Berichte

Skitouren Maighelshütte 'Chumm mit...'

Frühmorgens (für einige Teilnehmer zu früh) treffen sich die Luzerner und die Berner Fahrgemeinschaften auf dem Bahnhofparkplatz in Andermatt für das Unternehmen 'Chumm mit' Maighels. Mit der Bahn geht es hoch auf den Oberalppass. Der Pazolastock ist das erste Ziel. Da sind doch tatsächlich ein paar (!) Tourengänger mehr mit der gleichen Idee. Nun, schon für die Abfahrt zur Maighelshütte finden wir uns wieder allein. Die Hütte ist nur reduziert belegt und der Empfang durch Hüttenchefin Nora freundlich. Zum Glück sind wir so früh aufgestanden und haben nun noch Zeit, den Hausberg Piz Cavradi zu besteigen und als Zugabe noch eine weitere Runde in der Umgebung zu drehen, die mit einer genüsslichen Abfahrt belohnt wird. Zurück in der Hütte ist eine Partie UNO angesagt, die sofort für Ausgelassenheit sorgt. Ein feines Nachtessen wird uns von Patricia serviert. Sie lässt sich mit uns auf eine sympathische Plauderei ein. Eine äusserst ruhige Nacht senkt sich über das Maighelstal. Stressloses Aufstehen und Morgenessen wird geschätzt. Nach der kurzen Abfahrt auf den Talboden werden die Felle aufgezogen. Der abwechslungsreiche Aufstieg zum Piz Badus beginnt. Mit angeschnallten Eisen wird der Gipfelaufschwung bestiegen. Die Rundsicht ist an diesem wunderbaren Tag gewaltig. Der Schnee ist nicht mehr 'cremig' , aber einige Passagen lassen doch die Seele jubeln bei der Abfahrt zum Lai da Tuma. Verpflegungsrast und Felle aufziehen und hoch gehts zum Rossbodenstock. Die Sonne heizt. Wieder eine erholsame Gipfelrast und anschliessend ein steile (geile) Abfahrt Richtung Andermatt. Die einen wählen die herausfordernde Direttissima, die andern entscheiden sich für die kaum weniger steile Umfahrung. Zuerst Ratter-di-Ratter, Rutsch-Rutsch, später im Sulz. Trotz den widrigen virusbedingten Umständen kommen wir noch zum Bierchen auf einer sonnigen Terasse und lassen die zwei Tage Revue passieren. Die Touren waren vom Leiter Thomas vorzüglich gewählt und boten interessante Abwechslung. Ihm dafür grosses Danke von den Teilnehmern. Röbu Gerber