Bunt sind schon die Wälder……., so soll es auch sein mitte Oktober! Fast ein Dutzend Senioren/innen sind um halb neun startklar. Mit dabei zum ersten Mal Anna Maria Boog, herzlich willkommen! Los geht es gemächlich durch die Vororte von Langnau, der Napfstrasse entlang. Sobald wir die letzten Häuser hinter uns lassen, sind wir schon inmitten einer wunderschönen Emmentaler-Landschaft. Taunasses Gras, glockengebimmel der grasenden Kühe, leichte Nebelschwaden unten der Ilfis entlang und die ersten Sonnenstrahlen erwärmen unsere Gemüter. Bei Hinter Giebel der erste kurze Halt um die Aussicht zu geniessen. Ueber eine kurze steile Eisentreppe geht es hinunter in den Gohlgraben. In Chammershus folgen wir kurz dem Wittenbachgraben, an mächtigen emmentaler Bauernhäuser vorbei steigt es nun zünftig aufwärts hinauf nach Wyttenmoos. Weiter über eine Fahrstrasse erreichen wir an blumengeschmückten Speichern vorbei Ober Grindeln. Hier oben am Waldrand eine kurze Verschnaufpause. Die Aussicht ist einfach grandios!!! Gantrisch- Stockhorn und die Niesenkette sind zum Greifen nahe, und sogar das Guggershörnli bergrüsst uns aus der Ferne. Und die gesamten Berneralpengipfel stehen Spalier. Bis zu unserem Tagesziel ist es nun nicht mehr allzuweit. Ueber einen schmalen, stotzigen Grat erreichen wir das Guggernülli 1083m um die Mittagszeit. Wir geniessen eine ausgiebige Mittagsrast an der milden Herbstsonne. Und natürlich wird dabei jeder Gipfel, Hogger und und Chrachen mit dem richtigen Namen benennt. Eindrücklich von hier aus vorallem der spitzige Gipfel des Finsteraarhorns und das eindrückliche Duo des Schreck- und Lauteraarhorns. Der Rückweg führt uns über Wolfis und einer ungewollten Zusatzschlaufe über Hinter Schwendi und den Twärengraben nach Hochstalden. Beeindruckt haben uns auch die oft flachen Felder auf diesen Eggen mit immer freiem Blick auf die Berner Alpen. Wir durchqueren Rigenewald und den Fouzwald bevor uns der Weg in engen Kehren steil hinunter nach Trubschachen führt. Wir erlebten zusammen einen aussichtsreichen Wandertag in der milden Herbstsonne.
Wandern ist eine Tätigkeit der Beine – und ein Zustand der Seele.
Teilnehmer: Rudolf Siegenthaler (Leiter), Anna Bürgi, Susanne Steimer, Hugo Lanz, Lisabeth Baumann, Godi Baumann, Käthi Tanner, Walter Tanner
Na ja, schon wieder ein Dienstag mit super Wetter und warmen (zu warmen) Temperaturen. Aber doch genau richtig für die fitten Senioren des SAC – Huttwil. Und was macht man da? Nun ja “mi geit i d’Höger u macht öpä ä Wanderig”. Auch wenns diesmal nur eine Jurawanderung ist. Was heisst da nur – insgesammt gabs doch auch fast 1000hm Aufstieg. Abstieg dann doch weniger. Die alten Knie lassen danken.
Nun der Reihe nach. Fast genau um neun Uhr entstiegen die obgenannten Teilnehmer bei der ÖV - Bushaltestelle Bettlach- Allmend einem selbigen Gefährt. Voller Tatentrang schauten alle hoch zu den Felswänden der Wandflue, unserem heutigen ersten Ziel. Das Wetter war wie gesagt optimal für unser Vorhaben. Ein paar Zirren zierten den blauen Himmel und natürlich kreuzten auch ein paar Kondesstreifen (Zeichen der modernen Technik) das weite Himmelszelt. Die Temperaturen gehörten eigentlich mehr zum August als zu Ende September. Und windstill wars auch. Alles in allem ein Tag zum Genissen.
So trappeten wir halt los, gen obsi. Diesmal leider ohne Startkaffe… Zuerst einem Strässchen entlang erreichten wir den leider sehr trockenen Wald. Angenehm zum gehen ist sowas schon. Nur der Wald hätte da wohl eine andere Meinung dazu. Der Weg wurde zwischendurch auch mal etwas steiler, wie es sich auf einer Jurawanderung halt gehört. Aber immer konnten wir einem guten Wanderweg folgen. Nirgens überstieg die Anforderung die T2.
Nach knapp anderthalb Stunden erreichten wir die Ruinenreste der ehemaligen Grenchenburg. Sie liegt auf einem felsigen Hügel neben der Gäschlerflue auf 952m. Beeindruckend sind die Mauerreste von zum Teil gut zwei Meter dicke. Man hat jetzt noch Erfucht vor den Erbauern. Jedenfalls vor jenen die hier chrampfen mussten, notabene ohne Technik!
Für uns diente dieses Relikt mit der fantastischen Aussicht als willkommenen Pausenplatz. Z’Nüni näh.
Der Weiterweg folgte eigentlich dem gleichen Ritual wie der Bisherige. Beinarbeit, und der Seele und Gedanken etwas Freiraum geben. So verflogen die Höhenmeter im nu, und bald hatten wir das (geschlossene) Restaurant Bettlachberg auch im Rückblick, und stiegen der heutigen “Schlüsselstelle” dem Engloch entgegen.
Keine Angst, Schlüsselstelle ist hier nur im Scherz gemeint. Der Weg führt hier genau so gut weiter wie bisher. Über ein sehr altes Bergsturzgelände, mit urigem Wald und viel Moos bewachsen, schlägelt er sich den schmäler werdenden Hang hoch. Die Serpentinen werden immer etwas kürzer, das Gelände steiler und der Atem intensiver. Kurzum man kann diesen Aufstieg als eines der Highlights der heutigen Wanderung geniessen. Und die trockenheit des Weges erhöhte den Genuss noch. Und dann steht man Knall auf Fall oben auf dem grossen flachen Gelände der Hochebene vom Grenchenberg.
Verschnaufen, staunen, plagieren und die Aussicht geniessen. Und auch einige Fotos dürfen nicht fehlen. Wir gingern dann noch ein paar Minuten dem Grat entlang bis zu einem ganz gäbigem mit Bänken eingerichteten Verweilplatz. Die Uhr zeigte mittlerweile etwas nach 12.15h. Zeit fürs Mittagessen.
Ich überschlug dann mal kurz unsere Zeitreseve, und kam zum Schluss, dass wir sehr gut in der Zeitplanung lagen. So dass nach dem Essen noch ein gemütlicher Einkehrschwung im Berghaus Obergrenchenberg drin lag. Da konnten wir bis ca. halb zwei Uhr es uns gut gehen lassen, so dass noch für unser nächstes Ziel genügend Zeit blieb.
Das Denkmal vom ehemaligen SP Bundesrat Willi Ritschart war ja ganz in der Nähe, und für uns kaum ein grosser Umweg. Genau an seiner Sterbestelle sind zwei schlichte Granitsteine mit einer bronzenen Gedenktafel installiert. Er war ja noch im Amt als ihn der plötzliche Tot auf einer seiner geliebten Jurawanderungen ereilte. Die Art des Denkmals passt sicher zu seiner Art. Schlicht, ehrlich, hartnäckig, und ohne falsche Schnörkel.
Diese Gedenkstätte erreichten wir um ca. 13.50 Uhr. So konnte wir doch einen kurzen Moment innehalten und ihm gedenken. Alle Teilnehmer hatten ihn sicher noch als aktiven und sehr sympathischen Bundesrat erlebt.
Der letzte Fixpunkt auf unserer Tour war nun der Bus beim Untergrenchenberg. Mit Abfahrt um 14.45h. Den sollten wir nun ganz leicht erreichen. Eine knappe halbe Stunde sollten für das restliche Wegstück reichen. Zuerst war noch ein kurzer Abstieg in einen kleinen Bachgraben (trocken) zu bewältigen um dann auf der andern Seite ca. achtzig Höhenmeter noch eimal bei warmem Wetter anzusteigen. So erreichten wir mit diesem letzten Atembeschleuniger unser Finales Tagesziel. Untergrenchenberg 1300m. Leider ferienhalber geschlossen. Aber das wussten wir zu voraus. Und so blieb noch etwas Zeit zum Verschnaufen, Schweiss abwischen und die Untesilien zu ordnen.
Wieder einmal war eine schöne nicht allzulange Wanderung zu Ende. Soweit ich es beurteilen kann, waren alle Teilnehmer gesund und und wohlauf. Und das ist schliesslich das wichtigste auf einer SAC Wanderung. Zufriedene Teilnehmer und eine Planung die gut gepasst hatte, was will man mehr…
Na, weitere schöne Wanderungen mitmachen, für die Beine und die Seele.
Rudolf Siegenthaler
Bei wunderbarem Herbstwetter fahren wir von Jaun aus mit der Sesselbahn aufs Musersbergli. Vor dem Start stärken wir uns dort mit einem Kaffee. Über sanfte Alpweiden und lichte Waldpassagen wandern wir Richtung Soldatenhaus. Die imposanten und sehr zerklüfteten Kalkberge mit zum Teil über 300 Meter hohen senkrechten Felswänden kommen immer näher. Nach dem steinigen Übergang von der Nord- auf die Südseite, beim Wolfsort – mit 1921 m. ü. M. der höschste Punkt unserer Wanderung – durchschreiten wir wieder Alpwiesen, bevor wir zur Alp Grat kommen. Im Chalet Grat kehren wir ein, steigen durch den Mattenwald hinunter, um zum Ausgangspunkt zurückzukehren.
(Fotos von W. Tanner und A. Bürgi)
Bouldern Lindental
Wir starteten ganz gemütlich ( wie es sich für Jugendliche gehört) um 12:00 Uhr in Lotzwil und machten uns auf den Weg ins Bouldergebiet Lindental.
Wir sind Silvan, Anina und Nora von den JO’ler und Tabita, Riana und Nadine von den Leitern. Ihr seht, das gibt sozusagen ein 1:1 coaching, für wer auch immer.
Spass hatten wir trotzdem und kleinere Challenges fanden auch statt. Danke Riana für die Preise ;-).
Die Landschaft erobert man mit den Schuhsohlen, nicht mit den Autoreifen.
Teilnehmer: Rudolf Siegenthaler (Leiter), Christa Käser, Anna Marie Meister, Ueli Kohler
Wenn die besten Dinge im Leben nicht für Geld erhältlich sind, stand uns ein reich beschenkter Tag bevor. In diesem Sinne entstieg eine kleine gutgelaunte Gruppe des SAC-Huttwil an diesem wunderbaren Dienstag dem Bus beim Bahnhof Engelberg. Die Uhr zeigte kurz vor acht Uhr. In der Hoffnung auf ein Startkaffe machten wir uns auf die Suche nach einem offenen Restaurant. Dass die Auswahl klein war um diese Zeit, war uns bewusst, und doch hatten wir Glück und fanden wenige Meter entfernt ein hübsches nettes Lokal mit Bedienung und leistungsfähiger Kaffemaschine. Zeit hatten wir reichlich und so machten wir es uns gemütlich bei Kaffe und Gipfeli. Und bestaunten diesen wunderbaren werdenden Tag.
Eine gute dreiviertelstunde machten wir uns dann definitiv auf den Weg zur vorgesehenen Wanderung. Mittlerweile beleuchtete die Sonne die Berge vor uns in voller Pracht. Die Luft hatte eine Klarheit wie man es nur ganz selten sieht. Alles schien zum greifen nah. Unser Gipfelziel sah unwirklich nahe aus, so dass man es fast nicht glauben konnte beim ersten Anblick.
Unser Weg verlief zuerst eine knappe halbe Stunde wenig spektakulär aus dem Ort heraus der Engelberger Aa und dem Eugenisee entlang mit ein wenig Abstieg zur Brücke über den Arnibach beim Pt 946m. Ab hier gings dann zur Sache resp. aufwärts. Zuerst noch human, doch allmählich wurden die Tritte höher und der Weg steiler. Auch die Hangneigung nahm stetig etwas zu. Abwechselnd Weide- und Waldstücke durchquerten wir, stetig ansteigend. Beim Durchschreiten des sogennanten Zingelschafberges trafen wir schon auf ein paar Stellen, die den Blick sehr steil abfallen liessen. Die Abgrenzung am Weg talseitig durch Eisenpfosten und Drahtseile war hier sicher nicht fehl am Platz. Aber der Weg war eigentlich durchwegs gut angelegt und gepflegt. Über ein T3 geht er wirklich nirgends hinaus. Und die Mitwanderer waren diszipliniert und auch gut in Form.
Nach ca. 2 Stunden erreichten wir die Alp Zingel auf 1515m. Ein herrliches Plätzen in dieser schönen Bergwelt. Gerade richtig für die grosse Wanderpause. Diverse Leckereien wurden vertilgt und dabei diese wirklich herrliche Landschaft an diesem unwirklich schönen Tag bewundert. Einziger Wermutstropfen dabei war, die Reste der schmelzenden Gletscher in der Kette vom Titlis bis Schlossberg zu sehen.
Doch noch lagen 400hm Aufstieg vor uns. Also machten wir uns frisch gestärkt wieder ans Werk. Die Sonne wärmte mittlerweile schon gehörig. Und der Berg stellte uns auch noch mal einen “gäbigen” Aufschwung in den Weg. Doch sowas nahm diese Gruppe ohne Murren und Klagen, quasi im “Schnutz” unter die Schuhsohlen. Die letzten ca 130hm wurden sogar in einem kleinen Spurt abgespult… nur so zum Spass. Fitte Leute hatte ich da um mich…
So standen alle zusammen in bester Verfassung und -Laune wenige Minuten vor 13 Uhr auf unserem Gipfel Salistock 1896m. Ein kleines schmiedeisernes Kreuz ziert ihn. Ansonsten ist es ein angenehmer Graspipfel der zum verweilen einlud. Die Aussicht war phänomenal, das Wetter unbeschreiblich und die Temeratur optimal. Kurz gesagt angenehmer kann ein Gipfelaufenthalt in unserer schönen Bergwelt nicht sein. Das musste man schon noch etwas geniessen, und so weiteten wir diese Rast doch ein wenig aus und genossen unser Mittagessen.
Doch troz aller Lobhudelei, die Zeiger an der Uhr drehten sich auch an diesem Tag unerbittlich weiter. Und so machten wir uns eine Viertelstunde vor zwei Uhr an unseren relativ kurzen Abstieg. Unser Ziel war ja das private Seilbähnli bei Eggen – Rugisbalm. Ein Abstieg von kaum 600hm bedurfte das. Über sanftes Weidegelände und auf gutem Weg erreichten wir diese Bergstation um fast genau 15Uhr. Etwas abenteuerlich schaute es schon aus. Traglast 320 kg stand da. Was wir Viere wahrscheinlich nicht ganz erreichten. Und zudem sind alle diese Seilbahnen hier in der Schweiz auf Herz und Nieren vom entsprechenden Bundersamt geprüft. Sonst bekämen sie gar keine Zulassung zum Personentransport.
Jedenfalls stiegen wir ohne geringste Bedenken ein und liessen die restlichen 900hm des Abstieges unsere Beine samt Knie locker ausruhen.
Die Seilbahn bestseht aus zwei Teilen. Bei der Mittelstation befindet sich ein stattlicher Bauernbetrieb (Rugisbalm) wo sich auch die Bedienung der Anlage befindet. Und auch den Obolus wird hier entrichtet. Und ein kurzer Schwaz mit der Bedienerin lag auch noch drin. Der zweite Teil sorgt dann noch für einen kleinen Adrealinschub dort wo die Seile abrupt über ein steile Klippe absinken. Die Kabiene macht einen entsprechen den Schwenker was einem schon ein leises “ups” entlocken kann.
Die bequeme Art des Absteigens endet im Talboden bei Ottney Mettlen 603m. Nun hatten wir noch gute zwanzig Minuten am Bach entlang zu gehen bis uns die ganzen ÖV Betriebe wieder in Empfang nahmen und uns sicher nach Hause beförderten. Die gedigene Ruhe die uns auf der ganzen Tour begleitete war hier nun natürlich passé.
Ich hoffe, dass es den Teilnehmern ein wenig gefallen hat. Jedenfalls waren noch alle gesund und munter. Allenfalls ein wenig Müdigkeit gehört dazu.
Alle daheim gebliebenen haben etwas verpasst.
Rudolf Siegenthaler
TL-FK Klettertechnik
Samstag, 12. September 2026, 09.00 Uhr: Pünktlich ging es los mit unserer Tourenleiter Fortbildungskurs
David Burtscher, der frisch stolzer Besitzer des Bergführer-Aspiranten-Ausweises ist, und Adrian Alt begrüssten uns bei einer Tasse Kaffee im Hotel Tiefenbach. Von ihnen wurden wir in die Geheimnisse der kommenden zwei Ausbildungstage eingeweiht. Anschliessend machten wir uns auf den Weg zur SAC Albert-Heim-Hütte. Auf dem Programm standen verschiedene Übungen direkt am Felsen: langsam und schnell über Felsblöcke gehen, die Festigkeit der Schuhsohlen testen, Gehen am kurzen Seil, Absturz-Übungen sowie das Anbringen und Anwenden mobiler Sicherungen. Auch das Abseilen mit einer Gruppe wurde auf verschiedene Arten eingeübt. Dabei wurde fleissig ausprobiert, geübt und natürlich auch diskutiert. Kurz gesagt: Alles, was es braucht, damit man sich am Berg elegant und sicher über Stock und Stein bewegen kann und dabei nicht gleich den Boden aus nächster Nähe kennenlernen muss.
Nach dem Zimmerbezug stand ein gemütliches Apéroplättli auf dem Programm. Bei Speis und Trank wurde die Tour für Sonntag geplant. Danach ging es zum Nachtessen, schliesslich muss eine gut ausgebildete Seilschaft auch ordentlich verpflegt sein.
Sonntag, 13. September
05.00 Uhr Tagwache! Zu einer Zeit, in der andere noch gemütlich auf der anderen Seite des Kissens lagen, sassen wir bereits beim Morgenessen. Marschtee abfüllen, Rucksack packen und los ging es zur Anwendertour auf das Winterstock 3’178 M.ü.M.
In zweier Seilschaften konnten wir beim Aufstieg das am Vortag Gelernte gleich in die Praxis umsetzen. David bewegte sich dabei über die Felsen, als wären sie sein persönlicher Spielplatz. Wie ein «Gemischi» hüpfte er von Stein zu Stein, dabei hatte er immer wieder einen wertvollen Tipp für uns parat und für den ein oder anderen auch einen «Schnupf».
Wie geplant waren wir um 13.00 Uhr wieder bei der Hütte. Bei einer leckeren Rösti liessen wir die beiden Ausbildungstage nochmals Revue passieren und machten uns anschliessend zufrieden und mit vielen neuen Erfahrungen im Rucksack auf den Heimweg.
An dieser Stelle an David und Adrian ein ganz grosses «Danke 1'000ig» für den lehrreichen, spannenden und vor allem auch humorvollen Kurs!
Ein herzliches Merci geht auch an unseren Vorstand, der die Kosten für den gesamten Kurs übernommen und uns TL damit eine grosse Wertschätzung für unseren Einsatz entgegengebracht hat.
Neun Teilnehmende, von der JO über die Aktiven bis zu den Senioren haben zwei wertvolle, kollegiale und äusserst unterhaltsame Ausbildungstage erlebt.
Und genau das macht unseren SAC aus:
Jung und Alt, gemeinsam am Berg, gemeinsam lernen, gemeinsam lachen – und am Schluss alle wieder heil nach Hause!
Das ist SAC – Jung und Alt zusammen unterwegs!
Herbstwanderwoche des SAC Huttwil
Die Seniorinnen und Senioren des SAC Huttwil genossen vom 6. bis 12. September 2026 unbeschwerte Wanderungen in der naturgemachten Appenzeller Herbstlandschaft. Untergebracht im Hotel Krone «Zgääs» bei Susanne und Hans Heim, wo «Sönd Willkomm» und «Söd Woscht» rasch vertraute Narrative wurden.
Die Stille und Schönheit der Landschaft lassen sich im Appenzellerland noch in ihrer Urtümlichkeit problemlos entdecken. Die Berge und Horizonte von Hoher Kasten, Kronberg, Schwägalp, Gäbris, Fähneren- und Klosterspitz sowie Hundwilerhöhe werden mit Leichtigkeit erklommen und stehen für Freiheit, zeitlosen Stil und ein unbeschwertes Lebensgefühl. Echtes Appenzeller-Feeling kommt auf, als die zwölfjährige Doris aus Gonten auf dem Himmelberg barfüssig und selbstbewusst der wissensdurstigen Seniorin Red und Antwort steht. Sie bringt als eingefleischte Influencerin einfach Alles gross raus!
Die Führer Ueli und Robert sind wie immer ein starkes Doppel mit perfektem Match, alles fadengerade und erst noch zum Relaxen. Was nicht passt, wird umgehend passent gemacht, ohne Activity-Tracker, Schrittzähler und Pulsmesser, aber per Pedes, Bahn und Trottinett. Beiden Rangern gilt aufrichtigen Dank für Planung und unfallfreie Durchführung.
Jeden Tag bimmeln in allen Tonlagen Kuh- und Ziegenglocken, sonst alles ruhig, als hätte jemand die Tonspur des Lebens runtergedreht. Die einen haben Lust auf einen Tag mit Action, die anderen mehr auf Chillen. Ein Regentag mit Cappuccino-Wetter ist willkommen, eignet er sich doch für ein nachhaltiges Auftanken der Sinne, sei es in der Brauerei Locher, im Museum oder in der Destillerie Appenzeller Alpenbitter. Danach wiederum Traumtage, die die aktuellen Nöte der Welt schnell vergessen lassen: alles mehr als Premium und Begeisterungs-Plus.
Jedem Teilnehmer ist klar, wäre diese stressfreie Wanderwoche ein Film, hätte sie längst den goldenen Leoparden von Locarno gewonnen. Der Aufenthalt im Appenzellerland sank den seniorenbedingten Bluthochdruck, erdete den Geist, kurzum ein Ort der Kontemplation, wo man gelassen altern konnte.
12.10.2026 pfa
Di 1. Sept. 2026
Wanderung Seehorn 2281m
Das Interesse an dieser Wanderung hielt sich in Grenzen. Nichtsdestotrotz machte sich ein Dreierteam auf die Beine. Der Start erfolgte um ca. 09.00 Uhr auf dem Parkplatz von Alp Seeberg. Nach kurzem Einlaufen war schon der Kaffeehalt fällig. Frisch gestärkt nahmen wir die Durchquerung der Alp Seeberg in Angriff. Unterhalb des Girehorn beginnt der Aufstieg zum Seehorn. Immer den Wegspuren folgend gehts jetzt steil den Berg hoch. Abschnittsweise durch Geröll oder auch felsige Stellen erreichen wir um die Mittagszeit den Gipfel auf 2081m. Die Aussicht hier ist eindrücklich, hat doch dass Seehore ein gewisses “Alleinstellungsmerkmal”. Nach wohlverdienter Verpflegung und ausgedehnter Gipfelrast nehmen wir den Abstieg unter die Füsse. Auf gleicher Route gehts zurück zum Ausgangspunkt. Der kurze Abstecher zum Seebergsee komplettiert unsere Wanderung zu einem rundum geglückten Tagesausflug. W.T.
Gsteig an einem warmen Sonntagmorgen ende August. Beeindruckend sind die alten, mit Schnitzereien und Schriften verzierten Häuser und die uralte Kirche in dem kleinen Dorf. Ein kurzer Fussmarsch und wir stehen an der Talstation der Kraftwerk Seilbahn. Diese bringt uns in kurzer Zeit hoch zum Sanetschsee. Nun beginnt unsere 3-tägige Wanderung durch die Südseite des Wildhornmassiv.
Gemütlich und eher noch flach ging es dem Stausee entlang. Dass sollte sich aber schnell ändern, nicht nur der Weg wurde steiler, auch die Landschaft verlor das Grün und wir befanden uns in einer steinigen, rauen Gebirgslandschaft. In kurzen Schritten ging es auf dem Kamm, der gewaltigen Moräne Arête de L’Arpille hoch. Ein unscheinbares Weglein quert nach rechts durch die Flanke um uns schlussendlich in das Hochtal der Grand Gouilles zu führen. Ab da folgte ein sehr steiler kräftezehrender, zuletzt mit Seilen und Leitern versicherten Weg, zum Col des Audannes. Um möglichst schnell dem sauren Wind, oben in der Lücke, zu entkommen, ging es rassig auf der anderen Seite hinunter in die La Selle. Wir konnten es uns nicht verwehren noch kurz die Sé Rouge zu besteigen um die gewaltige Stimmung, des sich langsam verabschiedenden Tag, zu geniessen. Genau pünktlich kamen wir zum feinen Nachtessen in der Cabane des Audannes an.
In der Nacht rüttelte ein gröberer Sturm an der Hütte, zum Glück war am Morgen das grösste vorbei. Mit der Windjacke bekleidet ging es los hinauf in den Col des Eaux Froides. Der Wind machte sich im Übergang noch einmal richtig bemerkbar, danach wurde das Wetter immer besser, jedenfalls wurde es so gut das man im Bergsee einen kurzen «schwumm» machen konnte. Der Weg führte uns durch ein wildes Karstfeld wo es uns doch einiges an Konzentration und Gleichgewicht abverlangte. Ein Sturz auf dem messerscharfen Gestein hätte fatale Folgen gehabt. Ab dem Rawilpass steilt sich das Gelände noch einmal richtig auf und wir erreichen nach einem zweiten langen Wandertag mit müden Beinen die Wildstrubelhütte.
Wir stehen, überwältigt von der Morgenstimmung, in der Weisshornlücke und bewundern die wunderschöne Bergwelt.
Leichtfüssig geht es, über die sich immer wieder wechselnden Gesteinsarten, hinüber zum Fuss des Rohrbachsteins (2950m). Dieser von allen Seiten aus gut erkennbare Felshöcker ist der Höhepunkt unserer Wanderung. Die letzten Meter zum Gipfel sind exponiert und verlangten wieder volle Aufmerksamkeit, waren aber dank den eingerichteten Ketten nicht allzu schwierig. Nun folgte ein langer Abstieg hinunter zur alten Suone Bisse du Ro. Dieser sehr eindrucksvolle Wegabschnitt, auf einem verwitterten Steg (früher Wasserleitung) in der senkrechten Felswand, gab einem ein Eindruck wie gross der Hunger einst im Land war. Keine Stunde später stehen wir mitten in Crans Montana und sehen den Reichtum wo wir heute haben.
Vielen Dank den Menschen die mich begleitet haben. FW
Grimsel – Klettertag in den Bergen 🏔️🧗♂️
Bei bestem Bergwetter ging es am Grimsel an die Wand. Schon beim Einstieg gab es den ersten Fund: Jannik entdeckte einen alten Tourenski – ein Relikt vergangener Tage mitten in der Felswand.
Die 17 Seillängen zogen wir bei perfekten Bedingungen zügig durch. Fester Fels, eindrückliche Granitlandschaft und herrliche Ausblicke machten die Tour zu einem rundum gelungenen Bergtag.
Nach dem Abstieg war die Arbeit getan – Zeit für ein wohlverdientes Feierabendbier. 🍻🏔️
Manchmal zahlt sich Geduld aus. Diese Tour fiel vor Jahren dem Wetter zum Opfer. Doch dieses Mal gelang alles Bestens, zur Freude aller Teilehmer.
Teilnehmer: Rudolf Siegenthaler (Leiter), Joni v.Känel (Leiter) Anna Anliker, Christa Käser, Simon Käser, Hugo Lanz, Anna Marie Meister, Willi Niederberger
Kurz vor elf Uhr stiegen acht wackere Wanderer der SAC Sektion Huttwil – Senioren, aus dem Linienbus in Elm Station. Das Tagesziel war die Martinsmadhütte SAC, gute 1000hm weiter oben. Das Wetter zeigte sich noch etwas bewölkt aber kein Regen mehr. Die Temperatur war ziemlich ideal für so einen Hüttenweg.
Als wir los marschierten zeigte die Uhr genau elf Uhr. Nach 20 Minuten erreichten wir die Talstation der Tschinglenalp Seilbahn. Kurze Diskusion ob Bahn oder Fussweg… Die Entscheidung zugunsten des Fussaufstieges war rasch gefällt. Der Bergweg bis zum Restaurant Tschinglenalp ist es doch wert, dass man ihn zu Fuss ersteigt. Zumal hatten wir ja genügend Zeit und das Wetter sollte ja auch eher besser werden.
Im Seniorentempo erreichten wir nach neunzig Minuten besagtes Restaurant Tschinglenalp. Natürlich war eine Einkehr hier angebracht. War ja eh Zeit für eine Marschpause. Und die Hälfte des Aufstieges hatten wir ja auch schon hinter uns. Also die körperlichen Vorräte auffüllen und sich stärken für den Rest des Aufstieges.
Das Wetter besserte sich auch zusehends etwas. Genau zum richtigen Zeitpunkt gaben die Wolken den Blick frei auf das berühmte Martinsloch unterhalb des grossen Tschingelhorns. Auch die farbliche Linie der sogenannten Glarner Hauptüberschiebung war nun sehr gut in der klaren Luft in den Felsen der Tschingelhornkette zu sehen.
Nach einer guten Stunde Rast, machten wir uns an den Rest des Aufstieges. Der Weg führte nun immer mehr durch eine eindrückliche alpine Landschaft. In Jahrtausenden hatten hier Eis und Wasser eine wirklich wilde und faszinierende Bergwelt erschaffen. Nur die an stählernen Masten hängenden Starkstromkabel, errinnerten dass die menschliche Tätigkeit bis in die hintersten Winkel der Bergwelt vorgedrungen ist. Und unser guter Hüttenweg war ja natürlich auch etwas Infrastruktur. Und darüber waren wir ja sehr froh. Denn ohne diesen Weg hätte man keine Chance hier hochzukommen. Ausser man hat vier Beine und grosse Hörner auf dem Kopf…
Vor dem letzten steilen Stück gabs nochmal eine kurze Trinkpause, und was sonst noch an körperlichen Bedürfnissen anstand. Denn die letzten 200hm erforderten noch einmal ziemlichen Muskeleinsatz. Kurz ermahnte ich die Teilnehmer die vorhandenen Hilfsmittel (z.B. Ketten) zu benutzen und auch sorfältig die Schritte zu setzen. War nur der Vollständigkeit halber. Gemächlich und sicher erstiegen alle dieses letzte Hindernis vor der Hütte. Die Restnässe von der letzten Nacht machte die Sache nicht gerade leichter. Nichtsdestotrotz standen alle acht Leute wohlbehalten und -gelaunt kurz vor sechzehn Uhr vor der Martinsmadhütte 2002müM. Es folgte das Übliche, wie anmelden, Schlafplatz beziehen und Gruppenfoto machen. Und natürlich Durst löschen und Umgebung bewundern.
Mittwoch 26. August 2026
Der Tag kroch langsam die Berghänge hinab, und wir taten dasselbe, aber aus unseren Betten. Das erste Tageslicht liess uns nur das Beste erahnen. Zwar schlichen noch ein paar Wolkenfetzen vom Vortag um die felsigen Zacken und Wände, doch die Wetterprognose sollte sicher eintreffen. Ein prachtvoller Tag stand uns bevor. So motiviert wurde von allen Teilnehmern nicht lange “herumgezaget”. Die üblichen Morgenrituale wurden verrichtet und um sechs Uhr sassen alle bei einem wundervollen Frühstück. Zurecht gemacht von der wunderbaren und sehr freundliche Hüttencrew. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die ganz tolle Bewirtung. Auch das Abendessen gestern war sehr ausgezeichnet und nahrhaft. Toll solche Hüttenwartsleute in einer SAC Hütte.
Gut gestärkt und voller Tatendrang standen alle kurz vor sieben Uhr vor der Hütte parat zu unserer Bergwanderung. Der Tag war gerade dabei die volle Beleuchtung aufzudrehen. Ein paar letze Nebelfelder versuchten auch noch etwas von der grandiosen Beleuchtung abzukriegen. Was ihnen allerdings je mehr den je nicht sehr zugute kam. Also gaben sie langsam auf und verpufften immer mehr, und der azzurblaue Himmel gewann zunehmend die Oberhand.
Unser Weg führte uns zuerst über Grasmatten südwärts ein kurzes Stück, um dann gleich darauf ostwärts über eine erste kleine Felsstufe über Ober Maad in den Taltrichter der Ofenrus abzubiegen. Langsam wurden die Schuhsohlen imer mehr mit gerölligem Untergrund konfontiert. Auch die Steilheit machte immer mehr ihrem Nahmen Ehre. Doch es existiert hier ein ein gut markierter Weissblauweisser Bergweg. Und genau aus diesem Grund waren wir alle ja hier. Ich kannte den Weg ja bereits und fand ihn schon beim ersten Mal äusserst spannend und sehr gut angelegt. Niemand von uns käme wohl sonst auf die Idee, hier in dieser abweisenden bröckeligen steilen Felsflanke ohne Hilfsmittel aufs gratewohl einen Aufstieg zum Grischsattel zu suchen. Immerhin sind bis zum Sattel rund 760 hm zu bewältigen. Wir sind schliesslich Senioren Bergwanderer, und keine Expeditions Teilnehmer. Zu unserem Glück gibt es in unnserer schönen Alpenwelt mittlerweile eine grosse Anzahl schöne und spannende gut markierte und unterhaltene Bergwege. Ein grosses Dankeschön all diese unbekannten Helfer und Werker. Durch deren Hilfe können wir unsere Leidenschaft doch recht gut und ohne viel Risiko mit Freude ausleben.
Wie gesagt, der Weg war besten markiert und eigentlich auch gut zu begehen. Auch die Restnässe war nicht gross hinderlich. Zunehmend wurden die Geröllbrocken etwas grösser was halt bei einer alpinen Wanderung dazu gehört. Etwa auf der Höhe 2290m quert der Weg den Tschingelbach und nähert sich von Süden der eindrücklichen Felsstuffe durch die Nordflanke die dann beim Pt 2455m auf einer Schulter endet und den Weiterweg bis zum Sattel freigibt. Diese steile Felstufe ist eigentlich der spannende Teil des ganzen Aufstieges. Sobald das Gelände eine ansehnliche Steilheit erreicht, wurden ganz solide Ketten montiert, die helfen den Aufstieg als reines Vergnügen zu empfinden. Wer wollte zog sich noch ein paar griffige Handschuhe über um noch besseren Halt an dem doch schon recht kalten Metall zu haben. Die WBW Wegzeichen waren immer noch reichlich vorhanden und mit der Kettenlinie war ein verlassen des Weges so gut wie ausgeschlossen. Der Weg nutzte genialerweise die natürlichen Bänder in dieser Flanke, so dass für die Füsse immer ein guter Tritt zu finden war. So war auch kaum Armkraft oder andere akrobatischen Übungen von Nöten. Und man konnte sich voll auf das Vergnügens der Hinaufsteigens konzentrieren. Ab und zu den Blick schweifen lassen in die mächtige Geröllwanne der Ofenrus.
Doch fast zu schnell war die hübsche “Felsstägerei” zu Ende und alle erreichet wohlbehalten die genannte Schulter Pt 2455m. Joni, als zweiter Tourenleiter, hatten den sogennaten Besenwagen gemacht, um von hinten wenn nötig allfällige Unterstützung gegeben. Besten Dank. Von hier bis zu Grischsattel waren es nun noch 300hm Fleissarbeit für die Beine im gerölligen aber harmlosen Gelände. Um 9.20h standen wir alle wohlbehalten im hellen Sonnenschein auf unserem ersten Ziel. Dem Grischsattel 2740m. Wir hatten sogar die Zeitangabe auf dem Wegweiser unten bei der Hütte ein wenig unterboten. Glückwunsch und Hochachtung an alle!!
Und ab hier änderte sich auch die Geländeform schlagartig. Jedenfalls Teilweise. In weiten Teilen um uns herum dominierten grosse fast flache aber festgepresste Gländerücken. Nur im Westen erhob sich noch das Laaxerstöckli als kleiner felsiger Gipfel in den blauen Himmel. Gegen Osten lockte der runde Gipfel des Ofen mit wenig Höhenmetereinsatz zu einem kurzen Supplement. Ich motivierte die Gruppe zusätzlich mit einer spektakulären Aussicht von dort. Zeit hatten wir ja genug und so stzten wir unsere Tour fort um doch noch ein Gipfelfoto zu machen. In einer knappen halben Stund in leicht gewelltem Gelände hatten wir unseren Gipfel Ofen 2872m erreicht. Und wirklich die Aussicht von hier ist grandios. Vorallem der Tiefblick in den oberen Kessel der Ofenrus dünkt mich sensationell. Der Anblick der wilden Tschingelhörner von oben fasziniert doch jeden. Man fragt sich wie sich das bröckelige Zeug so halten kann…
Nach viel bewundern, und auch ein wenig “plagieren” gelang es doch noch ein Gipfelfoto mit allen Teilnehmern zu machen. Dank Jonis improvisiertem Händystativ mit viel Geduld, Geschicklichkeit und Zeitauslöser. Zu erwähnen ist noch, dass wir hier weit und breit die einzigen Bergwanderer waren. Natürlich mussten wir auch weider zurück in den Grischsattel. Den erreichten wir so um ca. 11Uhr. Noch kurz etwas knabbern und trinken, bevor wir uns an den Abstieg und zum Ende unserer Bergwanderung aufmachten.
Auf der Bündnerseite dieses Gebirstocks ist das Gelände meist gutmütig und leich zu durchwandern. Nur gerade die ersten paar Höhenmeter des Abstieges waren noch etwas steiler. Der Weg führte durch einen gut zu begehenden feinen Schutthang abwärts. Die Neigung nahm nun immer mehr ewas ab. Der Bergweg verläuft hier durch ein namenloses weites Tal Richtung Süden. Die Blumenpracht wurde nun fast von Meter zu Meter eindrucksvoller. Irgendwie hatte ich diesen Sommer sowieso das Gefühl, dass die Bergblumen sich besonders viel Mühe gaben uns zu erfreuen. Aber vielleicht achtet man mit zunehmendem Alter noch vermehrter auf solche Sachen. Jedenfalls an einem besonders schönen Plätzchen, machten wir dann auch noch unsere wohlverdiente Mittagsrast. Die Uhr war mittlerweile auf knapp viertel vor Zwölf vorgerückt. Eine gute Stunde verweilten wir hier, um vielleicht bei einigen auch die vergangenen Stunden revue passieren lassen. Einfach herrlich sich so etwas zu entspannen und einfach zu geniessen. Zum Beispiel, den auch immer noch wundervollen Tag. Keine einzige dunkle Wolke mahnte uns zur Eile.
Trotzdem irgendwann muss man doch weiter. Und weit war der Weg zu unserem Endziel ja nicht mehr. So packten wir die Säcke erneut und nahmen das letzte Wegstück unter die Füsse. Und in dem flachen Gelände wurden die Schritte doch wieder etwas länger, und trugen zu einem guten vorwärtskommen bei. Gerade kurz vor halb zwei Uhr erreichten wir unser Endziel. Alp Nagens 1970m.
Ab hier erwarteten uns nun die Annehmlichkeiten die Reise auf Rädern fortzusetzen. Ab hier fährt nähmlich im Sommer ein Bus der uns nach Laax brachte, wo wir vollends dann die Dienste der ganzen ÖV-Industrie in Anspruch nahmen um wieder in heimatliche Gefilde zu kommen.
Doch zuerst war noch Durstlöschen angesagt. Glücklicherweise beinhaltet die Alp Nagens auch eine Bergbeiz. Und das zweite glücklicherweise war –wir hatten eine gute halbe Stunde Zeit um uns zu erfrischen und etwas zu erholen.
Ich möchte nicht versäumen allen Teilnehmer für ihre Disziplin und ihr Mitwirken zu danken. Ohne Teilnehmer wäre so eine SAC Wanderung nicht ganz so toll. Und wenn ich mit dieser Tour dem einten oder andern etwas Freude machen konnte, freut mich das auch. Vielleicht gibts ja “Gluscht” für mehr.
Auch Joni möchte ich herzlich danken für seine wertvolle Hilfe als zweiter Tourenleiter.
Rudolf Siegenthaler
Mit dem Bräteln gieng die Feldsaison zu Ende. Wir hatten coole Gespräche und genießbare Pilze vom Feld sowie ein leckeres Kaffe bei Guido zum Dessert.
Maderanertal von Hütte zu Hütte
Der Wetterbericht hatte recht, heute Freitag kommt der langersehnte Regen. Das hat uns nicht davon abgehalten, unsere Tour auf dem Maderanertaler Höhenweg Richtung Windgällenhütte zu starten. Nach ÖV-bedingten Verspätungen treffen wir uns dann schlussendlich alle im Bergrestaurant Edelweiss am Golzernsee. Neun Teilnehmende und der Tourenleiter haben sich vom regnerischen Wetter nicht abschrecken lassen und starten ihre Wanderung Richtung Windgällenhütte. Vom idyllischen Golzernsee sehen wir allerdings gar nichts….Nebel und Regen verhindern den Blick auf den See. So konzentrieren wir uns auf den glitschigen Untergrund und hoffen darauf, dass unsere Top-Regenschutzausrüstungen halten, was sie uns beim Kauf versprochen haben. Mehr oder weniger durchnässt erreichen wir die Windgällenhütte und werden vom sympathischen Hüttenteam mit einem Willkommenstee empfangen. Bald sind wieder alle in trockenen Kleidern und widmen sich dem Hüttenleben. Gegen Abend hört es auf zu regnen und die Wolken lichten sich. Eine schöne Abendstimmung lässt uns auf besseres Wetter hoffen.
Am Samstagmorgen ist es leicht bewölkt und rund um die Windgällenhütte weidet eine grosse Herde Lamas. Diese sind neugierig und sehr zutraulich. Uns steht ein Abstieg von 600 hm und ein Aufstieg von 900hm bevor. Unsere Wanderung führt zuerst durch eine abwechslungsreiche Alpenlandschaft über viele Stege und Wasserläufe hinunter zum Chärstelenbach. Nach der Brücke beginnt der Anstieg entlang des Rimenen-Hanges. Wieder überqueren wir zahlreiche Wasserläufe und sind froh, dass der Hüttenweg tipptopp unterhalten ist. Glücklich über den geschafften Aufstieg erreichen wir die Hüfihütte. Nach Willkommenstee und zVieri gönnen sich die einen eine Erholungspause im Gross_Düssi_Zimmer und die anderen einen kurzen Ausflug zum eindrücklichen Düssigletscher. Auch heute gibt es wie schon gestern Älplermagronen zum zNacht.
Nach einer unruhigen Nacht mit hustengeplagten Kolleginnen werden wir am Morgen von einem wolkenlosen Himmel überrascht. Das feine Hüttenzmorge wird etwas vom ungeniessbaren Kaffee überschattet (bzw. war das Kaffee??). Wir geniessen die ersten Sonnenstrahlen und schon bald steigen wir den Hüttenweg hinab. Einige Stellen sind schmal und ausgesetzt, so dass ein sicherer Tritt und Konzentration gefordert sind. Der Hang liegt im Schatten und erst als wir den Fluss überquert haben, wärmt uns wieder die Sonne. Nach einer letzten Steigung führt uns der Weg weiter bergab an Alpwiesen vorbei bis zur Alp Stössi und weiter zum Bergrestaurant Legni. Das schön dekorierte Berggasthaus lädt zu einer längeren Pause ein und wir geniessen den Kaffee, in welcher Form auch immer. Der Schlucht des Chästelenbachs entlang erreichen wir die Talstation der Golzernbahn, wo das Postauto schon wartet. Hier trennen sich die Wege der bunt gemischten Wandergruppe und alle machen sich mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck auf den Heimweg.
Rundtour Bötzberg
Mit dem OV reisen wir via Brugg nach Effingen im Aargauer Jura. Die Wanderung beginnt auf dem alten Römerweg durch den Wald auf eine Anhöhe. Über die sanfte, leider von der aktuellen Trockenheit braune Hügelzone gelangen wir nach dem Dörfchen Ursprung und auf dem Jurahöhenweg (Nr.5) zur mächtigen, sehenswerten Linde von Linn, wo wir die Mittagsrast halten. Die Linde ist mit 25 Metern Höhe und 11 Meter Umfang der grösste Baum im Kanton Aargau. Nach einer weiteren Stunde Wandern durch das Sagemülital mit Naturschutzgebiet erreichen wir den Ausgangsort Effingen. Mit Bus und Zug treten wir die Heimreise an.
Di 18. Aug. 2026
Wa ,Furka Höhenweg/Urschner Höhenweg ,neue Leitung
Teilnehmer: Rudolf Siegenthaler (Leiter), Madlen Lehmann, Anna Bürgi, Anna Marie Meister, Rita Strub, Brigitte Fiechter, Barbara Eggimann,
Hugo Lanz, Lisa Kurth
Kurz vor neun Uhr an diesem Dienstag entliess der Postbus eine neunköpfige Wandergruppe beim Hotel Tiefenbach ins Freie. Wiedermal hatten sich ein paar bewegungshungrige Senioren des SAC Huttwil aufgemacht eine etwas unbekannte aber schöne Wanderung zu erleben. Die Anreise mit dem ÖV hatte ganz prima geklappt. Der einzige kleine Wermuthstropfen bestand darin, dass die eigentliche Tourenleiterin - Christa Schaaf- wegen eines Fussleidens leider nicht dabei sein konnte. So musste sich halt die ganze Gruppe mit einem Ersatztourenleiter der zweiten Garnitur abmühen.
Nichtsdestotrotz war erstmal das Restaurant zwecks Startkaffe sehr gefragt. Ja wenn schon mal so was da ist und offen hat… Hierbei konnte ich die Mitwanderer dahingehend informieren, dass ich diese Wanderung auch nicht kenne und mich auch nach der Nase und den Wegweiser richten muss. Meine Stellvertretung war halt zeitlich sehr kurz angesagt, so dass mir nur die Karten und Beschreibungen zur Vorbereitung blieben.
Ziemlich genau um halb zehn Uhr stapften wir gemächlich bergan los. Das Wetter war zwar immer noch recht wolkig aber regenfrei. Die Temperatur bewegte sich fast im idealen Bereich zum Wandern. Fast eine Wohltat nach all den Hitzetagen hinter uns. Der Weg entpuppte sich als sehr angenehm und gut ausgeschildert. Handelt es sich hier doch um einen der vielen klassischen Höhenwegen in den Schweizeralpen. Zuerst leicht aufwärts, um dann doch recht steil fast 300hm ins Lochbergtal abzufallen. Allerdings wurden wir etwas abgelenkt von einem überraschendem Reichtum an Heidelbeeren. Genussvoll naschten wir diese sehr süssen und “chüschtigen” Früchte. So fielen die auf- und absteigenden Höhenmeter schon fast niemanden mehr auf.
So wanderten wir noch eine ganze Weile dahin. Etwas hinauf und dann wieder ein wenig runter. Aber immer hoch über dem Urserental in einer eindrücklich faszinierenden Berglandschaft. Zum Glück von den unschönen Spuren der Zivilisation weitgehend verschont. Zur Linken ein Gewirr von himmelhohen mächtigen und zerklüffteten Granitbergen. Zur Rechten die weiten offenen und doch recht hohen Hänge des ganzen Urseren- resp. Gotthardgebietes. Trotz des Bewölkten Himmels den ganzen Tag, war die Aussicht doch Grandios. Nur ab und zu wurden einige der grösseren Spitzen von Wolken verhüllt. Daneben säumten unseren Weg auch eine ganze Menge riesiger Granitblöcke. Zum Teil mit den Ausmassen von kleinen Ferienhäuser. Auch die grosse Fülle an Vegetation soll nicht unerwähnt bleiben. Natürlich war die Hauptblütezeit der Bergblumen bereits vorbei. Trotzdem erfreuten noch viel grössere und kleinerer Blumen unser Auge. Zum Beispiel die beginnende Erikablüte…
So durchstreiften wir Kilometer um Kilometer diese Landschaft – und wie durch Zufall erreichten wir grad gegen zwölf Uhr eine verlassenen Hütte mit Tisch und Bänken daneben. Wie gewünscht und bestellt für unseren verdienten Mittagshalt. (Mahlzeit allerseits)
Frisch gestärkt machten wir uns auf den Rest der Tour. Es lagen halt doch immer noch gute drei Stunden vor uns. Viel zu sagen gibts nun nicht mehr. Es ging im änlichen Stil weiter. Halt etwas auf und ab. Mittlerweile wurde unser Schritt ab und zu von einigen Radfahrer (Biker) unterbrochen. Na ja, jedem was er mag…
Beim erreichen einer letzten Kuppe mit der Höhe ca. 2060m war noch eine kurze Trinkpause sicher nicht verkehrt. Ich orientierte die Mitwandernden, dass von hier an der grosse Abstieg ansteht. Schuhe fester binden, Stöcke verlängern und noch ein letzter Blick zurück auf unsere erwanderte Strecke. Dann gings bergab mit uns. Allerdings nicht ganz so rabiat wie befürchtet. Der Weg war immer recht gut. Das hatten auch die hier noch weidenden Rindviecher gemerkt. Vorwiegend um ihre Hinterlassenschaften mitten auf selbigem zu deponieren.
Der langen Rede kurzer Sinn, mit noch einigen Serpentinen im Wanderweg wurden die Höhenmeter doch langsam weniger und unser Ziel -Andermatt-kam doch langsamm näher. Und die fragwürdigen Errungenschaften der Ziviliation auch. Doch das ist natürlich ein ganz anderes Thema. Wichtig für uns war ja, dass wir um ca. 16.00Uhr den Bahnhof Andermatt erreichten und noch kurz Zeit blieb im Buffet den Durst zu löschen, bevor unser Zug um 16.29h abfuhr, um uns wieder Richtung heimisches Bett zu bringen. Henu… auch wir brauchen halt Zivilisation… Habe nichts gesagt.
Ich möchte noch allen Teilnehmenden danken für die vorbildliche Disziplin und das gute Mitwandern. Hoffe es hat nicht gerade allen verleidet, trotz Ersatztourenleitung.
Rudolf Siegenthaler
Tour gemäss Ausschreibung. Schönes Wetter, angehnehme Temperaturen, abwechslungsreiche Strecke. Viel Freude in der Gruppe.
Tour gemäss Ausschreibung. Schönes We ...
Sommerlager mit der JO & Sektion Huttwil rund um den Gran Paradiso – und sagen wir mal so: Es wurde geschwitzt, gelacht, geklettert, gestaunt und natürlich auch ordentlich gegessen. 😂🍝
Nach fünf Tagen voller Berge, Gletscher, müden Beinen und viel zu frühem Aufstehen kam das grosse Highlight: ALLE 15 Teilnehmer standen auf dem Gipfel! 🏆⛰️
Ja, wirklich alle. Keine Ausreden. Keine Abkürzung. Einfach hoch! 😎💪
Dazu: unglaubliche Aussichten, beste Stimmung und jede Menge Momente, über die noch lange gelacht werden wird. 🏔️😂
Danke für diese geile Woche! ❤️
Wie bereits im letzten Jahr, waren auch diesmal die Wetterprognosen für 2 Tage nicht sehr vielversprechend. Für den Ortstock waren die Verhältnisse aber optimal. Den Glatten konnten wir
aber leider wieder nicht machen, wanderten aber immerhin via Charetalp und Robutzli zum Restaurant Schwarzenbach im Bisisthal.
Aufgrund der kurz vor der Tour aufgeschalteten Zustiegswarnung für das Mischabeljochbiwak dachten Thömu Schänk und ich uns eine Alternative aus, die möglichst nah an der geplanten Tour war. Geplant war ursprünglich, die Täschhütte zu besuchen, am nächsten Tag über den Weingartengletscher zum Mischabeljochbiwak aufzusteigen und am dritten Tag über den Nordgrat auf den Alphubel zu gelangen. Ein 4’000er sollte es also sein und eine Übernachtung in einfachen Verhältnissen.
Die Lösung fand sich im Berner Oberland. Der Plan: zuerst auf den Mönch und anschliessend die Nacht in der Berglihütte verbringen. Aufgrund der angesagten Gewitter dann am nächsten Morgen direkt über den Gletscher zurück zum Jungfraujoch und runter ins Tal.
Thomas Rentsch, welcher der Huttwiler Sektion gerade frisch beigetreten war, erwartete seine erste Hochtour. Zusätzlich wurden wir von Andrina aus der Sektion Rossberg begleitet, die den SAC Huttu schon im Vorjahr von seiner besten Seite kennen und offensichtlich zu schätzen gelernt hat. Die Tour war prächtig, das Wetter herrlich und der schmale Schneegrat vor dem Gipfel purer Genuss. Der Schnee war zwar schon etwas weich, aber die Spur war breit und bestens angelegt. Da wir im Tal erst um 08:15 in die V-Bahn eingestiegen waren, hatten wir den Gipfel ganz für uns allein und das praktisch bei Windstille.
Zurück beim Vorgipfel studierten wir eingehend die mächtigen und durchgehenden Spalten beim unteren Mönchsjoch sowie an den beiden alternativen Übergängen zur Berglihütte. Leise Zweifel beschlichen uns, ob der Zustieg unter diesen Umständen wohl gelingen könnte. Als wir wieder am Fusse des Mönchs angekommen waren, berieten wir, was nun zu tun sei. Der Tag war schon fortgeschritten und die Bahn ins Tal fährt bekanntermassen nicht ewig. Wenn die Mönchsjochhütte nur vier freie Plätze hätte – dann könnten wir es über die Spalten wagen und wenn die Überquerung nicht gelingen sollte, hätten wir immer noch ein Platz für die Nacht.
Ein Anruf in der Mönchsjochhütte liess unsere Hoffnungen allerdings platzen. Die Betten waren ausgebucht und bereits vor einer Woche sei eine Seilschaft zur Berglihütte aufgebrochen uns später wieder umgekehrt. So beschlossen wir, die Übernachtung an diesem wunderbaren Ort auf das nächste Jahr zu verschieben. Mit einer wunderschönen Tagestour im Gepäck ging es zurück zum Jungfraujoch, wo wir den Mönch nochmals von der Plattform aus bestaunten.
Ein gemütliches Apèro auf der Gartenterasse des Hotels Spinne in Grindelwald rundete die Tour endgültig ab.
Mit sieben Teilnehmer/innen starten wir um 08.30 Uhr in Münchringen. Über Krauchtal, Worb und Trimstein fahren wir nach Schlosswil zum Kaffeehalt. Weiter gets über Biglen und das Bigental nach Goldbach, Oberburg und durch das Unterbergertal zurück nach Münchringen, wo wir im Restarant Bad das Mitagessen geniessen. Wir konnten 56 KM angenehme Radwege geniessen. Dank dem zeitigen Start hat uns die Hitze nicht sonderlich Mühe bereitet.
PaulSchenk
Mit sieben Teilnehmer/innen starten wir um 08.3 ...
Wanderung von Belalp zur Riederfurka: mit Abstieg zur Seilbrücke und am Grünsee vorbei wieder hoch zur Riederfurka. Nach dem Zwischenhalt in der Villa Cassel umrunden wir das Riederhorn und steigen zur Bergstation der Riederalpbahn ab.
¨Die schönsten Wege sind die, die du noch nicht kennst”
Trotz der angekündigten Hitze finden sich 6 SAC Senioren/-innen ein. Wir starten frühzeitig am Schloss Wyher (Ettiswil). Das Schloss stammt ursprünglich aus dem Mittelalter (1304 erstmals urkundlich erwähnt) und gehört zu den bekanntesten Wasserschlössern der Schweiz (seit 1964 im Besitz des Kantons Luzern). Durch den Schlossgarten geht es gemächlich zur spätgotischen Schlosskapelle (Ludwigskapelle) umrahmt von 2 grossen Linden. Weiter über Brästenegg und nun steigen wir im schattigen Wald hoch zum Wellberg. Das grosse Kreuz auf dem Wellberg, umrandet mit einer schönen Sitzbank, nutzen wir für eine ausgiebige Rast und geniessen den schönen Blick übers Luzerner Hinterland bis zu den Alpen und zum Jura. Nach der Stärkung geht es weiter über offene Wiesen und vorbei an Bauernhöfen, eine ruhige Landschaft im typischen Napf-Vorland, zum Ankenloch. Von dort steigen wir im Wald ab nach Willisau und kehren zur Mittagszeit im Ristorant Pizzeria Il Castello ein.
Vielen Dank an alle Teilnehmer: Anna Bürgi, Salome Marti, Heinz Wegmüller, Klara Bieri, Ruth Leuenberger, Berthi Zaugg
Tourenleiter: Christa Schaaf
Bergwanderung Suls-Soustal 14.Juli 26
Leiter: Zürcher Andreas
Teilnehmer: Christa Schaaf, Annemarie Meister, Hansueli Meister, Kurt Lisa, Käthi Akermann,
Madlen Lehmann
Im etwas überfüllten Postauto fuhren wir sieben Wandersleute von Lauterbrunnen nach Isenfluh, um dort mit der Luftseilbahn Isenfluh–Sulwald (LIS) die ersten Höhenmeter zu «bewältigen». Nach dem «Startkaffee», wegen fehlendem Wasser leider ohne Kaffee, zogen wir los Richtung Suls-Alp. Nach gut einer Stunde erreichten wir diese, um gleich weiter zum Lobhornhüttli zu wandern. Jetzt konnten wir unseren verpassten Kaffee nachholen – sogar mit feinem Früchtekuchen. Nach einem kleinen Abstecher zum Sulsseeli begann schon der Abstieg Richtung Soustal. Nach dem Mittagslunch ging es weiter über Balm zurück nach Isenfluh.
Schön war’s. Danke!
Aufgrund der Gewitter, die am Nachmittag angesagt waren, gingen wir den Hüttenzustieg schon am Vormittag an. Nach der unterhaltsamen Postautofahrt auf die Griesalp, starteten wir Richtung Gspaltenhornhütte und trafen kurz nach dem Mittag ein. Die Gewitter inklusive Hagel zogen dann auch wie angekündigt ab Mitte Nachmittag bis in die Abendstunden über das Gebiet hinweg und wir waren froh in der Hütte zu sein.
Unsere 3 Seilschaften verliessen am frühen Morgen als erstes die Hütte. Schon nach wenigen Metern stieg der Weg zum Bütlassasattel steil über Moränen und Schuttfelder empor. Um unsere Kräfte zu schonen, überwanden wir die gut 600 Hm in gemächlichem Tempo. Dabei wurden wir von 2 anderen Seilschaften überholt. Pünktlich zum Sonnenaufgang erreichten wir den Bütlassasattel. Nach einer kurzen Pause ging es weiter hoch zum Einstieg, wo wir uns anseilten. Endlich etwas festen Fels unter den Füssen, starteten wir in den eigentlichen Teil der Tour. Am «Böse Tritt» hatte die vorangehende Seilschaft ein wenig zu Kämpfen, woraufhin wir uns entschieden, diesen zu umgehen. Dies stellte sich als gute Entscheidung heraus, da wir in der anschliessenden Passage mit den Fixseilen erheblich effizienter vorankamen als die Seilschaften hinter uns. Dadurch standen wir nach 3.5h auf dem Gipfel des Gspaltenhorns auf 3436m. Bei schönstem Wetter und angenehmen Temperaturen hatten wir den Gipfel für uns allein. Nach einer halben Stunde machten wir uns an den Abstieg und trafen bald auf die anderen Seilschaften, die nun kurz vor dem Gipfel standen. Auch im Abstieg umgingen wir den «Böse Tritt» und waren so nach gut 3h wieder zurück in der Hütte. Wir machten eine Stunde verfrühten Mittagshalt, bevor wir den Weg zurück zur Griesalp antraten. Nach 2000m Abstieg freuten sich alle auf eine erfrischende Glace.
Danke für die gute Gesellschaft von Sandra, Beat, Röbu, Thomas und Jannik, der noch spontan eingesprungen ist.
Lüku K.
Tour Oberdorf SO-Hasenmatt- Gänsbrunnen
Es haben sich 11 Personen für diese Tour angemeldet. Auf Grund der grossen Hitze habe ich den Start eine Stunde früher auf 07.45 Uhr angesetzt. Sowohl der Aufstieg wie auch der Abstieg nach Gänsbrunnen waren grösstenteils im schattigen Wald, so dass wir die Hitze doch recht gut ertragen konnten. Wir genossen die Gipfelrast mit der Aussicht ins Mittelland und den Alpenkranz trotz dem Dunst in der Ferne. Mit einem Most im Althüsli konnten wir den Durst bekämpfen, da die Trinkflaschen bis dahin schon das meiste hergegeben hatten. Auch ein Brünneli mauf halbem Weg im Abstieg wurde rege frequentiert. Mit dem Zug durch den neu renovierten Tunnel kehrten wir zum Ausgangspunkt zurück.
Paul Schenk
Wanderung Bisse du Ro 7.7.26
Leiter: Zürcher Andreas
Teilnehmer: R. Siegenthaler, Chr. Schaaf, A. Bürgi, A.M. Meister, P. Heiniger, H. Lanz, R. Zwahlen, B. Fiechter.
Nach einem kurzen Malheur mit der SBB trafen wir noch pünktlich in Sion ein, um das Postauto nach Anzère, Barrage de Tseuzier, zu erreichen. Nach einmaligem Umsteigen kamen wir auf einer wirklich schmalen Bergstrasse am Lac de Rawil an. Erst gab es einen Startkaffee und ein Gipfeli, bevor wir Richtung Mondralèche loszogen. Bevor wir die eigentliche Bisse erreichten, stärkten wir uns an einem schattigen Plätzchen am Bach. An steilen Abhängen entlang, über direkt in die Felswand gebaute Holzstege und eine spektakuläre Hängebrücke erreichten wir nach ca. 3 ½ Stunden Plans-Mayens. Auf dem Weg durch Crans-Montana entdeckte Walter plötzlich einen Bus mit der Beschriftung «Sierre Gare». Statt mit dem «Funi» zu fahren, sprangen wir kurzentschlossen auf und erreichten so in nützlicher Frist Sierre. Bei einer feinen Käseschnitte in Brig kamen wir zum Fazit: «Ä schöni u abwechsligsriichi Tour gsi.»
Pünktlich um 10 Uhr erfolgte ab dem Bahnhof Boltigen (im Franjo-Land) der Start zur Würstliparty im Tubental. Zuerst ging es recht steil dem idylischen Stampfibach entlang, im kühlen Wald hinauf nach Tubental. Ein Teil der Gruppe wählte nun den direkten Weg hinauf zum Hüttli in der “Hindersti Weid”. Der Rest wanderte bei recht angenehmer Temperatur über “Entwägli-Buchenstock-Abruch nach Schwarzenmatt. Der Blick schweifte hinab ins Simmental und weiter talaufwärts Richtung Jaunpass und Zweisimmen. Zuhinterst im Tal begrüssten uns auch noch unsere Skitourengipfel Flöschhore und Wistätthore. Ab Schwarzenmatt zweigten wir ab dem Brunnehus rechts ab, nun ging unterhalb “Uf de Flüene” nochmals ziemlich steil hinauf. Doch auch diesmal teilweise im schattigen Wald. So trafen alle wohlgelaunt kurz nach der Mittagszeit im Tubentalhüttli ein. Nun folgte der gemütliche zweite Teil. Hörnlisalat, heisse Würstli und die kühlen Getränke im kalten Brunnenwasser sorgten für den nötigen Kaloriennachschub. Zum Abschluss noch ein Kaffee, und gute Frauenseelen hatten sogar noch mit feinem Gebäck aufgetrumpft! Danke vielmals! Ein grosses Dankeschön auch an meine Hüttencrew, Marion und Pepito, ohne sie wäre dieses Event nicht so reibungslos über die Bühne gegangen.
Bikewoche in Yverdon les Bains vom 22. -27. Juni 2026
Nach krankheitsbedingten Absagen sind wir noch 12 Teilnehmer. Wir wohnen im Hotel de la Prairie in Yverdon Les Bains.
Die ganze Woche war es maximal heiss, um die 35 Grad am Nachmittag. Zum Glück konnten wir bereits um halb sieben frühstücken. So konnten wir um halb acht abfahren und die morgentdlich angenehmeren Temperaturen ausnutzen und um Mittag oder kurz nachher wieder zurück sein und den Nachmittag am Strand im Schatten und im Wasser verbringen.
Touren:.
Wir sind beeindruckt von der Landschaft mit den grossen Gemüsekulturen und Getreidefeldern, wo die Ernte gerade bevorsteht.
Alle Touren waren grösstenteils auf markierten Radwegen dank der guten Disziplin in der Gruppe und etwas Glück blieben wir von Zwischen- und Unfällen verschont.
Montag: 61 KM; 490 HM
Start in Avenches FR, via Murtensee und Mont Vully zum Neuenburgersee bis Estavayer und über Payerne zurück nach Avenches. Dann mit den Autos weiter zum Hotel in Yverdon.
Dienstag; 62 KM; 800HM
Yverdon – Orbe - Bretonnières. – Romainmôtier – Moiry – La Saraz – Chavornay. – Yverdon
Mittwoch: 66 KM; 780 HM
Mit dem Zug nach Ste. Croix. Start über den Col des Etroits, dann rassige, lange Abfahrt nach Buttes im Val de Travers und wieder hinauf nach Côte-aux-Fées und L’Auberson. Nach dem Znünihalt weiter über den Col de l’Aiguillon und dann wieder eine lange Abfahrt nach Baulmes und über Grandson zurück nach Yverdon.
Donnerstag: 54 KM; 520 HM
Mit den Autos nach La Saraz. Von La Saraz über Cuarnens und l’Isle nach Montricher zum Znünihalt in der modernen Käserei. Weiter nach Lavigny-Aubonne und über Penthalaz zurück nach La Saraz.
Freitag: 54 KM; 640 Hm
Yverdon – Donneloye – Chavannes-le-Chêne – Granges-Vesin – Estavayer und zurück nach Yverdon.
Samstag 32 KM; 250 HM
Einige fahren bereits am Freitagabend oder Samstagmorgen zurück nach Hause. Zu fünft machen wir nur noch eine kurze Tour über Grandson – Champagne – Consis und dem See entlang zurück nach Yverdon. Noch vor dem Mittag können wir frisch geduscht und zufrieden heimreisen.
28.6. 26 Paul
Abschied von einer langjährigen Tradition.
Mit dem Ende der diesjährigen Saison geht in Dürrenroth eine Ära zu Ende. Die Fraumatt-City wird nach 21 Jahren das letzte Mal durchgeführt. Damit verschwindet auch ein fester Bestandteil unseres Tourenprogramms. Die traditionelle Wanderung mit anschliessendem Bräteln in der Fraumatt City wird künftig nicht mehr stattfinden können.
Um 12.30 Uhr besammelten sich 16 Wanderinnen und Wanderer zur letzten gemeinsamen Wanderung in die Fraumatt City. Die Nichtwanderer sowie die angemeldeten Personen, denen die hohen Temperaturen zu schaffen machten, konnten sich bereits im Westerndorf im Schatten ausruhen, bis sich um 15.00 Uhr alle 31 Teilnehmer zum Bräteln trafen.
Die Wandergruppe musste der grossen Hitze trotzen. Mehrere Trinkpausen wurden eingeschaltet, damit alle die zweistündige Wanderung gut bewältigen konnten. Nach rund 2 Stunden erreichten die Wanderer durstig, aber wohlbehalten die Fraumatt City.
Währenddessen hatte Margrith alle Hände voll zu tun. Sie bereitete die Kohlen vor und sorgte dafür, dass rechtzeitig die perfekte Glut für das Bräteln bereitstand. Auch hinter der Bar im Saloon machte sie eine ausgezeichnete Figur und kümmerte sich bestens um die Gäste.
Pünktlich um 15.00 Uhr konnte das Bräteln beginnen. Die unterschiedlichsten Grilldüfte lagen in der Luft und sorgten für gute Stimmung. Gleich nach dem Essen folgte eine Überraschung: Ueli spendierte allen ein Stück Linzerkuchen sowie einen Kaffee. diese grosszügige Geste wurde von allen Anwesenden herzlich verdankt.
An dieser Stelle möchte ich Margrith für ihre grosse Arbeit und ihren unermüdlichen Einsatz ganz herzlich danken. Ein grosses Dankeschön gilt aber auch euch allen, die zum guten gelingen dieses Anlasses beigetragen haben.
So ging der letzte gemütliche Anlass in der Fraumatt City viel zu schnell vorbei. Mit vielen schönen Errinnerungen blickten wir auf einen gelungenen Tag zurück. Wer weiss – vielleicht kommt mir für das nächste Jahr eine neue Idee in den Sinn, damit wir eine andere schöne Tradition beginnen können.
Die Wanderung mit Bräteln in der Fraumatt City wird uns fehlen – die Errinnerungen daran bleiben jedoch bstehen. Schön isches gsi
Ueli
Vom Bahnhof Boniswil führt uns der Wanderweg steil aber durchaus angenehm durch Wald und Wiesen hoch nach Leutwil (612m). Wir machen hier einen Kaffeestop im Gasthof Linde, wir haben ja den ganzen Tag Zeit “nume nid jufle”. Nach der Stärkung geht es nun mehrheitlich eben, nur leicht ansteigend über Häfni und Auf Berg (670m) weiter. Zur Mittagszeit überrascht uns ein Regenguss und wir finden rasch Schutz an der Waldhütte Birrwil. Weiter geht es über Flügelberg (767m) zum Homberg/Hochwacht (788m) und auf den 17m hohen Aussichtsturm. Der Homberg/Hochwacht ist wegen seines Panoramas auch als “Aargauer Rigi” bekannt. Wir geniessen den Ausblick auf den Hallwilersee, Baldeggersee und den Kranz der Alpen, vom Säntis über die Zentralschweiz bis ins BernerOberland.
Anfangs steil der kleinen Strasse folgend abwärts, zweigt der Wanderweg bald wieder auf Wiesen, vorbei am Weizenfeldern ab und bringt uns rasch nach Beinweil am See. Dort kehren wir zum Abschluss in der Bäckerei/Konditorei Gysi ein und geniessen die feinen Erdbeertörtli und Champagner-Truffes zum Kaffee.
Vielen Dank an alle , die den weiten Weg aus dem Kanton Bern auf sich genommen haben um neue Wanderziele zu entdecken.
Christa Schaaf
Teilnehmer: Anna Bürgi, Susanne Steimer, Klara Bieri, Berthi Zaugg, Daniel Gertsch, Heinz Wegmüller
Nicht am Ziel wird der Mensch gross, sondern auf dem Weg dorthin. R.W. Emerson
Manche Touren brauchen etwas mehr Anlauf. Jetzt beim dritten Versuch hats geklappt. Mit einen Tag vorverschieben.
Teilnehmer: Rudolf Siegenthaler (Leiter), Anna Marie Meister, Rita Strub, Hugo Lanz, Erika Friedli, Brigitte Fiechter
Kurz vor halb neun Uhr an diesem schönen Montag entliess der Linienbus sechs motivierte Senioren des SAC Huttwil, im Dorf Amden, ins Freie. (Die maskuline Form beinhaltet natürlich beide Geschlechter) Der Tag machte einen perfekten Eindruck. Der Vorverschiebung des Datums sei Dank. Angenehme Temperatur und kaum Wind. Der Himmel war ganz leicht von Schleierwolken geschmückt. Die deuteten wohl schon etwas auf die kommende Wetterverschlechterung am nächsten Tag hin. Jedenfalls heute konnten wir noch einen perfekten Wandertag geniessen und dem Wetter ein Schnippchen schlagen. Das ist einer der Vorteile des Rentnerlebens, man ist in der Datumswahl oft ein wenig flexibel. Das Wetter hält sich leider nicht immer an unser vorbereitetes Tourenprogram. Für jene Teilnehmer die durch die Verschiebung nicht mitkommen konnten tut es mir sehr leid.
Nach einigen Vorbereitungen und Toilettengängen trappeten wir gemächlich los. Gute 1000hm auf guten Bergwegen lagen vor uns. Die ersten 400hm führten noch durch meist landwirtschaftlich genutztes Gelände. Was man zum Teil auch riechen konnte. Nicht alle können sich an den Gerüchen beim Ausbringen der biologischen Düngungen erfreuen. Seis drum muss halt sein. Jedenfalls nach besagten 400hm erreichten wir die Alp Niderschlag. Bis hierher fährt auch eine Seilbahn. Und wo Seilbahn draufsteht ist meist auch ein Restaurant drin. Zumindest diese Infrastruktur bot uns eine gute Gelegenheit für die erste Pause. Sozusagen gaben wir den Anstoss die Beiz zu öffnen. Mittlerweile stand die Uhr kurz vor halb zehn.
Frisch gestärkt rückten wir dem Hoger bald wieder zu Leibe. Zuerst noch etwas durch schattigen Wald, später über zunehmend blumenreichere Alpweiden stiegen wir stetig bergan. Es ist ein kurzweiliger Bergweg an einem sehr sonnigen Südhang. Wäre es zehn Grad wärmer müsste man arg leiden. (schwitzen)
Zunehmend etwas steiler, aber immer gut wanderbar schlängelt sich der Weg im oberen Teil um massive stählerne Lawinenverbaugen herum. Optisch sind sie halt nicht gerade ein Highligt. Aber sie sind wohl halt nötig wenn unterhalb eine sichere Siedlung möglich sein soll. Dafür erfreut uns die opulente Blumenpracht zunehmend unser Auge. Diese Fülle und das Farbenspiel sind kaum in Worte zu fassen. Man muss es einfach gesehen haben. Wohl ein guter Grund immer wieder solche und ähnliche Berwanderungen zu machen.
Kurz vor dem Gipfel trifft man noch auf eine solide Hütte, warscheinlich ein Überbleibsel von den Lawinenverbauungen. Sie steht auf einem prachtvollen Aussichtsplatz, was uns noch zu einer kurzen Pause vor dem Gipferstum bewegte.
Der Restaufstieg war dann nur noch ein genussvoller Klacks. Besonders die letzten Höhenmeter boten noch ein klein wenig Bergflair mit einigen hübschen felsigen Stufen mit zum Teil eisernen Hilfsmittel wie Ketten, Handgriffen u.ä.
Um Punkt zwölf Uhr standen alle frohgelaut auf dem Gipfel des Mattstogg 1935m. Es war die reine Freude mit diesen Teilehmern auf diesen Berg zu steigen. Alle zeigten sich topfit und gut gelaunt. Ein grosses Dankeschön an alle Teilnemer. So macht Wanderungen leiten Freude!
Ein netter Herr bot sich an von der ganzen Gruppe beim Gipfelkreuz ein Foti zu machen. Auch ihm besten Dank unbekannterweise.
Die Gipfelrast konnten wir nun ausgedehnt genissen, dank der schnellen Zeit beim Aufstieg. Und sie Sicht war mehr als prächtig. Berge hier und Berge da. Und dazwischen konnte man den ganze Zürisee in seiner volle Pracht und Länge sehen. Wie gesagt ein ganz wunderbarer Bergtag konnten wir geniessen. Und das Wetter und Klima konnte nicht besser sein.
Nun ja, irgendwann muss es halt doch sein. Wer hoch aufsteigt muss auch wieder viel absteigen. Ich ermahnte die Leute noch zur Vorsicht wenigsten zuoberst auf den stufigen Felsen. Gemächlich und ohne Probleme bewältigten alle souverän den zweiten Teil der Wanderung. Fitte Leute kann ich nur immer wieder sagen. Keine Selbstverständlichkeit im Rentneralter.
Nach knapp anderthalb Stunden erreichten wir wieder unser Beizli (mit dem Jauchegeruch) und eine erneute Einkehr gehörte natürlich dazu. Man gönnt sich ja sonst nichts. Hier warf ich auch die Frage auf ob allenfalls die Seilbahn für denn restlichen Abstieg gewünscht wird. Aber denkste: das laufen wir noch locker runter. Wir sind doch keine Bubi…
Und wirklich der restliche Abstieg nahm kaum mehr eine halbe Stunde in Anspruch. So erreichten wir locker den Bus 16.04 in Amden, und die weitere Heimreise überliessen wir nun den Profis vom ÖV.
Ich möchte nochmal allen Teilnehmern danken und ein Kränzchen winden für ihr Mitwirken und ihre Disziplin. Ich hoffe es bleibt bei allen eine gute Errinerung hängen und gibt Gluscht für neue ähnliche Unternehmungen.
Rudolf Siegenthaler
Wegen des schlechten Wetters haben wir zwei Biker auf die Anreise zum Schwarzsee und die Tour über den Euschelspass verzichtet und stattdessen eine Tour im Emmental unternommen. Pünktlich zum Tourende nach 43 km setzte der Regen ein. Obwohl – oder gerade, weil wir nur zu zweit waren, fand ich die Tour sehr schön.
Danke Guido.
Dieses Jahr führte uns der Tourenleiteranlass nach Balsthal zur Firma Berger. In diesem traditionsreichen Unternehmen werden die unterschiedlichsten Seile hergestellt, vom einfachen Hanfseil über Spielplatzseile bis hin zu hochwertigen Bergsteigerseilen.
Besonders die Herstellung der Bergsteigerseile weckte unser Interesse. Während einer eindrücklichen Führung durch den Betrieb erklärte uns der Geschäftsführer anschaulich, wie aus hauchdünnen Fasern ein wertvolles dynamisches Bergsteigerseil entsteht. Die Präzision und das Fachwissen, die in jedem einzelnen Produktionsschritt stecken, beeindruckten uns sehr.
Nach einem kleinen Apéro und der Gelegenheit, verschiedene Produkte einzukaufen, fuhren wir weiter auf den Roggen. Im Bergrestaurant Roggen wurden wir von der Familie Blaser herzlich empfangen und bestens bewirtet.
Neben dem ausgezeichneten Essen genossen wir vor allem die kameradschaftliche Atmosphäre, den regen Austausch untereinander sowie das traumhafte Wetter mit einer herrlichen Fernsicht. So wurde der Tourenleiteranlass zu einem rundum gelungenen Erlebnis.
Lange war unsicher, ob die geplante Tour auf dem Stockhorn stattfinden kann, da Mitte Woche immer noch Schnee lag und die Wettervorhersage eher schlecht aussah. Nach einem Telefonat mit Personen vor Ort und der etwas besseren Wettervorhersage, konnte die Tour stattfinden: die Mehrseillänge Stockhorn Westgrat war das Ziel.
So starteten wir die Tour gemütlich mit der Gondel aufs Stockhorn. Nach einem kurzen Kaffeehalt ging es durch den Tunnel auf die Aussichtsplattform, von wo aus wir die wunderschöne Weitsicht geniessen konnten. Nach einem schneefreien und trockenen Einstieg konnten wir die Kletterei starten: Stände bauen, über Zacken sichern und auch etwas improvisieren – so konnten die Inhalte des Refreshers super umgesetzt und der Weg auf den Gipfel gefunden werden. Oben angekommen, genossen wir die tolle Aussicht auf die Berner Alpen und stärkten uns für den Rest des Tages. Diesen verbrachten wir im Klettergarten, wo vielseitige Mehrseillängen auf uns warteten. Der kompakte Kalkfels mit den natürlich glattgeschliffenen Wasserrillen und teilweise rauen, steilen Felsabschnitten war für einige Teilnehmende neu und interessant und die Zeit verging viel zu schnell.
Nach dem Zusammenpacken des Materials gönnten wir uns bei der Bergstation eine feine Glace bevor uns die Gondel wieder zurück ins Tal brachte.
Ein super Tag mit viel Sonnenschein ging zu Ende.
Lange war unsicher, ob die geplante Tour auf de ...
Trotz unsicherer Wetterprognose, aber bei angenehmer Wandertemperatur, machten sich 4 flotte SAC Senioren in Hildisrieden auf den Weg. Zunächst ging es etwas aufwärts zum Vogelmoos. Es folgte eine längere Waldpassage zu Michi's Bänkli, wo wir eine längere Pause einlegten und die Aussicht zum Baldeggersee und zu den leider mit Wolken verhangenen Bergen geniessen konnten. Danach ging es zügig nach Beromünster ins Kaffee Fläcke zu Kaffee und Kuchen.
Teilnehmer: Anna Bürgi, Madlen Lehmann, Rudolf Siegenthaler, Christa Schaaf
Nur wo du zu Fuss warst, bist du auch wirklich gewesen. (J.W. v. Goethe)
Ja da kann man dem guten alten Goethe nur beipflichten! Wer hat nicht schon das erquickende Gefühl empfunden, das während einer Wanderung sich bei einem einstellt. Eine Wanderung durch Wald und Feld gibt Einsicht in die Zusammenhänge der Natur. Jedenfalls gibt es in den Reihen der Senioren und Seniorinnen des SAC – Huttwil eine ganze Reihe Leute die diesen oder andere gute Gründe haben, sich immer wieder auf Wanderungen mit Gleichgesinnten zu begeben.
Teilnehmer: Rudolf Siegenthaler (Leiter) Christa Schaaf, Anna Maria Meister, Hansuli Meister, Peter Iten, Anna Bürgi, Klara Bieri, Hugo Lanz, Rösli Bader, Paul Schenk
Punkt 8.50h entliess der ÖV Bus die obgenannten 10 Personen bei der Haltestelle Schönenberg Sonne ZH ins Freie. Was bedeutete auch an die richtige Sonne. Die am Himmel natürlich – und die uns heute einen wundervollen Frühlingstag bescherte. Besser konnte ein Tag für eine kleine hübsche Wanderung fast nicht sein. Nur eine etwas frische Bise liess uns doch noch eine Zeitlang die Langärmligen textilen Oberteile anbehalten.
Nach einer kurzen Information und Orientierung gingen wir gemächlich los. Es handelte sich heute ja um eine gemütliche Donnerstagstour. Im sogenannten Vor Voralpinen Gelände. Unsere “Gipfelhöhe” wird dann auf bloss 1030m liegen. Aber warum soll das nicht auch Spass machen…
Unser Startpunkt lag ja in einem kleinen (für die meisten wohl kaum bekannten) Dorf im “Züribiet”. So liessen wir schon bald einmal die letzten Häuser hinter uns und durchstreiften offene landwirtschaflich genutzte Flächen. Zum Teil erfreuten noch einige schön blühende Bäume unser Auge. Bald schon folgte ein kurzer Abstieg der uns zum Teufenbachweier führte. Der fungiert wohl als Naherholungsgebiet für die Menschen hier, wie auch als natürliches Biotop. Na jedenfalls war alles recht hübsch anzusehen.
Eine kurze Pause musste hier wohl sein. Es wurden auch etwaige persöhnliche Dringlichkeiten erledigt. Weiter ging die Reise über eine kleine Anhöhe mit anschliessendem kurzen Abstieg ins Tal der Sihl. Für einen kurzen Moment mussten wir hierbei eine asphaltierte Landstrasse mit Autoverkehr bewältigen. Was natürlich etwas an Aufmersamkeit und Vorsicht erforderte.
Doch wir erreichten wohlbehalten das Sihltal. Und waren somit auch für eine Zeitlang fern von Verkehr und Asphalt. Und nun war doch ein kurze Trink-und Verpflegungspause angesagt.
Das ganze Tal ist natürlich reich bewaltet. Was auch seinen ganz besonderen Charm ausmacht. Besonders die immer noch etwas schrägstehende Sonne verfing sich in einer wunderbaren hellgrünen Farbenpracht im noch jungen Buchenlaub. Ja diesen Zeitpunkt haben wir wirklich gut getroffen. Schliesslich weiss man ja, wie kurz das Zeitfenster ist, diese Pracht in dem frischen hellen Grün anzutreffen. Leider war der Wasserstand der Sihl nicht ganz so eindrücklich wie ich es gehofft hatte. Aber das liegt wohl daran, dass ein Teil des Wassers zur Stromerzeugung umgeleitet wird. (Unser Verlangen nach Energie und Bequemlichkeit fordert halt seinen Tribut).
Der Weiterweg dem Fluss entlang war jetzt doch das reine Wandervergnügen. Praktisch flach und ohne Anstrengung zog sich der Naturpfad etwa eine dreiviertelstunde hin. Den Gedanken nachhängen und staunen über die erwachende Natur wahr wohl in vielen der angejahrten Köpfen im Gange. Ich jedenfalls stelle bei mir fest, das ich von Jahr zu Jahr mich immer mehr freue, über das Erwachen jedes Frühjahr in unserer wunderbaren Natur. Und das völlig unabhängig von uns. Wir können das in keiner Weise beeinflussen. Alle unsere Einflüsse sind meist keine Guten. Leider oft nur sehr nachteilige…
So erreichten wir bald einmal die Hüttner-Brugg Pt. 694m. Weit und breit für uns die einzige Möglichkeit den Fluss trockenen Fusses zu überqueren. Noch mal ein wenig schauen und fotografieren. Und sich auf den Restweg vorzubereiten. Es war hier nämlich fertig mit Schlendrian. Galt es doch noch gut 300hm zu bewältigen bis zu unserem Tagesziel. Und das zugegebenermassen auf einem etwas mühsamen und langweiligen “Stutz”. Und neuerdings auch noch durchgehend asphaltiert wie sich am Ende herausstellte. (Henu Gring ache u louffe).
Doch die fitten jungen Senioren darf man nicht unterschätzen. Fit wie ein Turnschuh und schnell wies “Bisiwätter” erklommen alle Teilnehmenden dieses “kleine” Hindernis. Rund eine halbe Stunde vor meinem Zeitplan standen alle noch voller Energie an meinem Ziel “Gipfelpunkt” 1030m. Es war ja eben kein eigentlicher Gipfel wie wir es normalerweise gewohnt sind. Mehr eine Art Schulter an einer Waldecke. Aber mit einer grandiosen Aussicht auf das ganze Zürichseebecken und dahinter die Alpsteinkette bis hin zu den Wägitaler Höger und noch einiges mehr.
Zum Andern befand sich hier ein wunderschöner Pausenplatz mit Feuerstelle, Bänken und Tischen. Und falls das Wetter mal umschlagen sollte war das ganze groszügig überdacht. Vielen Dank an die Erbauer unbekannterweise. Die Uhr zeigte bloss halb zwölf Uhr. So konnten wir hier doch eine grosszügige Mittagspause einlegen. Das Restaurant Rossberg befand sich zwar bloss etwa 200 Schritte enfernt. Aber hier an diesem wundervollen Platz wurde die Rucksackverpflegung doch vorgezogen. Mich jedenfalls erstaunte diese Sicht auf einer so unscheinbaren Anhöhe. Das Wetter war immer noch makelos, doch die nun etwas anziehende Biese machte sich bei fehlender Bewegung mit der Zeit doch körperlich bemerkbar.
Ich orientierte die Leute nun, dass ich um ca. 13Uhr bei der Beiz ablaufen möchte um den Abstieg nach Schindellegi zu bewältigen. Die Einkehr sollte jedem selber überlassen sein. Um ca. viertel nach zwölf Uhr ging ich los Richtung Beiz – und siehe alle folgten mir. Die Aussicht auf eine winddichte Gaststube gab wohl den Ausschlag. Und tatsächlich hier auf der offenen Höhe blies sie recht unangenehm um die Hausecken. Wir verzogen uns in das heimelige Restaurant zu einem warmen Getränk.
Für den Rest der Tour gibt es nun auch nicht mehr allzu viel zu berichten. Nach der gemütlichen Einkehr machten wir uns wieder recht warm gewandet an den Abstieg nach Schindellegi. Dafür rechnete ich eine Stunde.
Gleich neben dem Wirthaus führte ein steiler Fussweg zum Wald hinunter. Zum einen ein Knietest zum andern waren wir grad schnell einmal aus dem kalten Wind heraus. So verschwanden bald wieder ein paar Jacken in den Rucksäcken. Der Weiterweg ist schnell erzählt. Problemlose Wege führten uns rasch unserem Endziel entgegen. Zuletzt halt wieder auf geteerten Strassen und mit Strassenverkehr erreichten wir viel eher als gedacht den Bahnhof Schindellegi.
So ging unsere kleine aber in meinen Augen doch feine Wanderung zum Ende. Und das in einer Ecke Schweiz die wohl noch nicht allen so bekannt war.
Aber wir waren nun dort gewesen – weil wir zu Fuss waren.
Rudolf Siegenthaler
ALPLISTOCK 2878m
Treffpunkt Räterichsboden 07:00 Uhr. Die Strasse war bis zur Staumauer schwarzgeräumt. Zu Fuss bei windigen Verhältnissen über die Staumauer bis zum Picknickplatz. Mit Harscheisen über den Rücken rechts des Bächlibachs. Dazwischen für kurze Zeit die Skis buckeln. Wunderbarer, abwechslungsreicher Aufstieg über das Gelände der Bächlisblatte. Es ist nun fast windstill und es wird wärmer und wärmer. Unterhalb der Felsen des Alplistocks nach 950 Höhenmeter auf 2700m werden die Felle abgezogen. Es gibt nur eine kurze Trinkpause. Sehr schöne Sulzabfahrt bis zum Picknickplatz, wo wir um 11:30 Uhr ankommen. Zum krönenden Abschluss der Skitourensaison gibt’s dann noch einen kühlen Trunk in gemütlicher Runde im Restaurant Urweid an der Grimselstrasse.
7.00 Uhr im Vordere Fildrich. Kalt, klarer Himmel, also los gehts! Die ersten zwanzig Minuten hiess es zuerst die Skis “buggeln!” Dann mit den Skis unter den Füssen, noch einige aperen Stellen umgehend, erreichten die acht mutigen Schitüreler die kompakte und festgefrorene Schneedecke des Steinbodens. Zuhinterst im Steinboden begrüssten uns schon die ersten Sonnenstrahlen. Die steileren Hänge hinauf zum Chummli waren nicht durchgehend schneebedeckt, was für die Routenwahl nicht viele Varianten offen liess, und so mussten ein paar heikle Spitzkehren bewältigt werden. Im Chummli gönnten wir uns darum eine wohlverdiente zweite Znünipause. Der schattige Westhang hinauf zum Bodezehore festgefroren, den Harscheisen sei Dank! Kurz nach elf Uhr erreichten alle gemeinsam und wohlgelaunt den Gipfel. Nun konnten wir die Aussicht und eine ausgiebige Gipfelrast geniessen. Leider machte eine unangenehme Bise und zeitweilige Nebelschwanden die Rast nicht allzu gemütlich! Da die Hänge hinunter ins Chummli noch zu wenig aufgetaut waren, entschlossen wir uns, hinüber in die sonnigeren Hänge des Drümännlers zu traversieren. Nach einer etwas holprigen Traverse erwarteten uns die allerbesten Sulzhänge, einer nach dem Anderen, einfach nur Extraklasse!! Auch den langgezogenen Steinboden hinuter, einfach Sulzschnee erster Güte! Zum krönenden Abschluss dann noch ein kühler Trunk in gemütlicher Runde auf der Sonnenterasse im Restaurant “Schönbühl” unterhalb von Diemtigen.
Um 9.00 Uhr trafen wir uns bei bester Laune und mit viel Motivation in Oberbuchsiten
Nach einem lehrreichen Theorieteil haben wir die ersten Standplätze eingerichtet und das Fädeln praktisch gelernt. Die Teilnehmenden konnten Fragen stellen und vor dem Mittagessen führten wir einen kleinen Praxistest durch.
Verpflegung hat jeder selber in seinem Rucksack mitgebracht und ein feines Kaffee wurde von Chrigu offeriert.
Am Nachmittag gab es zwei verschiedene Gruppen. Während sich die einen an eine Mehrseillänge an der plattigen Wand wagten, versuchte sich die andere Gruppe im Sportklettern am steilen, überhängenden Felsen.
Nach einigen Stunden an den Felswänden, trafen wir uns alle für eine kleine Feedbackrunde mit anschliessendem, wohlverdienten Fürobebier.
Es war ein sonniger, lehrreicher Klettertag und die Teilnehmenden sind jetzt bereit für die kommende Klettersaison am Felsen.
Mit motivierten Senior:innen unterwegs zu sein macht Freude. Freude hatten alle während des Aufstiegs auf den Mont Sujets an den gelbleuchtenden Juraweiden, reich an Osterglocken, Schlüsselblumen und andern Pflänzlein. Die Gipfelrast fiel wegen dem kalten Wind kurz aus. Auch verhindert ein Wolkenband und Dunst den Blick ins Mittelland und auf den Alpenkranz. Auf steinigem steilen Weg geht es nach Lamboing, durch die eindrückliche Twannbachschlucht und dann auf direktem Weg zur sonnigen Terrasse des Bären in Twann zum wohlverdienten Abschlusstrunk.
PAZOLASTOCK 2739m
In Andermatt mit Zug 07:38 auf den Oberalp. Start auf dem Oberalppass um 8:30 Uhr bei wunderprächtigem Wetter…aber mit einem Rucksack weniger! Dieser wollte nicht selber aussteigen und ging weiter Richtung Disentis. Aufstieg mit Harscheisen bis zum Gipfel. Wunderschöne Sulzabfahrt … leider nicht bis nach Tschamut. Im unteren Teil sehr viele Lawinenniedergänge von den Vortagen. Schnee bis zum Brüggli unterhalb Tschamut. Alle sind zum Glück heil angekommen. Mit dem Zug ab Tschamut-Selva zurück nach Andermatt.
Erstaunlich was man mit einer Verschiebung wettermässig bewirken kann. Herrschte doch am 31. März in erhöhten Lagen noch tiefster Winter, so präsentierte sich das Wetter nach der Verschiebung auf den 9. April von seiner besten und frühlinghaften Seite.
Teilnehmer: Rudolf Siegenthaler (Leiter) Barbara Eggimann, Ursula Hess, Felix Deprez, Ruth Leuenberger, Hugo Lanz, Erika Friedli, Salome Marti, Klara Bieri, Walter Tanner, Käthi Tanner, Susanne Steimer
An diesem heutigen traumhaft schönem Frühlingstag standen zwölf fitte Senioren des SAC-Huttwil frisch und motiviert bei der Bushaltestelle Beckenried Boden bereit für die heutige Wanderung. (Risletenschlucht) Für einige war das unbekannt und auch die ganze Gegend hier war nicht für alle grad vor der Haustüre. (Eine Jumbowanderung halt)
Kurz vor neun Uhr trappeten wir los. Zuerst leider eine dreiviertelstunde ziemlich flach dem See entlang. Diese etwas langweilige erste Strecke liess sich leider nicht vermeiden. Kurz vor zehn Uhr erreichten wir den eigentlichen Anfang unserer Wanderung. Und auch gleich das visuelle Highlight des Tages. Die beeindruckenden Wasserfälle am unteren Ende der Risletenschlucht. Dank der Wetterkapriolen der vergangenen Tage, (Schnee) war der Wasserabfluss jetzt natürlich gradios und imposannt. Diese tosenden Wassermassen faszinierten wohl jeden der Teilnehmer. Zum Glück kann man dieses Schauspiel von einem sicheren Brücklein beobachten. Wenn auch mit etwas nasskalter Gischt im Gesicht…
Doch irgenwann sollte es ja heute auch noch etwas aufwärts gehen. Es gibt ja einen wunderbaren Bergweg entlang der Schlucht der ab und zu auch noch schöne Blicke ermöglicht in diese rauhe vom Wasser geformte Berglandschaft hier. Vor dem ziemlich steilen Aufstieg war aber noch eine kleine Stärkung angesagt. (Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen)
Mit gefüllten Kraftspeichern stiegen wir nun bergan. Zum Teil hatte es ziemlich hohe Treppenstufen im Weg. Diese waren zum Schutz vor der Errosion errichtet worden. Ohne diese Bauarbeiten wäre dieser Weg wohl noch viel mühsamer gewesen, wenn nur noch eine ausgewaschene Rinne vorhanden gewesen wäre. Nichtsdestotrotz ein wenig Beinarbeit muss sein beim Bergwandern. Das ist ja der Sinn der Sache. Etwas Muskelarbeit wird im dritten Lebensabschnitt nicht weniger wichtig. Und man soll sich doch an körperlicher Anstrengung und Bewegung erfreuen solang man es überhaupt noch kann.
So erreichten wir nach einer guten Stunde wieder flacheres Gelände bei Ober Schwand. Auf ca. 720müM überquert die sogenannte Schluchtwegbrücke das obere Ende der Risletenschlucht. Nochmal schweifte der Blick eindrücklich tief hinunter zum Bach. Mit dieser Brücke endete der alpine Teil dieser Wanderung. Hier erreicht man die Strasse Emmetten – Seelisberg. Ein paar Schritte enfernt war noch eine hübsche Kapelle zu besichtigen. Durfte natürlich nicht fehlen.
Weiter ging unsere Wanderung nun über recht sanftes Gelände. Über Moosegg, Weidli und Meinig durquerten wir eine bäuerlich geprägte sanft gewellte Landschaft. Bei Meinig tauchen wir dann in den urigen Brennwald ein, der uns dann bis Seelisberg begleitete. Nach ein paar Minuten erreichten wir einen schönen Waldhüttenplatz wo der sehnlichst erwartete Mittagshalt doch noch Wirklichkeit wurde. Es war mittlerweile etwas nach 12 Uhr und das Wetter und Ambiente einfach perfekt. Genügend Sitzgelegenheiten boten sich an, um die die diversen Leckerein im Rucksack zu plündern zwecks Krafttankung für die zweite Hälfte dieser Wanderung.
Der Weiterweg nun war dann mehr der gemütliche Teil und der sanften Wanderlust und der Gesprächigkeit der Teilnehmenden gewidmet. So kamen rege Theorien über diesen wilden urwaldähnlichen Wald ins Gespräch. Und natürlich viele andere Themen. Das ist ja das schöne bei älteren Semestern, der Erinnrungen gibt es viele…
Viel zu berichten gibts nun nicht mehr. Allen Teilnehmenden ging es, soweit ich das beurteilen konnte, bestens und so erreichten wir nach einem letzten Abstieg auf gutem Waldweg unser Ziel. Das Restaurant Bahnhöfli in Seelisberg. Die Uhr zeigte etwas nach halb drei. Da war doch wohl kaum jemand sauer, dass wir noch ca. 40 Minuten Zeit hatten, uns was Trinkbares hinter die Binde zu kippen und das immer noch bei eitel Sonnenschein.
Der Bus zum Zwecke unserer Rückreise wartete bloss zehn Schritte entfernt.
Ich hoffe diese Wanderung hat doch einigen Teilnehmenden ein wenig gefallen und Gluscht auf weitere gemacht…
Rudolf Siegenthaler
Skitourenwoche der Senioren im Bregenzerwald/Vorarlberg 1.-7.März 2026
Der Bregenzerwald, das einstmal gänzlich von Wald bedeckte Tal zwischen dem Bodensee und dem Arlberg gehörte einst den Grafen von Bregenz, die viele Rechte an Klöster und dem niederen Adel abtraten. Von Bregenz aus wurde der „Wald“ um das Jahr 1000 besiedelt. Heute sorgen die Landwirtschaft, das Gewerbe und der Tourismus für den Wohlstand im Tal.
Der Bregenzerwald gilt trotz seiner nur 800 Meter über Meer als sehr schneesicher. Die höheren Orte wie Damüls und Faschina bieten bis weit in den Frühling hinein ideale Ausgangspunkte für Skitouren.
Ein gutes Dutzend Senioren/innen trafen am Sonntag am frühen Nachmittag in Au im Bregenzerwald ein. Das Wetter bedeckt, auf der Hinfahrt fiel sogar ein-zweimal leichter Nieselregen. Bei einem lockeren Spaziergang bewunderten wir die schmucken Holzhäuser, die meistens mit Schindeln bedeckte Holzfassaden aufwiesen. Da sieht man noch wahre Handwerkskunst!
Die weiteren Tage, kurz zusammengefasst, einfach top! Jeden Tag fast wolkenloser Himmel, kalte Nächte, traumhafte Aufstiege auf uns unbekannte Gipfel und endlose Abfahrten im perfekten Frühlingsschnee bis zum letzten Meter. Ja, „Schitürelerherz“ was willst du noch mehr!
In bester Erinnerung werden uns der Aufstieg auf den Klippern 2066m bleiben. Start schon im strahlenden Sonnenlicht im Tenue „leicht“! Kurze Wegstücke mit Skitragen konnten der Aufstiegsfreude nicht schaden. Dann wie zur Belohnung ging es über die weiten, sanften Hänge hinauf zur Argenalpe. Nun folgten die steileren Hänge hinauf zum Gipfel und die ersten 1000 Höhenmeter waren geschafft. Wir bestaunten all die wilden, zackigen Gipfel des Bregenzerwaldes und westwärts ging der Blick bis hinüber zum Säntis und Bodensee.
Im Aufstieg zum Toblermanns Kopf 2010m begleitete uns lange Zeit das Knirschen der Harscheisen auf dem festgefrorenen Schnee. Eindrücklich wirkte die imposante Gipfelwächte und die rauschende Sulzabfahrt ostwärts Richtung Hochalpe und hinunter ins Tal der Bregenzerach.
Die steile Gipfelflanke mit ein paar heiklen Spitzkehren im Aufstieg zum Zafernhorn 2107m zehrte an unseren Kräften. Aber unter dem Gipfelkreuz inmitten dieser einmaligen Bergwelt waren diese Strapazen schnell vergessen und als zusätzliche Belohnung gabs ja noch eine unvergessliche Abfahrt gratis obendrauf!
Das Skitragen hinauf und hinunter über eine steile Gratstufe aufs Portlahorn 2010m bewältigten wir schon mit einem Lächeln auf den Lippen! Dass unsere Tourenleiter in der Abfahrt ein zusätzliches Ass aus den Aermeln schüttelten, und dieses Hindernis gekonnt umfuhren, und uns in einen wahren Sulzrausch versetzten, werden unvergesslich bleiben.
Am letzten Tag hinauf bis zum Skidepot des Glatthorns 2050m waren uns die Harscheisen nochmals eine grosse Hilfe, mussten doch zwei hartgefrorene Lawinenkegel überquert werden, bevor die Spur über steile, offene Hänge bis zum Joch hinaufgezogen werden konnte. Die Abfahrt wieder im perfekten Frühlingsschnee und der letzte Schwung direkt vor unserem Transportbus!
Vielen Dank an unsere beiden Tourenleiter Joni und Leo für die perfekte Wahl der Tourenziele und die umsichtige Führung der Touren. Wir haben uns immer sicher und wohl gefühlt. Einen grossen Dank auch an unseren Chauffeur Walter, der uns jeden Tag sicher und professionell durch die vielen Kurven lenkte. Ein grosses Lob auch an das ganze Team des Hotels „Schiff“ in Au für das köstliche Essen und die stets überaus freundliche Betreuung, DANKE!!
Das Fazit dieser Skitourenwoche in drei Worten… BESSER NICHT MÖGLICH ! ! !
Danke Robi Zwahlen für den Bericht
So 22. März 2026
Skitourenwoche Urner Haute Route
Nach Materialcheck in Realp führte David die Gruppe über den Schafsberg (2'591 m) auf die Albertheimhütte. Der Höhepunkt war die Abfahrt «auf den Stöcken». Eine schöne Linie durch schweren, fast unverfahrenen Pulverschnee, die das Tal hinter die Hütte führte. Vor dem gegenaufstieg zur Hütte erstellte die Gruppe ein Schneeprofil zur Kontrolle der Schneequalität und Lawinensituation.
Der Aufstieg zum Lochberg (3'074 m) verlangte in den letzten Metern Steigeisen und Eispickel. Die folgende Abfahrt zum Göscheneralpsee war traumhaft: David hatte frischen Pulverschnee gefunden: breite Nordhänge ohne Spuren. Nach dem Aufstieg über die Staumauer zur Bergseehütte bewies Fritz Ammann sich erneut als überaus fähiger Hüttenwart: Das Abendessen und auch das Frühstück am nächsten Morgen liessen keine Wünsche offen.
Der Schlussufstieg zum Schinstock (3'161 m) war luftig und verlangte volle Aufmerksamkeit. Von oben bot sich ein 360-Grad-Panorama: Eiger, Mönch, Finsteraarhorn, Titlis. Die Abfahrt über die Osthänge zum Voralptal war erneut spektakulär: unberührter Pulver und wildromantische Szenerie. Die Voralphütte empfing die Gruppe mit Fleisch- und Käseplättli und nach dem Abendessen gab’s zum Dank für die Hilfe beim Abwasch in der Küche Petra’s Honig-Kräuter-Schnaps.
David wählte das am Vorabend vom Hüttengehilfen empfohlene Steilcouloir zum Sustenhorn, um Zeit zu sparen. Ein taktisch kluger Entscheid angesichts aufziehender Wolken. Nach dem Gipfel führte die lange Abfahrt über den Steingletscher zum Hotel. Dort wurde die Tour abgebrochen: Ein Wetterumschwung war angekündigt, und wir trafen die Entscheidung, die Sicherheit zu priorisieren. Nach dem Mittagessen fuhren wir entlang dem Wanderweg nach Obermade hinunter, wo ein Kollege Davids die Gruppe nach Meiringen zum Bahnhof brachte.
Um 12.30 Uhr konnte ich die 19 Seniorenwanderer auf dem Parkplatz Huttubärg begrüssen. Anschliessend führte uns eine zweistündige Wanderung zum Thomasbödeli wo uns ein herrliches Outoor-Fondues erwartet. Hier konnte ich noch 7 Teilnehmer begrüssen die nur zum Fondues kamen.
Margrith hatte alles bestens im Griff. Das Feuer war bereits vorbereitet, und die Getränke sowie die Beilagen waren liebevoll angerichtet, so dass sich alle selbst bedienen konnten. Währenddessen bereitete ich die Kupferkessel vor, damit die Rührer zum Einsatz kommen konnten. Das Fondues schmeckte hervorragend, und in geselliger Runde verging der Nachmittag viel zu schnell.
Ein herzliches Dankeschön an Margrith für die grossartige Vorbereitungsarbeit – wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!
Start um 07:45 in Realp bei wunderprächtigen Wetter. Bereits beim Aufstieg mussten wir feststellen, dass die erhoffte Pulverschneeabfahrt wohl nicht stattfinden wird! Der viele Schnee war nicht mehr so wirklich pulvrig, aber herausfordernd. Hauptsache, alle sind wieder heil in Realp angekommen.
Mit frischem Neuschnee gingen wir von der Grimmialp auf die Traumlücke. Während des aufstiegs verzog sich der nebel und es wurde beinahe strahlend blau mit viel sonne. Nach ca. 300hm top Abfahrt entschieden wir uns spontan einen kurzen gegen anstieg richtung Rothore zu machen.
Leider zog für die zweite Abfahrt der Nebel vom Tal hoch und erschwerte uns etwas die Sicht.
Im Grossen und ganzen gab es den Verhältnissen entsprechend eine wunderbare Tour.
Dank der Flexibilität der meisten Teilnehmer konnten wir die Tour vom Samstag auf den Freitag vorverschieben und den Wildgärst bei besten Bedingungen geniessen.
Start bei der Bergstatin Sunnbühl mit einer kurzen abfahrt in die Spittelmatt. Anfellen im kühlen Schatten des Altels nun richtung Schwarenbach. Jetzt steil unter das Felsband und dan richtung Rote Chumme-Graben aufsteigen.
Mit ein paar kehren und der wärmenden Sonne auf den Gipfel des Roter Totz. Abfahrt durchs Tälli und Ueschene-Tal nach Kandersteg.
Bei wunderschönen Wetter und milden Temperaturen machte sich die Wandertruppe zunächst auf zum Bergrestaurant des Brienzer Rothorns auf 2350m. Aussicht geniessen und Kaffeetrinken. Anschließend Wanderung der Waldemme entlang (wo die Chräbeli zum Einsatz kamen) zur Talstation Rossweid. Pünktlich um 12.00h traffen wir uns mit den Skifahrerinnen zum Mittagessen im Bergrestaurant Rossweid. Frisch gestärkt ging die Winterwanderung weiter nach Salwideli und Südelhöchi, wo wir dann lange, aber recht entspannt auf den Bus warten mussten. Ein schöner unterhaltsamer Winterwandertag mit motivierten SAClern, Heinz, Elisabeth, Dora, Klara und Christa
Skitourenwoche der Senioren im Bregenzerwald/Vorarlberg 1.-7.März 2026
Der Bregenzerwald, das einstmal gänzlich von Wald bedeckte Tal zwischen dem Bodensee und dem Arlberg gehörte einst den Grafen von Bregenz, die viele Rechte an Klöster und dem niederen Adel abtraten. Von Bregenz aus wurde der „Wald“ um das Jahr 1000 besiedelt. Heute sorgen die Landwirtschaft, das Gewerbe und der Tourismus für den Wohlstand im Tal.
Der Bregenzerwald gilt trotz seiner nur 800 Meter über Meer als sehr schneesicher. Die höheren Orte wie Damüls und Faschina bieten bis weit in den Frühling hinein ideale Ausgangspunkte für Skitouren.
Ein gutes Dutzend Senioren/innen trafen am Sonntag am frühen Nachmittag in Au im Bregenzerwald ein. Das Wetter bedeckt, auf der Hinfahrt fiel sogar ein-zweimal leichter Nieselregen. Bei einem lockeren Spaziergang bewunderten wir die schmucken Holzhäuser, die meistens mit Schindeln bedeckte Holzfassaden aufwiesen. Da sieht man noch wahre Handwerkskunst!
Die weiteren Tage, kurz zusammengefasst, einfach top! Jeden Tag fast wolkenloser Himmel, kalte Nächte, traumhafte Aufstiege auf uns unbekannte Gipfel und endlose Abfahrten im perfekten Frühlingsschnee bis zum letzten Meter. Ja, „Schitürelerherz“ was willst du noch mehr!
In bester Erinnerung werden uns der Aufstieg auf den Klippern 2066m bleiben. Start schon im strahlenden Sonnenlicht im Tenue „leicht“! Kurze Wegstücke mit Skitragen konnten der Aufstiegsfreude nicht schaden. Dann wie zur Belohnung ging es über die weiten, sanften Hänge hinauf zur Argenalpe. Nun folgten die steileren Hänge hinauf zum Gipfel und die ersten 1000 Höhenmeter waren geschafft. Wir bestaunten all die wilden, zackigen Gipfel des Bregenzerwaldes und westwärts ging der Blick bis hinüber zum Säntis und Bodensee.
Im Aufstieg zum Toblermanns Kopf 2010m begleitete uns lange Zeit das Knirschen der Harscheisen auf dem festgefrorenen Schnee. Eindrücklich wirkte die imposante Gipfelwächte und die rauschende Sulzabfahrt ostwärts Richtung Hochalpe und hinunter ins Tal der Bregenzerach.
Die steile Gipfelflanke mit ein paar heiklen Spitzkehren im Aufstieg zum Zafernhorn 2107m zehrte an unseren Kräften. Aber unter dem Gipfelkreuz inmitten dieser einmaligen Bergwelt waren diese Strapazen schnell vergessen und als zusätzliche Belohnung gabs ja noch eine unvergessliche Abfahrt gratis obendrauf!
Das Skitragen hinauf und hinunter über eine steile Gratstufe aufs Portlahorn 2010m bewältigten wir schon mit einem Lächeln auf den Lippen! Dass unsere Tourenleiter in der Abfahrt ein zusätzliches Ass aus den Aermeln schüttelten, und dieses Hindernis gekonnt umfuhren, und uns in einen wahren Sulzrausch versetzten, werden unvergesslich bleiben.
Am letzten Tag hinauf bis zum Skidepot des Glatthorns 2050m waren uns die Harscheisen nochmals eine grosse Hilfe, mussten doch zwei hartgefrorene Lawinenkegel überquert werden, bevor die Spur über steile, offene Hänge bis zum Joch hinaufgezogen werden konnte. Die Abfahrt wieder im perfekten Frühlingsschnee und der letzte Schwung direkt vor unserem Transportbus!
Vielen Dank an unsere beiden Tourenleiter Joni und Leo für die perfekte Wahl der Tourenziele und die umsichtige Führung der Touren. Wir haben uns immer sicher und wohl gefühlt. Einen grossen Dank auch an unseren Chauffeur Walter, der uns jeden Tag sicher und professionell durch die vielen Kurven lenkte. Ein grosses Lob auch an das ganze Team des Hotels „Schiff“ in Au für das köstliche Essen und die stets überaus freundliche Betreuung, DANKE!!
Das Fazit dieser Skitourenwoche in drei Worten… BESSER NICHT MÖGLICH ! ! !
Grossen Dank an den Verfasser Robi Zwahlen
Eine Wanderung über die Gysnauflüh nach Heimiswil und weiter dem Wanderweg nach. Zwischendurch gab es Drinkpausen und Mittagessen.Weiter gehts richtung Burgdorf, Beim Bauerhof Bättwiel genossen wier noch Cafe und Kuchen.Nun war es nicht mehr weit retoure zum ausgangsort bei der Reithalle bei wunderschönem Frühlingswetter.
Eine Wanderung über die Gysnauflüh na ...
Yoga-Skitourenwoche 22.2.-28.2.2026
Au, im Bregenzerwald, ist der Standort der diesjährigen Yoga-Skitourenwoche des SAC-Huttwil. Vor gut 1000 Jahren war die Gegend zum grössten Teil mit Wald bedeckt, was die Namensgebung erklärt. Heute liegt der Waldanteil bei 40%, geniesst einen hohen Stellenwert und ist ein Zeichen gelebter Nachhaltigkeit. In 23 Dörfern leben 32.000 Menschen. Erst im Hochmittelalter setzte die Besiedelung entlang der Bregenzerache aufwärts ein. Von oben, entgegenkommend, entsteht mit den Walsern eine zweite Siedlungsbewegung. Den Feudalherren nur als Jagdgebiet dienend, entwickelt sich eine weitgehende Selbstverwaltung, die als «Bauernrepublik»in die Literatur eingeht. Dank Dreistufenwirtschaft entwickelt sich eine bis heute hoch angesehene Berg- und Alpkäseproduktion. Eine wichtige Einnahmequelle ist der Tourismus, die Landwirtschaft und die Holzverarbeitung. Der Bregenzerwald ist für seine moderne Holzarchitektur berühmt. Handwerksbetriebe vereinen alte Fertigkeiten und traditionelle Formensprache mit modernem Design. Rund 100 der innovativsten Werkstätten haben sich im «Werkraum Bregenzerwald» zusammengeschlossen und sind seit 2016 im UNESCO Register für immaterielles Kulturerbe aufgenommen.
In dieser bodenständigen und lieblichen Umgebung, welche in weniger als 1 Stunde Autofahrt von der Bodenseeregion her erreicht werden kann, fanden 15 Mitglieder des SAC Huttwil auf Skitouren und Wanderungen, bei Yoga-Übungen und Saunagängen, im Sprudelbad und in geselliger Runde beim köstlichen Mehrgangmenu aktive Erholung und Ausgleich zum Alltag. Das Wetter zeigte sich überwiegend von der besten Seite. Das Gebiet ist bekannt für seine Schneesicherheit. Trotz Wärme waren Skitouren ab einer Höhe von gut 800 Meter über Meer möglich. Ein unbezahlbarer Wert einer derartigen Woche stellen ohne Zweifel die zahlreichen Gespräche und Diskussionen, das Zuhören, der gegenseitige Respekt und der Erfolg als Gruppe dar.
Urs Geissbühler / Erika Friedli
Treberwurstessen der SAC Senioren in Twann!
Wie abgemacht trafen sich alle Teilnehmenden um 17.30 Uhr im Pfropfhüsli in Twann zum Apéro. Die Oberaargauer aus Huttwil und Umgebung wurden von Ottiger Werner sicher und bequem mit dem Bus nach Twann chauffiert – merci viu mou! die anderen reisten mit dem ÖV an.
Im gemütlichen Pfropfhüslikeller stimmten wir uns bei einem feinen Apéro auf den Abend ein. Besonders der weisse Twanner Wein wusste zu begeistern – er regte nicht nur die Gespräche, sondern auch unseren Magen an und machte so richtig Lust auf das bevorstehende Treberwurstessen.
Da sich das Wetter regnerisch zeigte, marschierten wir gemeinsam zu Theo Tschanz, wo wir die traditionellen Treberwürste mit feinem Kartoffelsalat geniessen durften. Wie immer war das Menu ( Obenuse ) – hervorragend zubereitet und mit viel Herz serviert. die Stimmung war fröhlich, es wurde viel gelacht, erzählt und angestossen.
Nach einem gemütlichen Abend und mit wohl gefüllten Bauch verliessen wir Twann um 21.30 Uhr und traten zufrieden die Heimreise an.
Ein herzliches Dankeschön an alle Anwesenden für den gemütlichen Abend – und ganz besonders: Merci viu mou Maja und Manuel.
Hansueli
Trotz Schnee mangel geht der Drümännler noch recht gut. Wir waren zu viert unterwegs und hatten mit dem Wetter eine abmachung das es gut ist. Im Steileren Teil mit den Harsteisen unterwegs. Der Gipfelgrat war mit der Wechte bis zum Skidepot gut zu machen.
Skitourenwoche SAC Huttwil in Les Diablerets (8.-14. Februar 2026)
Trotz durchzogener Wetterprognosen reisen am Sonntag 16 Huttwiler SAC-lerInnen motiviert durchs Simmental, vorbei an zahllosen FvA Fahnen und Gold-Jubel Transparenten in Boltigen bis nach Feutersoey. Das sonnige Wetter nutzen wir für die erste Skitour, die uns aufs Wallighürli führt. Im unteren Bereich ist die Schneequalität etwas drüftig und lässt bein manchen mulmige Gefühle für die Abfahrt auf kommen. Doch nach einer ausgiebigen Gipfelrast mit wunderbarem Rundblick in die westschweizer Alpen finden die Tourenleiter herrliche Pulverschneehänge die uns schon die ersten Juchzer entlocken. Der Auftakt ist gelungen und wir fahren fröhlich weiter nach Diablerets zu unserer Unterkunft.
Da die Prognosen ab Mitte Woche eine Tiefdrucklage mit viel Niederschlag voraussagen entscheiden unsere Leiter Adi und Beni für den Dienstag die Königsettappe vorzuziehen. Es wird eine wunderbare Safari vom Col du Pillon bis nach Feutersoey. Vier abwechslungsreiche Aufstiege über meist sanfte Hänge aber ab und zu auch durch etwas hinderliches Gestrüpp bringen uns auf die La Palette, das Seeberghore, den Stuedelistand und den Blattistand. Dazwischen warten perfekte, teils unverfahrene Pulverschneehänge für stiebende Abfahrten auf uns. Ein Traum von 22 km Länge und 1500 HM Höhe, der uns jeden Meter geniessen lässt. Leuchtende Augen und strahlende Gesichter danken den beiden Tourenleitern für diesen sensationellen Coup!
Wie vorhergesagt empfängt uns der Dienstagmorgen mit Schneeregen und Nebel. Wir fahren auf den Col des Mosses, wo etwas Neuschnee liegt. Von da machen wir im Schneetreiben eine Rundtour über den Lac Lioson zurück auf den Pass. Auch der Mittwoch bleibt leider trüb und nass, weshalb Alternativprogramme gesucht sind. Die meisten suchen Entspannung in «Les Bains de Lavey», andere verbringen einen Tag auf den Pisten oder geniessen die Ruhe im Hotel.
Obschon der Donnerstag immer noch von Schnee(regen) und Nebel geprägt ist, zieht es uns nach dem gestrigen Ruhetag wieder nach draussen. Im Gebiet herrscht mehrheitlich grosse Lawinengefahr Stufe 4, weshalb sich ein Aufstieg im Waldgebiet zum ehemaligen Skigebiet Isenau anbietet. Für Adi bedeutet das anstrengende Spurarbeit in bis zu 40cm Neuschnee! - für uns ein genussvoller Aufstieg durch eine wundervolle Winterlandschaft bis zu den Hütten auf Alp Isenau. Einmal mehr finden wir unberührte Hänge für die Abfahrt bis zurück nach Les Diablerets.
Der Blick aus dem Fenster am Freitagmorgen fällt auf sonnenbeschienen Gipfel - juhui. Erneut fahren wir auf den Col des Mosses, wo emsig Schnee geschnutzt und gefräst wird.Durch lichten Wald und sanfte Hänge steigen wir zuerst gegen Westen bis zur Alp Anteinettes d’en Haut auf. Von da dürfen wir Frauen dann eine vorgezogene Valentisabfahrt über die unberührten Hänge zurück zur Passtrasse eröffnen. Dort kleben wir wieder die Felle auf die Ski und steigen auf der Sonnseite auf bis zum Monts Chevreuils. Dank der guten Nase von Adi und Beni geht es nun Safarimässig weiter in lustigem Auf und pulvrigem Ab zurück nach La Lecherette, wo wir diese abwechslungsreiche und von besten Schneeverhältnissen geprägte Tourenwoche mit einer wohl verdienten Runde beschliessen.
Ein riesiges Dankeschön geht an unsere beiden Leiter Adrian Alt und Benedikt Bucheli für ihre flexible und umsichtige Planung und Druchführung dieser Woche, die uns allen in bester Erinnerung bleiben wird. / Barbara Walther
Mit sieben JO-lern und sechs erwachsenen Personen starteten wir in Realp in unser Anfänger-Wochenende. Der Föhn hatte dem Schnee stark zugesetzt, sodass das Wochenende eher einem Wanderkurs als einem Skikurs glich. Trotzdem erlebten wir einen interessanten und lehrreichen Kurs. Vom Aufsteigen mit Skifellen über Spitzkehren bis hin zum Tiefschneefahren konnten wir trotz Schneemangels alle wichtigen Elemente durchführen. Besonders spannend und aufschlussreich war das gemeinsame Erstellen eines Schneeprofils. Am Sonntagabend kehrten wir alle müde, aber zufrieden nach Hause zurück: Die einen mit dem festen Vorsatz, bald wieder auf Skitour zu gehen, die anderen mit der Erkenntnis, dass dieser Sport nicht ganz ihren Vorstellungen entspricht.
Pünktlich um neun Uhr waren alle beim Skitürelerparkplatz auf dem Rossberg versammelt. Beim Skilift stellten wir fest, dass er schon ab 9:30 Uhr in Betrieb sein wird! Also, Felle wieder abmontieren und subito ging es hoch. Mit klammen Fingern wurden die Felle wieder aufgezogen, die LVS-Kontrolle durchgeführt und los ging es der Sonne entgegen. Unterteilt in drei Gruppen ging es anfangs recht steil dem Grat entlang bis zum Grätli Pt.1602. Etwas oberhalb wurde im gleissenden Sonnenlicht und im Windschatten der Znünihalt eingelegt. Von nun an wurde der angesagte Föhn mit jedem Höhenmeter bemerkbarer und stärker. Nachdem der schmale Grat verlassen wurde, und wir die weiten Flächen vom Hindere Niderhore betraten, wurden die Kapuzen festgezurrt und die dickeren Handschuhe übergestreift. Der Schnee fegte über die weiten Flächen und die drei Gruppen stiegen stetig und gelassen dem Gipfel des Blutten Hubel entgegen. Der blaue Himmel machte unterdessen einer grauen Wolkendecke Platz. Begreiflicherweise fiel die Gipfelrast eher kurz aus, niemand hatte Lust bei diesem “Guggiföhn” länger hier oben zu verweilen. Wiederum in die drei Gruppen unterteilt wurde die Abfahrt in Angriff genommen. In weiten und eleganten Kurven genossen wir den recht passablen Pulverschnee. Etwas unterhalb vom Sunnige Ritz schwenkten wir rechts ab, und kurvten den legendären “Piccardhang” hinunter. Hier unten wieder im Windschatten holten wir die ausgelassene Mittagsrast nach. Von hier aus ging es rassig, zuletzt über die Rossbergpiste schnurstracks hinunter ins Niderhornbeizli. Wir erlebten trotz dem nicht nur eitlen Sonnenschein eine schöne, kameradschaftliche und erlebnissreiche Skitour.
Schneeschuhtage vom 26. bis 29. Januar 2026 im Goms
Für diese Schneeschuhtage haben sich 24 Seniorinnen und Senioren angemeldet. Wir wohnten wie letztes Jahr im Hotel Ahorni In Oberwald. Bei Franziska und Hanspeter Rieder werden wir liebevoll betreut und mit sehr gutem Essen verwöhnt.
Die Anreise am Montag erfolgte planmässig zur ersten Tour nach Blitzingen, wo wir um die Mittagszeit ankamen. Eine Gruppe, angeführt von Hansruedi Minder, wanderte auf dem Winterwanderweg nach Reckingen. Die Schneeschuhläufer folgten der markierten Rottenloipe, einer Rundtour auf der linken Seite der Rotte nach Biel VS und auf der rechten zurück nach Blitzingen.
Am Dienstag marschierten die 5 Wanderer von Oberwald nach Geschinen und mit dem Bus zurück nach Oberwald. In 2 Gruppen absolvierten die Schneeschuhläufer den markierten Trail zum Hungerberg, wo wir eine ausgedehnte Mittagsrast bei viel Sonnenschein geniessen konnten. Nach der Rückkehr am Nachmittag wagten sich einig noch auf die Langlaufskis, andere machten einen Dorfrundgang.
Für den Mittwoch war die Tour ab Ulrichen zur Senntumhitten angesagt. Der einsetzende Schneefall ab Mitte Vormittag ergab eine schöne Winterstimmung. Auf der Karte war die Tour etwas länger, aber nicht allzu steil, doch die Markierung zeigte nicht dem Wanderweg entlang, sondern ein Stück sehr steil direkt den Hang hinauf. Beim Abstieg wurde dann aber der weniger steile Weg abseits der Markierung gewählt.
Die Wandergruppe absolvierte das fehlende Stück Winterwanderweg von Geschinen nach Rekingen
Vor dem Apéro und Nachtessen machte die ganze Gruppe bei einsetzender Dunkelheit noch einen Rundgang auf einem beleuchteten Pfad im Auenwald hinter dem Hotel.
Am letzten Tag ging’s auf den Huswägtrail. Eine leichte, sehr schöne Rundtour auf schmalem Waldpfad zum Hotel Rhonequelle hinauf, wo wir uns eine Rast gönnten, und weiter auf dem Waldpfad und dem stillgelegten Trassee der alten Furkabahn zurück nach Oberwald. Die Wandergruppe wählte den Weg über die frisch verschneite, als Wanderweg markierte Fahrstrasse.
Glücklich und zufrieden kehrten wir nach Hause zurück, sicher chauffiert von Willi und Hansueli.
Paul
Zusammen Austauschen, voneinander lernen und dabei Spaß haben – genau das waren die Ziele unseres Tourenleiter-Fortbildungskurses.
Wo und wie plane ich eine Skitour? Wie gehe ich mit kniffligen Situationen um, etwa bei Lawinengefahr, steilen Aufstiegen oder Teilnehmenden, die mir Sorgen bereiten? Wie begehe ich einen Gipfelhang und kommt der Pikel eigentlich immer mit auf Tour? Welches Ersatzmaterial nehme ich mit und wie repariere ich eine Skibindung?
Diese und viele weitere Fragen haben wir ganz praktisch auf einer Skitour aufs Winterhore behandelt. Herausgekommen ist ein richtig wertvoller Tag, vollgepackt mit tollen Impulsen und spannenden Erfahrungen. Die Rückmeldungen bestätigen es:
Hoi Fritz
Du hast am Samstag wieder sehr souverän, viel Wissen an uns weitergegeben.
Es war ein schöner, lehrreicher und inspirierender Tag.
Vielen Dank für den interessanten Leiterkurs.
Wie abgemacht sind um 10 Uhr alle im Stäldeli anwesend und startbereit. Bei schönem und nicht allzu kalten Temperaturen geht es auf dem hart gefrorenen Schnee aufwärts Richtung Blatti und weiter Richtung Fürstein. Bevor wir den Sewenbach überqueren biegen wir rechts ab. Nun geht es steiler durch den lockeren Bergwald hinauf Richtung Schwand. Wir geniessen die Stille der prächtigen Natur und die wärmenden Sonnenstrahlen. Wir durchqueren die Ebene bei Unter Sewenschwand und erfreuen uns der prächtigen und einsamen Landschaft. Steiler geht es nun weiter, vorbei an Punkt 1635 und 1717. Nun sind wir schon im Blickfeld des zugefrorenen Sewenseeli. Locker umrunden wir diesen und treffen pünktlich zur Mittagsrast bei der Sewenkapelle ein. Blauer Himmel und eine angehneme Temperatur und eine grandiose Aussicht auf den Fürstein und die Berneralpenkette, was will man noch mehr! Der Abstieg über die Alp Fürstein zurück nach Stäldeli beschliesst diese landschaftlich sehr reizvolle Rundtour.
Es wollte einfach nicht sein mit dem Schnee. Also zogen wir mit einer Schar Sonnenhungriger Teilnehmer nach Beatenberg. Erwanderten das Niederhorn bei guter Fernsicht und schönstem Wetter.
Da der Novemberschnee sich schon verabschiedet hatte, halt nun die letzte Wanderung des Jahres. Start war der Badiparkplatz in Konolfingen, für eine Rundwanderung. Um halb elf machte sich die 18-köpfige Gruppe, (vierbeiner Leo war auch mit von der Partie) auf den Weg. Vorbei am neuen Schulhaus der Gemeinde. Der Rundbau ist wirklich gelungen, fast möchte man hier gerne wieder die Schulbank drücken! Ueber Stalden-Hangele und die Wolfmatte erreichten wir den Aussichtspunkt Rüteli, 816m, oberhalb von Häutligen um die Mittagszeit. Das Wetter sehr angenehm, so dass wir die Mittagsrast und die Aussicht richtig geniessen konnten. Die Gantrisch- und die Stockhornkette, gleich gegenüber sind zum Greifen nahe. Ueber den Tannenwipfeln guckten auch die Bernergipfel hervor. Unten im Aaretal schlängelten sich lange Züge durch die Ebene. Ein Wiesel zog mit seinen Sprints und Sprüngen eine richtige Show ab. Weiter ging es nun abwärts durch den Lochebergwald und über Leimgrube nach Ursellen. Leicht aufwärts über Tonisbach, dem Buchwald entlang erreichten wir Konolfingen Dorf. Der Blick schweifte nun Richtung Süden, im Mittelpunkt die Niesenkette und unter uns das gesamte Nestleareal und Konolfingen. Wieder abwärts über das Mooshüsi und der Chise entlang, waren wir kurz nach 15 Uhr an unserem Ausgangspunkt zurück. Bei Kaffee und Kuchen im Migrosrestaurant fand die letzte Wanderung von diesem Jahr einen würdigen Abschluss.
Distanzmarsch in Ins 2025
Punkt zwölf Uhr starten wir zu acht bei bedecktem Himmel zum 67. Berner Distanzmarsch in Ins. Es ist zeitweise etwas windig, aber der Regen verschont uns. Da Paul nicht teilnehmen kann, übernimmt Ueli die Leitung. Er führt uns über viele Neben- und Feldwege durch die weiten Ebenen nach Erlach. Danke Ueli, dass du uns die asphaltierten Hauptstrassen erspart hast. Die Bestätigungen im Kontrollposten in Erlach sind schnell erledigt, die Suche nach einer Beiz dauert etwas länger. Doch schliesslich finden wir in einem China-Restaurant genügend Platz, wo jeder sein gewünschtes Getränk bekommt. Nur die Kafifertig „Made in China“, sind noch etwas gewöhnungsbedürftig! Aber was solls, auch das haben sie überlebt!! Weiter geht es kurz dem Bielersee entlang und kreuz und quer durch die Felder und an riesigen Zuckerrüben-Bergen vorbei zurück nach Ins, wo wir nach 14 Marschkilometern wohlgelaunt um 16 Uhr eintreffen. Nach der offerierten Gerstensuppe treten wir alle frisch gestärkt und zufrieden die Heimreise an.
Robi
Drei Tage vor dem Start zur Wanderung “IRGEND WO HIN” schüttelte Frau Holle ihr Decken aus! Somit wurde eine Schneeschuhtour auf dem Schallenberg ins Auge gefasst. So waren um 10:30 Uhr 14 Schneehungrige startbereit. Strahlender Sonnenschein und ca 40 cm frischer, pulvriger Neuschnee!! Es war unglaublich schön die erste Spur in diese weisse Pracht zu legen! Wir umrundeten oder bestiegen jeden noch so kleinen Hubel. Einzige Schwierigkeit, ein Stacheldrahtzaun musste überwunden werden, aber mit gegenseitiger Hilfe war auch das kein Problem. Wir genossen das geräuschlose Vorwärtskommen, die Stille, die glitzernde weisse Pracht und die schöne Aussicht. So erreichten wir nach zwei Stunden den Aussichtspunkt Naters 1212m, wo wir den Mittagshalt einlegten. Wunderbare Aussicht und herrlicher Sonnenschein. Wobei rundum sich ein Wolkenband um die Gantrisch- Stockhorn und Niesenkette legte. Auch die stolzen “Berner” und der Hogant und die Schratte waren davon betroffen, und wir mittendrin im gleissenden Sonnenlicht!! Der Rückweg über unsere Hubel war weiterhin ein wahrer Genuss!!! Im Restaurant Gabelspitz wurden die verbrauchten Kalorien subito mit diversen Köstlichkeiten wieder aufgestockt. Grossen dank an Frau Holle und Petrus für diesen tollen ersten Wintertag!
Meine letzte Wanderung als Tourenleiter auf einer meiner Lieblingsrouten vor der Haustür, bei wunderschönem Herbstwetter, führte vom Witeli Lotzwil – Pfyfferloch – Felliwald über Breitacher zum Forsthaus Lotzwil. 39 Teilnehmer waren dabei! Die Freude darüber ist sehr gross. Als kleines Dankeschön waren alle zu Kaffee und Kuchen im Gasthof Bad Gutenburg, Lotzwil, eingeladen.
Vielen Dank auch an Irma, die mich beim Vorbereiten, Aushecken und Ablauf der Routen stets begleitete.
Diese Bergwanderung hatte zuerst einige Geburtsschwierigkeiten. Abgeändert wurde die Tourenleitung, das Tourenziel und noch das Datum.
Doch dank alldem entwickelte sich diese Wanderung zu einem gut gelungenem Highlight.
Teilnehmer: Leiter Rudolf Siegenthaler, Robert Zwahlen, Anna Bürgi, Godi Baumann, Guido Akermann, Käthi Akermann, Hugo Lanz, Paul Schenk, Rösli Bader, Susanne Steimer, Willi Niederberger, Martin Greub, Therese Greub, Walter Tanner, Käthi Tanner
Ja diese Wanderung musste einige Änderungen hinnehmen. Zuerst wurde ich als Leiter angefragt, weil Christa Schaaf, als ursprüngliche Leiterin immer noch an den Folgen ihres Unfalls litt, dann das Ziel geändert weil man um diese Jahreszeit wohl besser sonnseitige Touren auswählen sollte, und zu guter Letzt noch das Datum um einen Tag hinausgeschoben um der Witterung besser Rechnung zu tragen. Doch all das zahlte sich an diesem Tag bestens aus.
So stand eine beachtliche Zahl von rüstigen Mannen und Frauen im etwas reiferen Alter an diesem Tag um neun Uhr auf dem Beatenberg in den Startlöchern um diesen schönen Tag mit einer hübschen spätherbstlichen Bergwanderung zu versüssen.
Angereist waren sie alle auf Schienen und Strassen bis hierher. Es handelte sich natürlich um die fitten Senioren des SAC Sektion Huttwil. Voller Tatendrang konnten sie es kaum erwarten bis es endlich losging.
Zuerst noch ein kleines Stück der Strasse entlang, Richtung Justistal bis zum Waldrand. Hier führte der Waldweg dann richtig in “d’Höger”. Auffi gehts halt nun mal auf einer Bergwanderung. Doch der Weg entpuppte sich als recht angenehm. War er doch kaum nass oder sumpfig. Und wurzelige Tritte und Absätze gehören auf einem Bergwaldweg nun mal dazu.
So setzte man Schritt vor Schritt. Und nach ca. 1½ Stunden fanden wir ein schönes Plätzchen für die wohlverdiente Pause. Etwas Energie nachschieben so dass die Motoren (Muskeln) wieder mit Freude ihre Arbeit weiter verrichten…
Dass es weiter oben dann Schnee haben wird, wussten wir natürlich schon im voraus. Und beim weiteren Aufstieg entdeckten wir auch schon bald die ersten kleinen Schneeresten. Und ab ca 1700m Höhe bedeckt zunehmend die weisse Pracht den Boden. Tja es war doch ein erstes zaghaftes Antasten an die kommende Wintersaison. Und für einige Schuhe ergab sich dadurch noch gleich ein Dichtheitstest…
Punkt zwölf Uhr standen wir vor dem geschlossenen Gipfelrestaurant. Kurz mal durchschnaufen und dann noch die letzten paar Schritte zum höchsten Punkt, um die grandiose Aussicht zu genissen. Ich denke jederman ist sich hier bewusst, dass eine solche Sicht auf diese Oberlandszenerie wohl eimalig ist auf der Welt. Auf diese kurze Distanz von einem Voralpengipfel diese ganze Pracht des wohl schönsten und berühmtestens Dreigestins grosser Berge zu bewundern ist hier sicher ein ganz grosses Privileg. Glück gehabt in einer so grossartigen Landschaft zu Hause zu sein. Manchmal ist wohl etwas Dankbarkeit angebracht.
Für die eigentliche Mittagspause kam uns dann das Gebäude der momentan stillstehenden Seilbahnstation gerade recht. Windstil, sonnig und mit Bänken versehen liess es sich ganz “gäbig” dinieren…
Nun ja wer auffi geht, muss halt irgendann auch wieder appi. Etwas nach 13.00h mahnte ich zum Abstieg. Zuerst noch im reichlichen Schnee in einer guten Spur gings ganz flott voran. Kurzerhand, vielleicht nur zum Teil gewollt, nahm ich kuzerhand die Diretissima auf der Skilifttrasse hinunter nach Vorsass. Es war kurz wohl etwas kräfteraubend aber dafür recht schnell. Und eine etwaige Gefahr bestand in keinerweise für niemand. Abgesehen vom einten oder anderen nassen Hosenboden. Auch solches Gelände muss ab un zu etwas geübt werden.
Die Einkehr im Restaurant Vorsass wurde so sicher noch mehr geschäzt. Und den geplagten Beinchen ein klein wenig Ruhe gegönnt. Ja, Bergwanderungen sind halt doch nicht einfach nur Spaziergänge. Mit erhöhten Anforderungen muss doch mal gerechnet werden.
Der Rest des Abstieges verlief dann nur noch auf guten und schneefeien Bergwegen. Gute 400hm waren noch zu bewältigen. Für diese sportliche Wandergruppe natürlich überhaupt kein Problem. Zügig und in einer guten Zeit erreichten wir uns Ziel, die Bushaltestelle Beatenberg Altersheim. Was dann auch zugleich unser Startpunkt für die Heimreise war.
Gut möglich, dass sich beim einten oder andern Bein, die geforderte Muskulatur anderntags etwas bemerkbar machte. Kein Grund zum resignieren. Sollte Ansporn sein weiter zu machen und die Muskulatur zu trainieren. Für das gibts kein Alterslimit, sagt man…
Rudolf Siegenthaler