Tourenprogramm
Wegleitung für Tourenanmeldung
Do 11. Jun. 2026
Wanderung Boniswil-Homberg-Beinwil am See
Vom Bahnhof Boniswil führt uns der Wanderweg steil aber durchaus angenehm durch Wald und Wiesen hoch nach Leutwil (612m). Wir machen hier einen Kaffeestop im Gasthof Linde, wir haben ja den ganzen Tag Zeit “nume nid jufle”. Nach der Stärkung geht es nun mehrheitlich eben, nur leicht ansteigend über Häfni und Auf Berg (670m) weiter. Zur Mittagszeit überrascht uns ein Regenguss und wir finden rasch Schutz an der Waldhütte Birrwil. Weiter geht es über Flügelberg (767m) zum Homberg/Hochwacht (788m) und auf den 17m hohen Aussichtsturm. Der Homberg/Hochwacht ist wegen seines Panoramas auch als “Aargauer Rigi” bekannt. Wir geniessen den Ausblick auf den Hallwilersee, Baldeggersee und den Kranz der Alpen, vom Säntis über die Zentralschweiz bis ins BernerOberland.
Anfangs steil der kleinen Strasse folgend abwärts, zweigt der Wanderweg bald wieder auf Wiesen, vorbei am Weizenfeldern ab und bringt uns rasch nach Beinweil am See. Dort kehren wir zum Abschluss in der Bäckerei/Konditorei Gysi ein und geniessen die feinen Erdbeertörtli und Champagner-Truffes zum Kaffee.
Vielen Dank an alle , die den weiten Weg aus dem Kanton Bern auf sich genommen haben um neue Wanderziele zu entdecken.
Christa Schaaf
Teilnehmer: Anna Bürgi, Susanne Steimer, Klara Bieri, Berthi Zaugg, Daniel Gertsch, Heinz Wegmüller
Mo 8. Jun. 2026
Bergtour Mattstogg 1935m
Nicht am Ziel wird der Mensch gross, sondern auf dem Weg dorthin. R.W. Emerson
Manche Touren brauchen etwas mehr Anlauf. Jetzt beim dritten Versuch hats geklappt. Mit einen Tag vorverschieben.
Teilnehmer: Rudolf Siegenthaler (Leiter), Anna Marie Meister, Rita Strub, Hugo Lanz, Erika Friedli, Brigitte Fiechter
Kurz vor halb neun Uhr an diesem schönen Montag entliess der Linienbus sechs motivierte Senioren des SAC Huttwil, im Dorf Amden, ins Freie. (Die maskuline Form beinhaltet natürlich beide Geschlechter) Der Tag machte einen perfekten Eindruck. Der Vorverschiebung des Datums sei Dank. Angenehme Temperatur und kaum Wind. Der Himmel war ganz leicht von Schleierwolken geschmückt. Die deuteten wohl schon etwas auf die kommende Wetterverschlechterung am nächsten Tag hin. Jedenfalls heute konnten wir noch einen perfekten Wandertag geniessen und dem Wetter ein Schnippchen schlagen. Das ist einer der Vorteile des Rentnerlebens, man ist in der Datumswahl oft ein wenig flexibel. Das Wetter hält sich leider nicht immer an unser vorbereitetes Tourenprogram. Für jene Teilnehmer die durch die Verschiebung nicht mitkommen konnten tut es mir sehr leid.
Nach einigen Vorbereitungen und Toilettengängen trappeten wir gemächlich los. Gute 1000hm auf guten Bergwegen lagen vor uns. Die ersten 400hm führten noch durch meist landwirtschaftlich genutztes Gelände. Was man zum Teil auch riechen konnte. Nicht alle können sich an den Gerüchen beim Ausbringen der biologischen Düngungen erfreuen. Seis drum muss halt sein. Jedenfalls nach besagten 400hm erreichten wir die Alp Niderschlag. Bis hierher fährt auch eine Seilbahn. Und wo Seilbahn draufsteht ist meist auch ein Restaurant drin. Zumindest diese Infrastruktur bot uns eine gute Gelegenheit für die erste Pause. Sozusagen gaben wir den Anstoss die Beiz zu öffnen. Mittlerweile stand die Uhr kurz vor halb zehn.
Frisch gestärkt rückten wir dem Hoger bald wieder zu Leibe. Zuerst noch etwas durch schattigen Wald, später über zunehmend blumenreichere Alpweiden stiegen wir stetig bergan. Es ist ein kurzweiliger Bergweg an einem sehr sonnigen Südhang. Wäre es zehn Grad wärmer müsste man arg leiden. (schwitzen)
Zunehmend etwas steiler, aber immer gut wanderbar schlängelt sich der Weg im oberen Teil um massive stählerne Lawinenverbaugen herum. Optisch sind sie halt nicht gerade ein Highligt. Aber sie sind wohl halt nötig wenn unterhalb eine sichere Siedlung möglich sein soll. Dafür erfreut uns die opulente Blumenpracht zunehmend unser Auge. Diese Fülle und das Farbenspiel sind kaum in Worte zu fassen. Man muss es einfach gesehen haben. Wohl ein guter Grund immer wieder solche und ähnliche Berwanderungen zu machen.
Kurz vor dem Gipfel trifft man noch auf eine solide Hütte, warscheinlich ein Überbleibsel von den Lawinenverbauungen. Sie steht auf einem prachtvollen Aussichtsplatz, was uns noch zu einer kurzen Pause vor dem Gipferstum bewegte.
Der Restaufstieg war dann nur noch ein genussvoller Klacks. Besonders die letzten Höhenmeter boten noch ein klein wenig Bergflair mit einigen hübschen felsigen Stufen mit zum Teil eisernen Hilfsmittel wie Ketten, Handgriffen u.ä.
Um Punkt zwölf Uhr standen alle frohgelaut auf dem Gipfel des Mattstogg 1935m. Es war die reine Freude mit diesen Teilehmern auf diesen Berg zu steigen. Alle zeigten sich topfit und gut gelaunt. Ein grosses Dankeschön an alle Teilnemer. So macht Wanderungen leiten Freude!
Ein netter Herr bot sich an von der ganzen Gruppe beim Gipfelkreuz ein Foti zu machen. Auch ihm besten Dank unbekannterweise.
Die Gipfelrast konnten wir nun ausgedehnt genissen, dank der schnellen Zeit beim Aufstieg. Und sie Sicht war mehr als prächtig. Berge hier und Berge da. Und dazwischen konnte man den ganze Zürisee in seiner volle Pracht und Länge sehen. Wie gesagt ein ganz wunderbarer Bergtag konnten wir geniessen. Und das Wetter und Klima konnte nicht besser sein.
Nun ja, irgendwann muss es halt doch sein. Wer hoch aufsteigt muss auch wieder viel absteigen. Ich ermahnte die Leute noch zur Vorsicht wenigsten zuoberst auf den stufigen Felsen. Gemächlich und ohne Probleme bewältigten alle souverän den zweiten Teil der Wanderung. Fitte Leute kann ich nur immer wieder sagen. Keine Selbstverständlichkeit im Rentneralter.
Nach knapp anderthalb Stunden erreichten wir wieder unser Beizli (mit dem Jauchegeruch) und eine erneute Einkehr gehörte natürlich dazu. Man gönnt sich ja sonst nichts. Hier warf ich auch die Frage auf ob allenfalls die Seilbahn für denn restlichen Abstieg gewünscht wird. Aber denkste: das laufen wir noch locker runter. Wir sind doch keine Bubi…
Und wirklich der restliche Abstieg nahm kaum mehr eine halbe Stunde in Anspruch. So erreichten wir locker den Bus 16.04 in Amden, und die weitere Heimreise überliessen wir nun den Profis vom ÖV.
Ich möchte nochmal allen Teilnehmern danken und ein Kränzchen winden für ihr Mitwirken und ihre Disziplin. Ich hoffe es bleibt bei allen eine gute Errinerung hängen und gibt Gluscht für neue ähnliche Unternehmungen.
Rudolf Siegenthaler
Sa 30. Mai 2026
Tourenleiteranlass
Dieses Jahr führte uns der Tourenleiteranlass nach Balsthal zur Firma Berger. In diesem traditionsreichen Unternehmen werden die unterschiedlichsten Seile hergestellt, vom einfachen Hanfseil über Spielplatzseile bis hin zu hochwertigen Bergsteigerseilen.
Besonders die Herstellung der Bergsteigerseile weckte unser Interesse. Während einer eindrücklichen Führung durch den Betrieb erklärte uns der Geschäftsführer anschaulich, wie aus hauchdünnen Fasern ein wertvolles dynamisches Bergsteigerseil entsteht. Die Präzision und das Fachwissen, die in jedem einzelnen Produktionsschritt stecken, beeindruckten uns sehr.
Nach einem kleinen Apéro und der Gelegenheit, verschiedene Produkte einzukaufen, fuhren wir weiter auf den Roggen. Im Bergrestaurant Roggen wurden wir von der Familie Blaser herzlich empfangen und bestens bewirtet.
Neben dem ausgezeichneten Essen genossen wir vor allem die kameradschaftliche Atmosphäre, den regen Austausch untereinander sowie das traumhafte Wetter mit einer herrlichen Fernsicht. So wurde der Tourenleiteranlass zu einem rundum gelungenen Erlebnis.
Sa 9. Mai 2026
MTB / E-MTB-Technikkurs
Sa 9. Mai 2026
Refresher Anwendungstour Stockhorn Westgrat
Lange war unsicher, ob die geplante Tour auf dem Stockhorn stattfinden kann, da Mitte Woche immer noch Schnee lag und die Wettervorhersage eher schlecht aussah. Nach einem Telefonat mit Personen vor Ort und der etwas besseren Wettervorhersage, konnte die Tour stattfinden: die Mehrseillänge Stockhorn Westgrat war das Ziel.
So starteten wir die Tour gemütlich mit der Gondel aufs Stockhorn. Nach einem kurzen Kaffeehalt ging es durch den Tunnel auf die Aussichtsplattform, von wo aus wir die wunderschöne Weitsicht geniessen konnten. Nach einem schneefreien und trockenen Einstieg konnten wir die Kletterei starten: Stände bauen, über Zacken sichern und auch etwas improvisieren – so konnten die Inhalte des Refreshers super umgesetzt und der Weg auf den Gipfel gefunden werden. Oben angekommen, genossen wir die tolle Aussicht auf die Berner Alpen und stärkten uns für den Rest des Tages. Diesen verbrachten wir im Klettergarten, wo vielseitige Mehrseillängen auf uns warteten. Der kompakte Kalkfels mit den natürlich glattgeschliffenen Wasserrillen und teilweise rauen, steilen Felsabschnitten war für einige Teilnehmende neu und interessant und die Zeit verging viel zu schnell.
Nach dem Zusammenpacken des Materials gönnten wir uns bei der Bergstation eine feine Glace bevor uns die Gondel wieder zurück ins Tal brachte.
Ein super Tag mit viel Sonnenschein ging zu Ende.
Lange war unsicher, ob die geplante Tour auf de ...
Do 7. Mai 2026
Wanderung Hildisrieden-Beromünster/
Trotz unsicherer Wetterprognose, aber bei angenehmer Wandertemperatur, machten sich 4 flotte SAC Senioren in Hildisrieden auf den Weg. Zunächst ging es etwas aufwärts zum Vogelmoos. Es folgte eine längere Waldpassage zu Michi's Bänkli, wo wir eine längere Pause einlegten und die Aussicht zum Baldeggersee und zu den leider mit Wolken verhangenen Bergen geniessen konnten. Danach ging es zügig nach Beromünster ins Kaffee Fläcke zu Kaffee und Kuchen.
Teilnehmer: Anna Bürgi, Madlen Lehmann, Rudolf Siegenthaler, Christa Schaaf
Do 30. Apr. 2026
Wanderung Schönenberg - Rossberg - Schindellegi
Nur wo du zu Fuss warst, bist du auch wirklich gewesen. (J.W. v. Goethe)
Ja da kann man dem guten alten Goethe nur beipflichten! Wer hat nicht schon das erquickende Gefühl empfunden, das während einer Wanderung sich bei einem einstellt. Eine Wanderung durch Wald und Feld gibt Einsicht in die Zusammenhänge der Natur. Jedenfalls gibt es in den Reihen der Senioren und Seniorinnen des SAC – Huttwil eine ganze Reihe Leute die diesen oder andere gute Gründe haben, sich immer wieder auf Wanderungen mit Gleichgesinnten zu begeben.
Teilnehmer: Rudolf Siegenthaler (Leiter) Christa Schaaf, Anna Maria Meister, Hansuli Meister, Peter Iten, Anna Bürgi, Klara Bieri, Hugo Lanz, Rösli Bader, Paul Schenk
Punkt 8.50h entliess der ÖV Bus die obgenannten 10 Personen bei der Haltestelle Schönenberg Sonne ZH ins Freie. Was bedeutete auch an die richtige Sonne. Die am Himmel natürlich – und die uns heute einen wundervollen Frühlingstag bescherte. Besser konnte ein Tag für eine kleine hübsche Wanderung fast nicht sein. Nur eine etwas frische Bise liess uns doch noch eine Zeitlang die Langärmligen textilen Oberteile anbehalten.
Nach einer kurzen Information und Orientierung gingen wir gemächlich los. Es handelte sich heute ja um eine gemütliche Donnerstagstour. Im sogenannten Vor Voralpinen Gelände. Unsere “Gipfelhöhe” wird dann auf bloss 1030m liegen. Aber warum soll das nicht auch Spass machen…
Unser Startpunkt lag ja in einem kleinen (für die meisten wohl kaum bekannten) Dorf im “Züribiet”. So liessen wir schon bald einmal die letzten Häuser hinter uns und durchstreiften offene landwirtschaflich genutzte Flächen. Zum Teil erfreuten noch einige schön blühende Bäume unser Auge. Bald schon folgte ein kurzer Abstieg der uns zum Teufenbachweier führte. Der fungiert wohl als Naherholungsgebiet für die Menschen hier, wie auch als natürliches Biotop. Na jedenfalls war alles recht hübsch anzusehen.
Eine kurze Pause musste hier wohl sein. Es wurden auch etwaige persöhnliche Dringlichkeiten erledigt. Weiter ging die Reise über eine kleine Anhöhe mit anschliessendem kurzen Abstieg ins Tal der Sihl. Für einen kurzen Moment mussten wir hierbei eine asphaltierte Landstrasse mit Autoverkehr bewältigen. Was natürlich etwas an Aufmersamkeit und Vorsicht erforderte.
Doch wir erreichten wohlbehalten das Sihltal. Und waren somit auch für eine Zeitlang fern von Verkehr und Asphalt. Und nun war doch ein kurze Trink-und Verpflegungspause angesagt.
Das ganze Tal ist natürlich reich bewaltet. Was auch seinen ganz besonderen Charm ausmacht. Besonders die immer noch etwas schrägstehende Sonne verfing sich in einer wunderbaren hellgrünen Farbenpracht im noch jungen Buchenlaub. Ja diesen Zeitpunkt haben wir wirklich gut getroffen. Schliesslich weiss man ja, wie kurz das Zeitfenster ist, diese Pracht in dem frischen hellen Grün anzutreffen. Leider war der Wasserstand der Sihl nicht ganz so eindrücklich wie ich es gehofft hatte. Aber das liegt wohl daran, dass ein Teil des Wassers zur Stromerzeugung umgeleitet wird. (Unser Verlangen nach Energie und Bequemlichkeit fordert halt seinen Tribut).
Der Weiterweg dem Fluss entlang war jetzt doch das reine Wandervergnügen. Praktisch flach und ohne Anstrengung zog sich der Naturpfad etwa eine dreiviertelstunde hin. Den Gedanken nachhängen und staunen über die erwachende Natur wahr wohl in vielen der angejahrten Köpfen im Gange. Ich jedenfalls stelle bei mir fest, das ich von Jahr zu Jahr mich immer mehr freue, über das Erwachen jedes Frühjahr in unserer wunderbaren Natur. Und das völlig unabhängig von uns. Wir können das in keiner Weise beeinflussen. Alle unsere Einflüsse sind meist keine Guten. Leider oft nur sehr nachteilige…
So erreichten wir bald einmal die Hüttner-Brugg Pt. 694m. Weit und breit für uns die einzige Möglichkeit den Fluss trockenen Fusses zu überqueren. Noch mal ein wenig schauen und fotografieren. Und sich auf den Restweg vorzubereiten. Es war hier nämlich fertig mit Schlendrian. Galt es doch noch gut 300hm zu bewältigen bis zu unserem Tagesziel. Und das zugegebenermassen auf einem etwas mühsamen und langweiligen “Stutz”. Und neuerdings auch noch durchgehend asphaltiert wie sich am Ende herausstellte. (Henu Gring ache u louffe).
Doch die fitten jungen Senioren darf man nicht unterschätzen. Fit wie ein Turnschuh und schnell wies “Bisiwätter” erklommen alle Teilnehmenden dieses “kleine” Hindernis. Rund eine halbe Stunde vor meinem Zeitplan standen alle noch voller Energie an meinem Ziel “Gipfelpunkt” 1030m. Es war ja eben kein eigentlicher Gipfel wie wir es normalerweise gewohnt sind. Mehr eine Art Schulter an einer Waldecke. Aber mit einer grandiosen Aussicht auf das ganze Zürichseebecken und dahinter die Alpsteinkette bis hin zu den Wägitaler Höger und noch einiges mehr.
Zum Andern befand sich hier ein wunderschöner Pausenplatz mit Feuerstelle, Bänken und Tischen. Und falls das Wetter mal umschlagen sollte war das ganze groszügig überdacht. Vielen Dank an die Erbauer unbekannterweise. Die Uhr zeigte bloss halb zwölf Uhr. So konnten wir hier doch eine grosszügige Mittagspause einlegen. Das Restaurant Rossberg befand sich zwar bloss etwa 200 Schritte enfernt. Aber hier an diesem wundervollen Platz wurde die Rucksackverpflegung doch vorgezogen. Mich jedenfalls erstaunte diese Sicht auf einer so unscheinbaren Anhöhe. Das Wetter war immer noch makelos, doch die nun etwas anziehende Biese machte sich bei fehlender Bewegung mit der Zeit doch körperlich bemerkbar.
Ich orientierte die Leute nun, dass ich um ca. 13Uhr bei der Beiz ablaufen möchte um den Abstieg nach Schindellegi zu bewältigen. Die Einkehr sollte jedem selber überlassen sein. Um ca. viertel nach zwölf Uhr ging ich los Richtung Beiz – und siehe alle folgten mir. Die Aussicht auf eine winddichte Gaststube gab wohl den Ausschlag. Und tatsächlich hier auf der offenen Höhe blies sie recht unangenehm um die Hausecken. Wir verzogen uns in das heimelige Restaurant zu einem warmen Getränk.
Für den Rest der Tour gibt es nun auch nicht mehr allzu viel zu berichten. Nach der gemütlichen Einkehr machten wir uns wieder recht warm gewandet an den Abstieg nach Schindellegi. Dafür rechnete ich eine Stunde.
Gleich neben dem Wirthaus führte ein steiler Fussweg zum Wald hinunter. Zum einen ein Knietest zum andern waren wir grad schnell einmal aus dem kalten Wind heraus. So verschwanden bald wieder ein paar Jacken in den Rucksäcken. Der Weiterweg ist schnell erzählt. Problemlose Wege führten uns rasch unserem Endziel entgegen. Zuletzt halt wieder auf geteerten Strassen und mit Strassenverkehr erreichten wir viel eher als gedacht den Bahnhof Schindellegi.
So ging unsere kleine aber in meinen Augen doch feine Wanderung zum Ende. Und das in einer Ecke Schweiz die wohl noch nicht allen so bekannt war.
Aber wir waren nun dort gewesen – weil wir zu Fuss waren.
Rudolf Siegenthaler
Mo 27. Apr. 2026
Skitour Alplistock Ostgratschulter (2700m)
ALPLISTOCK 2878m
Treffpunkt Räterichsboden 07:00 Uhr. Die Strasse war bis zur Staumauer schwarzgeräumt. Zu Fuss bei windigen Verhältnissen über die Staumauer bis zum Picknickplatz. Mit Harscheisen über den Rücken rechts des Bächlibachs. Dazwischen für kurze Zeit die Skis buckeln. Wunderbarer, abwechslungsreicher Aufstieg über das Gelände der Bächlisblatte. Es ist nun fast windstill und es wird wärmer und wärmer. Unterhalb der Felsen des Alplistocks nach 950 Höhenmeter auf 2700m werden die Felle abgezogen. Es gibt nur eine kurze Trinkpause. Sehr schöne Sulzabfahrt bis zum Picknickplatz, wo wir um 11:30 Uhr ankommen. Zum krönenden Abschluss der Skitourensaison gibt’s dann noch einen kühlen Trunk in gemütlicher Runde im Restaurant Urweid an der Grimselstrasse.
Do 23. Apr. 2026
Gratwanderung Passwang Vogelberg
Di 21. Apr. 2026
Skitour Bodezehore 2327m
7.00 Uhr im Vordere Fildrich. Kalt, klarer Himmel, also los gehts! Die ersten zwanzig Minuten hiess es zuerst die Skis “buggeln!” Dann mit den Skis unter den Füssen, noch einige aperen Stellen umgehend, erreichten die acht mutigen Schitüreler die kompakte und festgefrorene Schneedecke des Steinbodens. Zuhinterst im Steinboden begrüssten uns schon die ersten Sonnenstrahlen. Die steileren Hänge hinauf zum Chummli waren nicht durchgehend schneebedeckt, was für die Routenwahl nicht viele Varianten offen liess, und so mussten ein paar heikle Spitzkehren bewältigt werden. Im Chummli gönnten wir uns darum eine wohlverdiente zweite Znünipause. Der schattige Westhang hinauf zum Bodezehore festgefroren, den Harscheisen sei Dank! Kurz nach elf Uhr erreichten alle gemeinsam und wohlgelaunt den Gipfel. Nun konnten wir die Aussicht und eine ausgiebige Gipfelrast geniessen. Leider machte eine unangenehme Bise und zeitweilige Nebelschwanden die Rast nicht allzu gemütlich! Da die Hänge hinunter ins Chummli noch zu wenig aufgetaut waren, entschlossen wir uns, hinüber in die sonnigeren Hänge des Drümännlers zu traversieren. Nach einer etwas holprigen Traverse erwarteten uns die allerbesten Sulzhänge, einer nach dem Anderen, einfach nur Extraklasse!! Auch den langgezogenen Steinboden hinuter, einfach Sulzschnee erster Güte! Zum krönenden Abschluss dann noch ein kühler Trunk in gemütlicher Runde auf der Sonnenterasse im Restaurant “Schönbühl” unterhalb von Diemtigen.
Sa 18. Apr. 2026
Kletter Refresher
Um 9.00 Uhr trafen wir uns bei bester Laune und mit viel Motivation in Oberbuchsiten
Nach einem lehrreichen Theorieteil haben wir die ersten Standplätze eingerichtet und das Fädeln praktisch gelernt. Die Teilnehmenden konnten Fragen stellen und vor dem Mittagessen führten wir einen kleinen Praxistest durch.
Verpflegung hat jeder selber in seinem Rucksack mitgebracht und ein feines Kaffee wurde von Chrigu offeriert.
Am Nachmittag gab es zwei verschiedene Gruppen. Während sich die einen an eine Mehrseillänge an der plattigen Wand wagten, versuchte sich die andere Gruppe im Sportklettern am steilen, überhängenden Felsen.
Nach einigen Stunden an den Felswänden, trafen wir uns alle für eine kleine Feedbackrunde mit anschliessendem, wohlverdienten Fürobebier.
Es war ein sonniger, lehrreicher Klettertag und die Teilnehmenden sind jetzt bereit für die kommende Klettersaison am Felsen.
Do 16. Apr. 2026
Osterglocken auf dem Mont Sujet
Mit motivierten Senior:innen unterwegs zu sein macht Freude. Freude hatten alle während des Aufstiegs auf den Mont Sujets an den gelbleuchtenden Juraweiden, reich an Osterglocken, Schlüsselblumen und andern Pflänzlein. Die Gipfelrast fiel wegen dem kalten Wind kurz aus. Auch verhindert ein Wolkenband und Dunst den Blick ins Mittelland und auf den Alpenkranz. Auf steinigem steilen Weg geht es nach Lamboing, durch die eindrückliche Twannbachschlucht und dann auf direktem Weg zur sonnigen Terrasse des Bären in Twann zum wohlverdienten Abschlusstrunk.
Mi 15. Apr. 2026
Skitour Pazolastock 2739m
PAZOLASTOCK 2739m
In Andermatt mit Zug 07:38 auf den Oberalp. Start auf dem Oberalppass um 8:30 Uhr bei wunderprächtigem Wetter…aber mit einem Rucksack weniger! Dieser wollte nicht selber aussteigen und ging weiter Richtung Disentis. Aufstieg mit Harscheisen bis zum Gipfel. Wunderschöne Sulzabfahrt … leider nicht bis nach Tschamut. Im unteren Teil sehr viele Lawinenniedergänge von den Vortagen. Schnee bis zum Brüggli unterhalb Tschamut. Alle sind zum Glück heil angekommen. Mit dem Zug ab Tschamut-Selva zurück nach Andermatt.
Do 9. Apr. 2026
Wanderung Risletenschlucht - Seelisberg
Erstaunlich was man mit einer Verschiebung wettermässig bewirken kann. Herrschte doch am 31. März in erhöhten Lagen noch tiefster Winter, so präsentierte sich das Wetter nach der Verschiebung auf den 9. April von seiner besten und frühlinghaften Seite.
Teilnehmer: Rudolf Siegenthaler (Leiter) Barbara Eggimann, Ursula Hess, Felix Deprez, Ruth Leuenberger, Hugo Lanz, Erika Friedli, Salome Marti, Klara Bieri, Walter Tanner, Käthi Tanner, Susanne Steimer
An diesem heutigen traumhaft schönem Frühlingstag standen zwölf fitte Senioren des SAC-Huttwil frisch und motiviert bei der Bushaltestelle Beckenried Boden bereit für die heutige Wanderung. (Risletenschlucht) Für einige war das unbekannt und auch die ganze Gegend hier war nicht für alle grad vor der Haustüre. (Eine Jumbowanderung halt)
Kurz vor neun Uhr trappeten wir los. Zuerst leider eine dreiviertelstunde ziemlich flach dem See entlang. Diese etwas langweilige erste Strecke liess sich leider nicht vermeiden. Kurz vor zehn Uhr erreichten wir den eigentlichen Anfang unserer Wanderung. Und auch gleich das visuelle Highlight des Tages. Die beeindruckenden Wasserfälle am unteren Ende der Risletenschlucht. Dank der Wetterkapriolen der vergangenen Tage, (Schnee) war der Wasserabfluss jetzt natürlich gradios und imposannt. Diese tosenden Wassermassen faszinierten wohl jeden der Teilnehmer. Zum Glück kann man dieses Schauspiel von einem sicheren Brücklein beobachten. Wenn auch mit etwas nasskalter Gischt im Gesicht…
Doch irgenwann sollte es ja heute auch noch etwas aufwärts gehen. Es gibt ja einen wunderbaren Bergweg entlang der Schlucht der ab und zu auch noch schöne Blicke ermöglicht in diese rauhe vom Wasser geformte Berglandschaft hier. Vor dem ziemlich steilen Aufstieg war aber noch eine kleine Stärkung angesagt. (Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen)
Mit gefüllten Kraftspeichern stiegen wir nun bergan. Zum Teil hatte es ziemlich hohe Treppenstufen im Weg. Diese waren zum Schutz vor der Errosion errichtet worden. Ohne diese Bauarbeiten wäre dieser Weg wohl noch viel mühsamer gewesen, wenn nur noch eine ausgewaschene Rinne vorhanden gewesen wäre. Nichtsdestotrotz ein wenig Beinarbeit muss sein beim Bergwandern. Das ist ja der Sinn der Sache. Etwas Muskelarbeit wird im dritten Lebensabschnitt nicht weniger wichtig. Und man soll sich doch an körperlicher Anstrengung und Bewegung erfreuen solang man es überhaupt noch kann.
So erreichten wir nach einer guten Stunde wieder flacheres Gelände bei Ober Schwand. Auf ca. 720müM überquert die sogenannte Schluchtwegbrücke das obere Ende der Risletenschlucht. Nochmal schweifte der Blick eindrücklich tief hinunter zum Bach. Mit dieser Brücke endete der alpine Teil dieser Wanderung. Hier erreicht man die Strasse Emmetten – Seelisberg. Ein paar Schritte enfernt war noch eine hübsche Kapelle zu besichtigen. Durfte natürlich nicht fehlen.
Weiter ging unsere Wanderung nun über recht sanftes Gelände. Über Moosegg, Weidli und Meinig durquerten wir eine bäuerlich geprägte sanft gewellte Landschaft. Bei Meinig tauchen wir dann in den urigen Brennwald ein, der uns dann bis Seelisberg begleitete. Nach ein paar Minuten erreichten wir einen schönen Waldhüttenplatz wo der sehnlichst erwartete Mittagshalt doch noch Wirklichkeit wurde. Es war mittlerweile etwas nach 12 Uhr und das Wetter und Ambiente einfach perfekt. Genügend Sitzgelegenheiten boten sich an, um die die diversen Leckerein im Rucksack zu plündern zwecks Krafttankung für die zweite Hälfte dieser Wanderung.
Der Weiterweg nun war dann mehr der gemütliche Teil und der sanften Wanderlust und der Gesprächigkeit der Teilnehmenden gewidmet. So kamen rege Theorien über diesen wilden urwaldähnlichen Wald ins Gespräch. Und natürlich viele andere Themen. Das ist ja das schöne bei älteren Semestern, der Erinnrungen gibt es viele…
Viel zu berichten gibts nun nicht mehr. Allen Teilnehmenden ging es, soweit ich das beurteilen konnte, bestens und so erreichten wir nach einem letzten Abstieg auf gutem Waldweg unser Ziel. Das Restaurant Bahnhöfli in Seelisberg. Die Uhr zeigte etwas nach halb drei. Da war doch wohl kaum jemand sauer, dass wir noch ca. 40 Minuten Zeit hatten, uns was Trinkbares hinter die Binde zu kippen und das immer noch bei eitel Sonnenschein.
Der Bus zum Zwecke unserer Rückreise wartete bloss zehn Schritte entfernt.
Ich hoffe diese Wanderung hat doch einigen Teilnehmenden ein wenig gefallen und Gluscht auf weitere gemacht…
Rudolf Siegenthaler
Mo 30. März 2026
Skitour Haute Route, 2. Teil
Skitourenwoche der Senioren im Bregenzerwald/Vorarlberg 1.-7.März 2026
Der Bregenzerwald, das einstmal gänzlich von Wald bedeckte Tal zwischen dem Bodensee und dem Arlberg gehörte einst den Grafen von Bregenz, die viele Rechte an Klöster und dem niederen Adel abtraten. Von Bregenz aus wurde der „Wald“ um das Jahr 1000 besiedelt. Heute sorgen die Landwirtschaft, das Gewerbe und der Tourismus für den Wohlstand im Tal.
Der Bregenzerwald gilt trotz seiner nur 800 Meter über Meer als sehr schneesicher. Die höheren Orte wie Damüls und Faschina bieten bis weit in den Frühling hinein ideale Ausgangspunkte für Skitouren.
Ein gutes Dutzend Senioren/innen trafen am Sonntag am frühen Nachmittag in Au im Bregenzerwald ein. Das Wetter bedeckt, auf der Hinfahrt fiel sogar ein-zweimal leichter Nieselregen. Bei einem lockeren Spaziergang bewunderten wir die schmucken Holzhäuser, die meistens mit Schindeln bedeckte Holzfassaden aufwiesen. Da sieht man noch wahre Handwerkskunst!
Die weiteren Tage, kurz zusammengefasst, einfach top! Jeden Tag fast wolkenloser Himmel, kalte Nächte, traumhafte Aufstiege auf uns unbekannte Gipfel und endlose Abfahrten im perfekten Frühlingsschnee bis zum letzten Meter. Ja, „Schitürelerherz“ was willst du noch mehr!
In bester Erinnerung werden uns der Aufstieg auf den Klippern 2066m bleiben. Start schon im strahlenden Sonnenlicht im Tenue „leicht“! Kurze Wegstücke mit Skitragen konnten der Aufstiegsfreude nicht schaden. Dann wie zur Belohnung ging es über die weiten, sanften Hänge hinauf zur Argenalpe. Nun folgten die steileren Hänge hinauf zum Gipfel und die ersten 1000 Höhenmeter waren geschafft. Wir bestaunten all die wilden, zackigen Gipfel des Bregenzerwaldes und westwärts ging der Blick bis hinüber zum Säntis und Bodensee.
Im Aufstieg zum Toblermanns Kopf 2010m begleitete uns lange Zeit das Knirschen der Harscheisen auf dem festgefrorenen Schnee. Eindrücklich wirkte die imposante Gipfelwächte und die rauschende Sulzabfahrt ostwärts Richtung Hochalpe und hinunter ins Tal der Bregenzerach.
Die steile Gipfelflanke mit ein paar heiklen Spitzkehren im Aufstieg zum Zafernhorn 2107m zehrte an unseren Kräften. Aber unter dem Gipfelkreuz inmitten dieser einmaligen Bergwelt waren diese Strapazen schnell vergessen und als zusätzliche Belohnung gabs ja noch eine unvergessliche Abfahrt gratis obendrauf!
Das Skitragen hinauf und hinunter über eine steile Gratstufe aufs Portlahorn 2010m bewältigten wir schon mit einem Lächeln auf den Lippen! Dass unsere Tourenleiter in der Abfahrt ein zusätzliches Ass aus den Aermeln schüttelten, und dieses Hindernis gekonnt umfuhren, und uns in einen wahren Sulzrausch versetzten, werden unvergesslich bleiben.
Am letzten Tag hinauf bis zum Skidepot des Glatthorns 2050m waren uns die Harscheisen nochmals eine grosse Hilfe, mussten doch zwei hartgefrorene Lawinenkegel überquert werden, bevor die Spur über steile, offene Hänge bis zum Joch hinaufgezogen werden konnte. Die Abfahrt wieder im perfekten Frühlingsschnee und der letzte Schwung direkt vor unserem Transportbus!
Vielen Dank an unsere beiden Tourenleiter Joni und Leo für die perfekte Wahl der Tourenziele und die umsichtige Führung der Touren. Wir haben uns immer sicher und wohl gefühlt. Einen grossen Dank auch an unseren Chauffeur Walter, der uns jeden Tag sicher und professionell durch die vielen Kurven lenkte. Ein grosses Lob auch an das ganze Team des Hotels „Schiff“ in Au für das köstliche Essen und die stets überaus freundliche Betreuung, DANKE!!
Das Fazit dieser Skitourenwoche in drei Worten… BESSER NICHT MÖGLICH ! ! !
Danke Robi Zwahlen für den Bericht
So 22. März 2026
Skitourenwoche Urner Haute Route
Etappe 1: Realp – Albertheimhütte
Nach Materialcheck in Realp führte David die Gruppe über den Schafsberg (2'591 m) auf die Albertheimhütte. Der Höhepunkt war die Abfahrt «auf den Stöcken». Eine schöne Linie durch schweren, fast unverfahrenen Pulverschnee, die das Tal hinter die Hütte führte. Vor dem gegenaufstieg zur Hütte erstellte die Gruppe ein Schneeprofil zur Kontrolle der Schneequalität und Lawinensituation.
Etappe 2: Lochberg – Göscheneralpsee – Bergseehütte
Der Aufstieg zum Lochberg (3'074 m) verlangte in den letzten Metern Steigeisen und Eispickel. Die folgende Abfahrt zum Göscheneralpsee war traumhaft: David hatte frischen Pulverschnee gefunden: breite Nordhänge ohne Spuren. Nach dem Aufstieg über die Staumauer zur Bergseehütte bewies Fritz Ammann sich erneut als überaus fähiger Hüttenwart: Das Abendessen und auch das Frühstück am nächsten Morgen liessen keine Wünsche offen.
Etappe 3: Schinstock – Voralphütte
Der Schlussufstieg zum Schinstock (3'161 m) war luftig und verlangte volle Aufmerksamkeit. Von oben bot sich ein 360-Grad-Panorama: Eiger, Mönch, Finsteraarhorn, Titlis. Die Abfahrt über die Osthänge zum Voralptal war erneut spektakulär: unberührter Pulver und wildromantische Szenerie. Die Voralphütte empfing die Gruppe mit Fleisch- und Käseplättli und nach dem Abendessen gab’s zum Dank für die Hilfe beim Abwasch in der Küche Petra’s Honig-Kräuter-Schnaps.
Etappe 4: Sustenhorn – Hotel Steingletscher – Abreise
David wählte das am Vorabend vom Hüttengehilfen empfohlene Steilcouloir zum Sustenhorn, um Zeit zu sparen. Ein taktisch kluger Entscheid angesichts aufziehender Wolken. Nach dem Gipfel führte die lange Abfahrt über den Steingletscher zum Hotel. Dort wurde die Tour abgebrochen: Ein Wetterumschwung war angekündigt, und wir trafen die Entscheidung, die Sicherheit zu priorisieren. Nach dem Mittagessen fuhren wir entlang dem Wanderweg nach Obermade hinunter, wo ein Kollege Davids die Gruppe nach Meiringen zum Bahnhof brachte.
Do 19. März 2026
Wanderung mit Fondues im Freien Ca. 2 Std.
Um 12.30 Uhr konnte ich die 19 Seniorenwanderer auf dem Parkplatz Huttubärg begrüssen. Anschliessend führte uns eine zweistündige Wanderung zum Thomasbödeli wo uns ein herrliches Outoor-Fondues erwartet. Hier konnte ich noch 7 Teilnehmer begrüssen die nur zum Fondues kamen.
Margrith hatte alles bestens im Griff. Das Feuer war bereits vorbereitet, und die Getränke sowie die Beilagen waren liebevoll angerichtet, so dass sich alle selbst bedienen konnten. Währenddessen bereitete ich die Kupferkessel vor, damit die Rührer zum Einsatz kommen konnten. Das Fondues schmeckte hervorragend, und in geselliger Runde verging der Nachmittag viel zu schnell.
Ein herzliches Dankeschön an Margrith für die grossartige Vorbereitungsarbeit – wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!
Di 17. März 2026
Skitour Stotzigen - Firsten 2747m
Start um 07:45 in Realp bei wunderprächtigen Wetter. Bereits beim Aufstieg mussten wir feststellen, dass die erhoffte Pulverschneeabfahrt wohl nicht stattfinden wird! Der viele Schnee war nicht mehr so wirklich pulvrig, aber herausfordernd. Hauptsache, alle sind wieder heil in Realp angekommen.
So 15. März 2026
Skitour Schwarzhorn (Neu Diemtigtal)
Mit frischem Neuschnee gingen wir von der Grimmialp auf die Traumlücke. Während des aufstiegs verzog sich der nebel und es wurde beinahe strahlend blau mit viel sonne. Nach ca. 300hm top Abfahrt entschieden wir uns spontan einen kurzen gegen anstieg richtung Rothore zu machen.
Leider zog für die zweite Abfahrt der Nebel vom Tal hoch und erschwerte uns etwas die Sicht.
Im Grossen und ganzen gab es den Verhältnissen entsprechend eine wunderbare Tour.
Fr 13. März 2026
Skitour Wildgärst / neues Datum
Dank der Flexibilität der meisten Teilnehmer konnten wir die Tour vom Samstag auf den Freitag vorverschieben und den Wildgärst bei besten Bedingungen geniessen.
So 8. März 2026
Skitour Roter Totz
Start bei der Bergstatin Sunnbühl mit einer kurzen abfahrt in die Spittelmatt. Anfellen im kühlen Schatten des Altels nun richtung Schwarenbach. Jetzt steil unter das Felsband und dan richtung Rote Chumme-Graben aufsteigen.
Mit ein paar kehren und der wärmenden Sonne auf den Gipfel des Roter Totz. Abfahrt durchs Tälli und Ueschene-Tal nach Kandersteg.
Do 5. März 2026
Schneesporttag im Sörenberg
Bei wunderschönen Wetter und milden Temperaturen machte sich die Wandertruppe zunächst auf zum Bergrestaurant des Brienzer Rothorns auf 2350m. Aussicht geniessen und Kaffeetrinken. Anschließend Wanderung der Waldemme entlang (wo die Chräbeli zum Einsatz kamen) zur Talstation Rossweid. Pünktlich um 12.00h traffen wir uns mit den Skifahrerinnen zum Mittagessen im Bergrestaurant Rossweid. Frisch gestärkt ging die Winterwanderung weiter nach Salwideli und Südelhöchi, wo wir dann lange, aber recht entspannt auf den Bus warten mussten. Ein schöner unterhaltsamer Winterwandertag mit motivierten SAClern, Heinz, Elisabeth, Dora, Klara und Christa
So 1. März 2026
Skitourenwoche Bregenzerwald/Vorarlberg
Skitourenwoche der Senioren im Bregenzerwald/Vorarlberg 1.-7.März 2026
Der Bregenzerwald, das einstmal gänzlich von Wald bedeckte Tal zwischen dem Bodensee und dem Arlberg gehörte einst den Grafen von Bregenz, die viele Rechte an Klöster und dem niederen Adel abtraten. Von Bregenz aus wurde der „Wald“ um das Jahr 1000 besiedelt. Heute sorgen die Landwirtschaft, das Gewerbe und der Tourismus für den Wohlstand im Tal.
Der Bregenzerwald gilt trotz seiner nur 800 Meter über Meer als sehr schneesicher. Die höheren Orte wie Damüls und Faschina bieten bis weit in den Frühling hinein ideale Ausgangspunkte für Skitouren.
Ein gutes Dutzend Senioren/innen trafen am Sonntag am frühen Nachmittag in Au im Bregenzerwald ein. Das Wetter bedeckt, auf der Hinfahrt fiel sogar ein-zweimal leichter Nieselregen. Bei einem lockeren Spaziergang bewunderten wir die schmucken Holzhäuser, die meistens mit Schindeln bedeckte Holzfassaden aufwiesen. Da sieht man noch wahre Handwerkskunst!
Die weiteren Tage, kurz zusammengefasst, einfach top! Jeden Tag fast wolkenloser Himmel, kalte Nächte, traumhafte Aufstiege auf uns unbekannte Gipfel und endlose Abfahrten im perfekten Frühlingsschnee bis zum letzten Meter. Ja, „Schitürelerherz“ was willst du noch mehr!
In bester Erinnerung werden uns der Aufstieg auf den Klippern 2066m bleiben. Start schon im strahlenden Sonnenlicht im Tenue „leicht“! Kurze Wegstücke mit Skitragen konnten der Aufstiegsfreude nicht schaden. Dann wie zur Belohnung ging es über die weiten, sanften Hänge hinauf zur Argenalpe. Nun folgten die steileren Hänge hinauf zum Gipfel und die ersten 1000 Höhenmeter waren geschafft. Wir bestaunten all die wilden, zackigen Gipfel des Bregenzerwaldes und westwärts ging der Blick bis hinüber zum Säntis und Bodensee.
Im Aufstieg zum Toblermanns Kopf 2010m begleitete uns lange Zeit das Knirschen der Harscheisen auf dem festgefrorenen Schnee. Eindrücklich wirkte die imposante Gipfelwächte und die rauschende Sulzabfahrt ostwärts Richtung Hochalpe und hinunter ins Tal der Bregenzerach.
Die steile Gipfelflanke mit ein paar heiklen Spitzkehren im Aufstieg zum Zafernhorn 2107m zehrte an unseren Kräften. Aber unter dem Gipfelkreuz inmitten dieser einmaligen Bergwelt waren diese Strapazen schnell vergessen und als zusätzliche Belohnung gabs ja noch eine unvergessliche Abfahrt gratis obendrauf!
Das Skitragen hinauf und hinunter über eine steile Gratstufe aufs Portlahorn 2010m bewältigten wir schon mit einem Lächeln auf den Lippen! Dass unsere Tourenleiter in der Abfahrt ein zusätzliches Ass aus den Aermeln schüttelten, und dieses Hindernis gekonnt umfuhren, und uns in einen wahren Sulzrausch versetzten, werden unvergesslich bleiben.
Am letzten Tag hinauf bis zum Skidepot des Glatthorns 2050m waren uns die Harscheisen nochmals eine grosse Hilfe, mussten doch zwei hartgefrorene Lawinenkegel überquert werden, bevor die Spur über steile, offene Hänge bis zum Joch hinaufgezogen werden konnte. Die Abfahrt wieder im perfekten Frühlingsschnee und der letzte Schwung direkt vor unserem Transportbus!
Vielen Dank an unsere beiden Tourenleiter Joni und Leo für die perfekte Wahl der Tourenziele und die umsichtige Führung der Touren. Wir haben uns immer sicher und wohl gefühlt. Einen grossen Dank auch an unseren Chauffeur Walter, der uns jeden Tag sicher und professionell durch die vielen Kurven lenkte. Ein grosses Lob auch an das ganze Team des Hotels „Schiff“ in Au für das köstliche Essen und die stets überaus freundliche Betreuung, DANKE!!
Das Fazit dieser Skitourenwoche in drei Worten… BESSER NICHT MÖGLICH ! ! !
Grossen Dank an den Verfasser Robi Zwahlen
Do 26. Feb. 2026
Wanderung Burgdorf . Heimiswil
Eine Wanderung über die Gysnauflüh nach Heimiswil und weiter dem Wanderweg nach. Zwischendurch gab es Drinkpausen und Mittagessen.Weiter gehts richtung Burgdorf, Beim Bauerhof Bättwiel genossen wier noch Cafe und Kuchen.Nun war es nicht mehr weit retoure zum ausgangsort bei der Reithalle bei wunderschönem Frühlingswetter.
Eine Wanderung über die Gysnauflüh na ...
So 22. Feb. 2026
Yoga-Skitourenwoche Bregenzerwald/Vorarlberg
Yoga-Skitourenwoche 22.2.-28.2.2026
Au, im Bregenzerwald, ist der Standort der diesjährigen Yoga-Skitourenwoche des SAC-Huttwil. Vor gut 1000 Jahren war die Gegend zum grössten Teil mit Wald bedeckt, was die Namensgebung erklärt. Heute liegt der Waldanteil bei 40%, geniesst einen hohen Stellenwert und ist ein Zeichen gelebter Nachhaltigkeit. In 23 Dörfern leben 32.000 Menschen. Erst im Hochmittelalter setzte die Besiedelung entlang der Bregenzerache aufwärts ein. Von oben, entgegenkommend, entsteht mit den Walsern eine zweite Siedlungsbewegung. Den Feudalherren nur als Jagdgebiet dienend, entwickelt sich eine weitgehende Selbstverwaltung, die als «Bauernrepublik»in die Literatur eingeht. Dank Dreistufenwirtschaft entwickelt sich eine bis heute hoch angesehene Berg- und Alpkäseproduktion. Eine wichtige Einnahmequelle ist der Tourismus, die Landwirtschaft und die Holzverarbeitung. Der Bregenzerwald ist für seine moderne Holzarchitektur berühmt. Handwerksbetriebe vereinen alte Fertigkeiten und traditionelle Formensprache mit modernem Design. Rund 100 der innovativsten Werkstätten haben sich im «Werkraum Bregenzerwald» zusammengeschlossen und sind seit 2016 im UNESCO Register für immaterielles Kulturerbe aufgenommen.
In dieser bodenständigen und lieblichen Umgebung, welche in weniger als 1 Stunde Autofahrt von der Bodenseeregion her erreicht werden kann, fanden 15 Mitglieder des SAC Huttwil auf Skitouren und Wanderungen, bei Yoga-Übungen und Saunagängen, im Sprudelbad und in geselliger Runde beim köstlichen Mehrgangmenu aktive Erholung und Ausgleich zum Alltag. Das Wetter zeigte sich überwiegend von der besten Seite. Das Gebiet ist bekannt für seine Schneesicherheit. Trotz Wärme waren Skitouren ab einer Höhe von gut 800 Meter über Meer möglich. Ein unbezahlbarer Wert einer derartigen Woche stellen ohne Zweifel die zahlreichen Gespräche und Diskussionen, das Zuhören, der gegenseitige Respekt und der Erfolg als Gruppe dar.
Urs Geissbühler / Erika Friedli
Do 19. Feb. 2026
Treberwurstessen in Twann
Treberwurstessen der SAC Senioren in Twann!
Wie abgemacht trafen sich alle Teilnehmenden um 17.30 Uhr im Pfropfhüsli in Twann zum Apéro. Die Oberaargauer aus Huttwil und Umgebung wurden von Ottiger Werner sicher und bequem mit dem Bus nach Twann chauffiert – merci viu mou! die anderen reisten mit dem ÖV an.
Im gemütlichen Pfropfhüslikeller stimmten wir uns bei einem feinen Apéro auf den Abend ein. Besonders der weisse Twanner Wein wusste zu begeistern – er regte nicht nur die Gespräche, sondern auch unseren Magen an und machte so richtig Lust auf das bevorstehende Treberwurstessen.
Da sich das Wetter regnerisch zeigte, marschierten wir gemeinsam zu Theo Tschanz, wo wir die traditionellen Treberwürste mit feinem Kartoffelsalat geniessen durften. Wie immer war das Menu ( Obenuse ) – hervorragend zubereitet und mit viel Herz serviert. die Stimmung war fröhlich, es wurde viel gelacht, erzählt und angestossen.
Nach einem gemütlichen Abend und mit wohl gefüllten Bauch verliessen wir Twann um 21.30 Uhr und traten zufrieden die Heimreise an.
Ein herzliches Dankeschön an alle Anwesenden für den gemütlichen Abend – und ganz besonders: Merci viu mou Maja und Manuel.
Hansueli
So 8. Feb. 2026
Skitour Drümännler
Trotz Schnee mangel geht der Drümännler noch recht gut. Wir waren zu viert unterwegs und hatten mit dem Wetter eine abmachung das es gut ist. Im Steileren Teil mit den Harsteisen unterwegs. Der Gipfelgrat war mit der Wechte bis zum Skidepot gut zu machen.
So 8. Feb. 2026
Leichte Skitourenwoche Les Diablerets
Skitourenwoche SAC Huttwil in Les Diablerets (8.-14. Februar 2026)
Trotz durchzogener Wetterprognosen reisen am Sonntag 16 Huttwiler SAC-lerInnen motiviert durchs Simmental, vorbei an zahllosen FvA Fahnen und Gold-Jubel Transparenten in Boltigen bis nach Feutersoey. Das sonnige Wetter nutzen wir für die erste Skitour, die uns aufs Wallighürli führt. Im unteren Bereich ist die Schneequalität etwas drüftig und lässt bein manchen mulmige Gefühle für die Abfahrt auf kommen. Doch nach einer ausgiebigen Gipfelrast mit wunderbarem Rundblick in die westschweizer Alpen finden die Tourenleiter herrliche Pulverschneehänge die uns schon die ersten Juchzer entlocken. Der Auftakt ist gelungen und wir fahren fröhlich weiter nach Diablerets zu unserer Unterkunft.
Da die Prognosen ab Mitte Woche eine Tiefdrucklage mit viel Niederschlag voraussagen entscheiden unsere Leiter Adi und Beni für den Dienstag die Königsettappe vorzuziehen. Es wird eine wunderbare Safari vom Col du Pillon bis nach Feutersoey. Vier abwechslungsreiche Aufstiege über meist sanfte Hänge aber ab und zu auch durch etwas hinderliches Gestrüpp bringen uns auf die La Palette, das Seeberghore, den Stuedelistand und den Blattistand. Dazwischen warten perfekte, teils unverfahrene Pulverschneehänge für stiebende Abfahrten auf uns. Ein Traum von 22 km Länge und 1500 HM Höhe, der uns jeden Meter geniessen lässt. Leuchtende Augen und strahlende Gesichter danken den beiden Tourenleitern für diesen sensationellen Coup!
Wie vorhergesagt empfängt uns der Dienstagmorgen mit Schneeregen und Nebel. Wir fahren auf den Col des Mosses, wo etwas Neuschnee liegt. Von da machen wir im Schneetreiben eine Rundtour über den Lac Lioson zurück auf den Pass. Auch der Mittwoch bleibt leider trüb und nass, weshalb Alternativprogramme gesucht sind. Die meisten suchen Entspannung in «Les Bains de Lavey», andere verbringen einen Tag auf den Pisten oder geniessen die Ruhe im Hotel.
Obschon der Donnerstag immer noch von Schnee(regen) und Nebel geprägt ist, zieht es uns nach dem gestrigen Ruhetag wieder nach draussen. Im Gebiet herrscht mehrheitlich grosse Lawinengefahr Stufe 4, weshalb sich ein Aufstieg im Waldgebiet zum ehemaligen Skigebiet Isenau anbietet. Für Adi bedeutet das anstrengende Spurarbeit in bis zu 40cm Neuschnee! - für uns ein genussvoller Aufstieg durch eine wundervolle Winterlandschaft bis zu den Hütten auf Alp Isenau. Einmal mehr finden wir unberührte Hänge für die Abfahrt bis zurück nach Les Diablerets.
Der Blick aus dem Fenster am Freitagmorgen fällt auf sonnenbeschienen Gipfel - juhui. Erneut fahren wir auf den Col des Mosses, wo emsig Schnee geschnutzt und gefräst wird.Durch lichten Wald und sanfte Hänge steigen wir zuerst gegen Westen bis zur Alp Anteinettes d’en Haut auf. Von da dürfen wir Frauen dann eine vorgezogene Valentisabfahrt über die unberührten Hänge zurück zur Passtrasse eröffnen. Dort kleben wir wieder die Felle auf die Ski und steigen auf der Sonnseite auf bis zum Monts Chevreuils. Dank der guten Nase von Adi und Beni geht es nun Safarimässig weiter in lustigem Auf und pulvrigem Ab zurück nach La Lecherette, wo wir diese abwechslungsreiche und von besten Schneeverhältnissen geprägte Tourenwoche mit einer wohl verdienten Runde beschliessen.
Ein riesiges Dankeschön geht an unsere beiden Leiter Adrian Alt und Benedikt Bucheli für ihre flexible und umsichtige Planung und Druchführung dieser Woche, die uns allen in bester Erinnerung bleiben wird. / Barbara Walther
Sa 7. Feb. 2026
Skitouren Anfänger/Wiedereinsteiger
Mit sieben JO-lern und sechs erwachsenen Personen starteten wir in Realp in unser Anfänger-Wochenende. Der Föhn hatte dem Schnee stark zugesetzt, sodass das Wochenende eher einem Wanderkurs als einem Skikurs glich. Trotzdem erlebten wir einen interessanten und lehrreichen Kurs. Vom Aufsteigen mit Skifellen über Spitzkehren bis hin zum Tiefschneefahren konnten wir trotz Schneemangels alle wichtigen Elemente durchführen. Besonders spannend und aufschlussreich war das gemeinsame Erstellen eines Schneeprofils. Am Sonntagabend kehrten wir alle müde, aber zufrieden nach Hause zurück: Die einen mit dem festen Vorsatz, bald wieder auf Skitour zu gehen, die anderen mit der Erkenntnis, dass dieser Sport nicht ganz ihren Vorstellungen entspricht.
Di 3. Feb. 2026
Skitour Blutte Hubel 2061m (Niderhorn)
Pünktlich um neun Uhr waren alle beim Skitürelerparkplatz auf dem Rossberg versammelt. Beim Skilift stellten wir fest, dass er schon ab 9:30 Uhr in Betrieb sein wird! Also, Felle wieder abmontieren und subito ging es hoch. Mit klammen Fingern wurden die Felle wieder aufgezogen, die LVS-Kontrolle durchgeführt und los ging es der Sonne entgegen. Unterteilt in drei Gruppen ging es anfangs recht steil dem Grat entlang bis zum Grätli Pt.1602. Etwas oberhalb wurde im gleissenden Sonnenlicht und im Windschatten der Znünihalt eingelegt. Von nun an wurde der angesagte Föhn mit jedem Höhenmeter bemerkbarer und stärker. Nachdem der schmale Grat verlassen wurde, und wir die weiten Flächen vom Hindere Niderhore betraten, wurden die Kapuzen festgezurrt und die dickeren Handschuhe übergestreift. Der Schnee fegte über die weiten Flächen und die drei Gruppen stiegen stetig und gelassen dem Gipfel des Blutten Hubel entgegen. Der blaue Himmel machte unterdessen einer grauen Wolkendecke Platz. Begreiflicherweise fiel die Gipfelrast eher kurz aus, niemand hatte Lust bei diesem “Guggiföhn” länger hier oben zu verweilen. Wiederum in die drei Gruppen unterteilt wurde die Abfahrt in Angriff genommen. In weiten und eleganten Kurven genossen wir den recht passablen Pulverschnee. Etwas unterhalb vom Sunnige Ritz schwenkten wir rechts ab, und kurvten den legendären “Piccardhang” hinunter. Hier unten wieder im Windschatten holten wir die ausgelassene Mittagsrast nach. Von hier aus ging es rassig, zuletzt über die Rossbergpiste schnurstracks hinunter ins Niderhornbeizli. Wir erlebten trotz dem nicht nur eitlen Sonnenschein eine schöne, kameradschaftliche und erlebnissreiche Skitour.
Sa 31. Jan. 2026
Skitour Schwalmere 2777m (neu Hohtürli 2778)
Mo 26. Jan. 2026
Schneeschuhtage Goms
Schneeschuhtage vom 26. bis 29. Januar 2026 im Goms
Für diese Schneeschuhtage haben sich 24 Seniorinnen und Senioren angemeldet. Wir wohnten wie letztes Jahr im Hotel Ahorni In Oberwald. Bei Franziska und Hanspeter Rieder werden wir liebevoll betreut und mit sehr gutem Essen verwöhnt.
Die Anreise am Montag erfolgte planmässig zur ersten Tour nach Blitzingen, wo wir um die Mittagszeit ankamen. Eine Gruppe, angeführt von Hansruedi Minder, wanderte auf dem Winterwanderweg nach Reckingen. Die Schneeschuhläufer folgten der markierten Rottenloipe, einer Rundtour auf der linken Seite der Rotte nach Biel VS und auf der rechten zurück nach Blitzingen.
Am Dienstag marschierten die 5 Wanderer von Oberwald nach Geschinen und mit dem Bus zurück nach Oberwald. In 2 Gruppen absolvierten die Schneeschuhläufer den markierten Trail zum Hungerberg, wo wir eine ausgedehnte Mittagsrast bei viel Sonnenschein geniessen konnten. Nach der Rückkehr am Nachmittag wagten sich einig noch auf die Langlaufskis, andere machten einen Dorfrundgang.
Für den Mittwoch war die Tour ab Ulrichen zur Senntumhitten angesagt. Der einsetzende Schneefall ab Mitte Vormittag ergab eine schöne Winterstimmung. Auf der Karte war die Tour etwas länger, aber nicht allzu steil, doch die Markierung zeigte nicht dem Wanderweg entlang, sondern ein Stück sehr steil direkt den Hang hinauf. Beim Abstieg wurde dann aber der weniger steile Weg abseits der Markierung gewählt.
Die Wandergruppe absolvierte das fehlende Stück Winterwanderweg von Geschinen nach Rekingen
Vor dem Apéro und Nachtessen machte die ganze Gruppe bei einsetzender Dunkelheit noch einen Rundgang auf einem beleuchteten Pfad im Auenwald hinter dem Hotel.
Am letzten Tag ging’s auf den Huswägtrail. Eine leichte, sehr schöne Rundtour auf schmalem Waldpfad zum Hotel Rhonequelle hinauf, wo wir uns eine Rast gönnten, und weiter auf dem Waldpfad und dem stillgelegten Trassee der alten Furkabahn zurück nach Oberwald. Die Wandergruppe wählte den Weg über die frisch verschneite, als Wanderweg markierte Fahrstrasse.
Glücklich und zufrieden kehrten wir nach Hause zurück, sicher chauffiert von Willi und Hansueli.
Paul
Sa 24. Jan. 2026
Senioren-Tourenleiter FK Skitouren
Sa 24. Jan. 2026
Tourenleiter FK Skitouren Sektion und Jugend
Zusammen Austauschen, voneinander lernen und dabei Spaß haben – genau das waren die Ziele unseres Tourenleiter-Fortbildungskurses.
Wo und wie plane ich eine Skitour? Wie gehe ich mit kniffligen Situationen um, etwa bei Lawinengefahr, steilen Aufstiegen oder Teilnehmenden, die mir Sorgen bereiten? Wie begehe ich einen Gipfelhang und kommt der Pikel eigentlich immer mit auf Tour? Welches Ersatzmaterial nehme ich mit und wie repariere ich eine Skibindung?
Diese und viele weitere Fragen haben wir ganz praktisch auf einer Skitour aufs Winterhore behandelt. Herausgekommen ist ein richtig wertvoller Tag, vollgepackt mit tollen Impulsen und spannenden Erfahrungen. Die Rückmeldungen bestätigen es:
Hoi Fritz
Du hast am Samstag wieder sehr souverän, viel Wissen an uns weitergegeben.
Es war ein schöner, lehrreicher und inspirierender Tag.
Vielen Dank für den interessanten Leiterkurs.
Do 22. Jan. 2026
Schneeschuhtour ab Stäldeli (Flühli)
Wie abgemacht sind um 10 Uhr alle im Stäldeli anwesend und startbereit. Bei schönem und nicht allzu kalten Temperaturen geht es auf dem hart gefrorenen Schnee aufwärts Richtung Blatti und weiter Richtung Fürstein. Bevor wir den Sewenbach überqueren biegen wir rechts ab. Nun geht es steiler durch den lockeren Bergwald hinauf Richtung Schwand. Wir geniessen die Stille der prächtigen Natur und die wärmenden Sonnenstrahlen. Wir durchqueren die Ebene bei Unter Sewenschwand und erfreuen uns der prächtigen und einsamen Landschaft. Steiler geht es nun weiter, vorbei an Punkt 1635 und 1717. Nun sind wir schon im Blickfeld des zugefrorenen Sewenseeli. Locker umrunden wir diesen und treffen pünktlich zur Mittagsrast bei der Sewenkapelle ein. Blauer Himmel und eine angehneme Temperatur und eine grandiose Aussicht auf den Fürstein und die Berneralpenkette, was will man noch mehr! Der Abstieg über die Alp Fürstein zurück nach Stäldeli beschliesst diese landschaftlich sehr reizvolle Rundtour.
Sa 17. Jan. 2026
Skitourenwochenende Gasthaus Rossberg
So 28. Dez. 2025
Altjahrsskitour abgesagt, neu Wanderung
Es wollte einfach nicht sein mit dem Schnee. Also zogen wir mit einer Schar Sonnenhungriger Teilnehmer nach Beatenberg. Erwanderten das Niederhorn bei guter Fernsicht und schönstem Wetter.
Do 11. Dez. 2025
Neu: Letzte Wanderung des Jahres
Da der Novemberschnee sich schon verabschiedet hatte, halt nun die letzte Wanderung des Jahres. Start war der Badiparkplatz in Konolfingen, für eine Rundwanderung. Um halb elf machte sich die 18-köpfige Gruppe, (vierbeiner Leo war auch mit von der Partie) auf den Weg. Vorbei am neuen Schulhaus der Gemeinde. Der Rundbau ist wirklich gelungen, fast möchte man hier gerne wieder die Schulbank drücken! Ueber Stalden-Hangele und die Wolfmatte erreichten wir den Aussichtspunkt Rüteli, 816m, oberhalb von Häutligen um die Mittagszeit. Das Wetter sehr angenehm, so dass wir die Mittagsrast und die Aussicht richtig geniessen konnten. Die Gantrisch- und die Stockhornkette, gleich gegenüber sind zum Greifen nahe. Ueber den Tannenwipfeln guckten auch die Bernergipfel hervor. Unten im Aaretal schlängelten sich lange Züge durch die Ebene. Ein Wiesel zog mit seinen Sprints und Sprüngen eine richtige Show ab. Weiter ging es nun abwärts durch den Lochebergwald und über Leimgrube nach Ursellen. Leicht aufwärts über Tonisbach, dem Buchwald entlang erreichten wir Konolfingen Dorf. Der Blick schweifte nun Richtung Süden, im Mittelpunkt die Niesenkette und unter uns das gesamte Nestleareal und Konolfingen. Wieder abwärts über das Mooshüsi und der Chise entlang, waren wir kurz nach 15 Uhr an unserem Ausgangspunkt zurück. Bei Kaffee und Kuchen im Migrosrestaurant fand die letzte Wanderung von diesem Jahr einen würdigen Abschluss.
Sa 6. Dez. 2025
Berner Distanzmarsch
Distanzmarsch in Ins 2025
Punkt zwölf Uhr starten wir zu acht bei bedecktem Himmel zum 67. Berner Distanzmarsch in Ins. Es ist zeitweise etwas windig, aber der Regen verschont uns. Da Paul nicht teilnehmen kann, übernimmt Ueli die Leitung. Er führt uns über viele Neben- und Feldwege durch die weiten Ebenen nach Erlach. Danke Ueli, dass du uns die asphaltierten Hauptstrassen erspart hast. Die Bestätigungen im Kontrollposten in Erlach sind schnell erledigt, die Suche nach einer Beiz dauert etwas länger. Doch schliesslich finden wir in einem China-Restaurant genügend Platz, wo jeder sein gewünschtes Getränk bekommt. Nur die Kafifertig „Made in China“, sind noch etwas gewöhnungsbedürftig! Aber was solls, auch das haben sie überlebt!! Weiter geht es kurz dem Bielersee entlang und kreuz und quer durch die Felder und an riesigen Zuckerrüben-Bergen vorbei zurück nach Ins, wo wir nach 14 Marschkilometern wohlgelaunt um 16 Uhr eintreffen. Nach der offerierten Gerstensuppe treten wir alle frisch gestärkt und zufrieden die Heimreise an.
Robi
Do 27. Nov. 2025
Neu: Schneeschuhtour Schallenberg
Drei Tage vor dem Start zur Wanderung “IRGEND WO HIN” schüttelte Frau Holle ihr Decken aus! Somit wurde eine Schneeschuhtour auf dem Schallenberg ins Auge gefasst. So waren um 10:30 Uhr 14 Schneehungrige startbereit. Strahlender Sonnenschein und ca 40 cm frischer, pulvriger Neuschnee!! Es war unglaublich schön die erste Spur in diese weisse Pracht zu legen! Wir umrundeten oder bestiegen jeden noch so kleinen Hubel. Einzige Schwierigkeit, ein Stacheldrahtzaun musste überwunden werden, aber mit gegenseitiger Hilfe war auch das kein Problem. Wir genossen das geräuschlose Vorwärtskommen, die Stille, die glitzernde weisse Pracht und die schöne Aussicht. So erreichten wir nach zwei Stunden den Aussichtspunkt Naters 1212m, wo wir den Mittagshalt einlegten. Wunderbare Aussicht und herrlicher Sonnenschein. Wobei rundum sich ein Wolkenband um die Gantrisch- Stockhorn und Niesenkette legte. Auch die stolzen “Berner” und der Hogant und die Schratte waren davon betroffen, und wir mittendrin im gleissenden Sonnenlicht!! Der Rückweg über unsere Hubel war weiterhin ein wahrer Genuss!!! Im Restaurant Gabelspitz wurden die verbrauchten Kalorien subito mit diversen Köstlichkeiten wieder aufgestockt. Grossen dank an Frau Holle und Petrus für diesen tollen ersten Wintertag!
Do 13. Nov. 2025
Rundwanderung ab Lotzwil
Meine letzte Wanderung als Tourenleiter auf einer meiner Lieblingsrouten vor der Haustür, bei wunderschönem Herbstwetter, führte vom Witeli Lotzwil – Pfyfferloch – Felliwald über Breitacher zum Forsthaus Lotzwil. 39 Teilnehmer waren dabei! Die Freude darüber ist sehr gross. Als kleines Dankeschön waren alle zu Kaffee und Kuchen im Gasthof Bad Gutenburg, Lotzwil, eingeladen.
Vielen Dank auch an Irma, die mich beim Vorbereiten, Aushecken und Ablauf der Routen stets begleitete.
Mi 29. Okt. 2025
Wanderung Beatenberg - Niederhorn 1934m
Diese Bergwanderung hatte zuerst einige Geburtsschwierigkeiten. Abgeändert wurde die Tourenleitung, das Tourenziel und noch das Datum.
Doch dank alldem entwickelte sich diese Wanderung zu einem gut gelungenem Highlight.
Teilnehmer: Leiter Rudolf Siegenthaler, Robert Zwahlen, Anna Bürgi, Godi Baumann, Guido Akermann, Käthi Akermann, Hugo Lanz, Paul Schenk, Rösli Bader, Susanne Steimer, Willi Niederberger, Martin Greub, Therese Greub, Walter Tanner, Käthi Tanner
Ja diese Wanderung musste einige Änderungen hinnehmen. Zuerst wurde ich als Leiter angefragt, weil Christa Schaaf, als ursprüngliche Leiterin immer noch an den Folgen ihres Unfalls litt, dann das Ziel geändert weil man um diese Jahreszeit wohl besser sonnseitige Touren auswählen sollte, und zu guter Letzt noch das Datum um einen Tag hinausgeschoben um der Witterung besser Rechnung zu tragen. Doch all das zahlte sich an diesem Tag bestens aus.
So stand eine beachtliche Zahl von rüstigen Mannen und Frauen im etwas reiferen Alter an diesem Tag um neun Uhr auf dem Beatenberg in den Startlöchern um diesen schönen Tag mit einer hübschen spätherbstlichen Bergwanderung zu versüssen.
Angereist waren sie alle auf Schienen und Strassen bis hierher. Es handelte sich natürlich um die fitten Senioren des SAC Sektion Huttwil. Voller Tatendrang konnten sie es kaum erwarten bis es endlich losging.
Zuerst noch ein kleines Stück der Strasse entlang, Richtung Justistal bis zum Waldrand. Hier führte der Waldweg dann richtig in “d’Höger”. Auffi gehts halt nun mal auf einer Bergwanderung. Doch der Weg entpuppte sich als recht angenehm. War er doch kaum nass oder sumpfig. Und wurzelige Tritte und Absätze gehören auf einem Bergwaldweg nun mal dazu.
So setzte man Schritt vor Schritt. Und nach ca. 1½ Stunden fanden wir ein schönes Plätzchen für die wohlverdiente Pause. Etwas Energie nachschieben so dass die Motoren (Muskeln) wieder mit Freude ihre Arbeit weiter verrichten…
Dass es weiter oben dann Schnee haben wird, wussten wir natürlich schon im voraus. Und beim weiteren Aufstieg entdeckten wir auch schon bald die ersten kleinen Schneeresten. Und ab ca 1700m Höhe bedeckt zunehmend die weisse Pracht den Boden. Tja es war doch ein erstes zaghaftes Antasten an die kommende Wintersaison. Und für einige Schuhe ergab sich dadurch noch gleich ein Dichtheitstest…
Punkt zwölf Uhr standen wir vor dem geschlossenen Gipfelrestaurant. Kurz mal durchschnaufen und dann noch die letzten paar Schritte zum höchsten Punkt, um die grandiose Aussicht zu genissen. Ich denke jederman ist sich hier bewusst, dass eine solche Sicht auf diese Oberlandszenerie wohl eimalig ist auf der Welt. Auf diese kurze Distanz von einem Voralpengipfel diese ganze Pracht des wohl schönsten und berühmtestens Dreigestins grosser Berge zu bewundern ist hier sicher ein ganz grosses Privileg. Glück gehabt in einer so grossartigen Landschaft zu Hause zu sein. Manchmal ist wohl etwas Dankbarkeit angebracht.
Für die eigentliche Mittagspause kam uns dann das Gebäude der momentan stillstehenden Seilbahnstation gerade recht. Windstil, sonnig und mit Bänken versehen liess es sich ganz “gäbig” dinieren…
Nun ja wer auffi geht, muss halt irgendann auch wieder appi. Etwas nach 13.00h mahnte ich zum Abstieg. Zuerst noch im reichlichen Schnee in einer guten Spur gings ganz flott voran. Kurzerhand, vielleicht nur zum Teil gewollt, nahm ich kuzerhand die Diretissima auf der Skilifttrasse hinunter nach Vorsass. Es war kurz wohl etwas kräfteraubend aber dafür recht schnell. Und eine etwaige Gefahr bestand in keinerweise für niemand. Abgesehen vom einten oder anderen nassen Hosenboden. Auch solches Gelände muss ab un zu etwas geübt werden.
Die Einkehr im Restaurant Vorsass wurde so sicher noch mehr geschäzt. Und den geplagten Beinchen ein klein wenig Ruhe gegönnt. Ja, Bergwanderungen sind halt doch nicht einfach nur Spaziergänge. Mit erhöhten Anforderungen muss doch mal gerechnet werden.
Der Rest des Abstieges verlief dann nur noch auf guten und schneefeien Bergwegen. Gute 400hm waren noch zu bewältigen. Für diese sportliche Wandergruppe natürlich überhaupt kein Problem. Zügig und in einer guten Zeit erreichten wir uns Ziel, die Bushaltestelle Beatenberg Altersheim. Was dann auch zugleich unser Startpunkt für die Heimreise war.
Gut möglich, dass sich beim einten oder andern Bein, die geforderte Muskulatur anderntags etwas bemerkbar machte. Kein Grund zum resignieren. Sollte Ansporn sein weiter zu machen und die Muskulatur zu trainieren. Für das gibts kein Alterslimit, sagt man…
Rudolf Siegenthaler
Di 14. Okt. 2025
Wanderung Mund-Eggen
Nach Zug-und Postautofahrt treffen zwölf hochmotivierte SeniorInnen im sonnigen Mund ein. Beim Morgenkaffee gibt es Informationen zum Safran, der einzig in der Schweiz hier oben auf 1200m wächst.
Zwischen schwarzgebrannten Stafeln schlängelt sich der Weg über Tähischinu, Dichtuhüs, Zienshischinu nach Ewigschmattu, alles kleine Weiler auf dem Weg «embrüüf». Nebst den Zungenbrechern entzücken uns Winzigschwarznasenschäfli auf den Matten.
Durch wunderbar farbigen und lichten Lärchenwald, der immer wieder Blick zu den Walliser Viertausender freigibt, führt der Pfad unterschiedlich steil aufs Bätchrizij 2173m. Die phänomenale Rundsicht lohnt die Mühe des Aufstiegs.
Die Höhenmeter müssen wieder «embri», über Bischeru und Chaschtler kehren wir in Finnu ein. Gestärkt mit Kuchen und Kaffee, oder so ähnlich, erreichen wir kurz vor Abfahrt des Postautos Eggen.
Sonnengetankt kehren wir in den Nebel des Mittellands zurück.
EF
Do 9. Okt. 2025
Gourmetwanderung im Sternehotel
Mit ÖV i Wase/ Stägmatt,grad näbem Schützehuus geits stotzig über Hambüelegg gäge s' Vorderarni.De Fred isch ou irgendwo ungerwägs,chli südlicher,no chli a d Wermi, aber d'Erloubnis zum Campe heimer.S'isch chli diisig,d'Sunne drückt migotzseu schier düre.Nach eme feine Apero u Gourmetmässige Risotto con Fungi ,länggt es sogar zum Cafee, mit chli brichte u gniesse vergeiht d'Zyt im Flug u es wird Zyt für ungere. Richtig guet gschloofe,no einisch es Caffe, mit Brot u Chäs gsterkt u üse Platz clean geits gäge s'Niederänzi, dürs Jäegerwägli geits uf chürzistem Wäg gäg s'Lutherebad.Wüu mir faschd z' früech si, froge mir deheime für Transport, statt ÖV. Mou chli angers ungerwägs sii isch no ganz interessant.
Do 2. Okt. 2025
Bergwanderung Schwarzsee - Patraflon1916m
Am 2. Oktober 2025 treffen sich im Schwarzsee-Bad 8 Wanderfreudige SeniorInnen zur Wanderung Patraflon.Bei wolkenlosem Himmel und kühlen Temperaturen – an Schattenstellen liegt schon Rauhreif- steigen wir hoch Richtung Steinigi Rippa. Im Geraniengeschmückten Berghaus genehmigen wir uns einen stärkenden Kaffee.
Weiter gehts über Underi und Oberi Rippa zum Col des Chamois. Der folgende schmale Gratweg führt uns zum Gipfel des Patraflon 1916 m. Eine eindrückliche Rundsicht lohnt die Mühen des Aufstiegs. Nachdem die umliegenden Gipfel benamst und Hunger und Durst gelöscht sind, nehmen wir den Abstieg über Ober und Unter Regards in Angriff. Auf gutem Weg erreichen wir Schwarzsee-Bad um ca. 16.00 Uhr.
Bei einem kühlen Bier im Restaurant Bad beschliessen wir die gut gelungene Wanderung. W. Tanner
Di 30. Sept. 2025
Jurawanderung durch das Stiegelos neue Leitung
Aus persönlichen Gründen konnte Rita diese ihre Wanderung nicht leiten. Deshalb kam ich zu der Ehre ihre Vertretung zu übernehmen.
Ich bemühte mich dieser Aufgabe einigermassen gerecht zu werden.
Teilnehmer: Rudolf Siegenthaler (Leiter), Erika Friedli, Peter Röthlisberger, Robert Zwahlen, Walter Tanner, Klara Bieri, Berthi Zaugg, Gottfried Baumann, Lisabeth Baumann, Hugo Lanz, Susanne Steimer.
Und so begab es sich, dass am letzten Septembertag dieses Jahres eine stattliche Zahl fitter und gut motivierter Senioren des SAC-Huttwil sich in Solothurn beim Bus Nr. 4 trafen mit dem Ziel Rüttenen Endhalt zu erreichen. Was dann den Startpunkt für unsere heutige Wanderung darstellte.
Ca. zwanzig vor neun Uhr machten wir uns, nach etwas “zwägnuschen”, auf den Weg. Zuerst noch etwas langweilig durch Wohngegenden stiegen wir gemächlich bergan. Erst nach dem Pt. 620m Forsthaus, nahm der Weg langsam “Jurawürdige” Formen an.
Bei einem versteckten Weglein tauchten wir in den dichten Wald ein. Und folgten eine kurze Zeitlang dem hübschen und recht romantischen unteren Teil des Kesselbaches. Immer wieder ist es erstaunlich wie doch nur ein paar Meter neben der “Zivilisation” zum Teil doch noch erstaunliche Wildheit herrscht. Allerdings um unser Weglein waren wir sehr froh. Für uns Zweibeiner wäre diese Landschaft ohne guten Bergweg schnell einmal nicht mehr zu bewältigen. Wir brauchen halt solche Wege, aber daneben geniessen wir doch auch die noch einigermassen intakte Natur.
Über zwei spartanische Holzbrücken (Vorsicht bei Nässe) und wie gesagt recht gutem aber auch etwas ausgesetztem Weg, der zuletzt noch mit einer Eisentreppe gekrönt ist, erreichten wir das Ende des Ersten, vielen nicht bekannten, Wegteils. Nach einer kurzen Pause setzten wir unsere Wanderung auf dem bekannten Weg, der sich Stiegenlos nennt, fort.
Keine Ahnung warum dieser Name, da sich doch mit zunehmend gewonnener Höhe, die Zahl der steinernen Treppenstufen erhöht. Alle Teilnehmer waren heute sehr gut “zwäg”, so erreichten wir im “Schwik” (knapp 2Std.) die sogenannte Aussichtskanzel. Was heute aber nicht wörtlich zu nehmen war. Der Nebel verhinderte jegliche Aussicht. Also nur Kanzel (leider).
Die eigentlich verdiente Rast viel dann auch recht kurz aus. (leichte Bise). Und so machten wir uns weiter auf den Weg Richtung Balmfluechöpfli 1289m. Zwischendurch narrte uns Petrus mit ein paar blauen Löchern im Nebelgrau und sogar einige Sonnenstrahlen verirrten sich zu uns herab. Voller Hoffnung doch noch auf dem Gipfel in den Genuss der Herbstsonne zu kommen, speedeten die “jungen Leute” voller Elan den etwas langweiligen schräg aufwärts ziehenden Weg hoch zur Verzweigung Nesselbodenröti 1223m. Kurz mal durchgeschnauft und weiter gings mit der Hoffnung (Wettermässig) im Eiltempo bis auf unseren heutigen Gipfel. Balmfluechöpfli 1289m. Ca 2.50h vom Start bis hierher. Enorm, diese Senioren habens drauf…
Nun ja auch wenn die Hoffnug zuletzt stirbt, hier oben hatte sie sich bald einmal irgenwo im Nebelgrau verkrochen. Die Sicht betrug ca. 50 Meter. Vor uns statt die Aussicht aufs Wasseramt halt die Sicht aufs Wasser in Form von Billionen feinster Tröpfen. (Nebel)
He nu. Wenigstens wars trocken und gar nicht mal so unangenehm. Kaum Wind und Platz genug um ausbiebig Mittagsrast zu machen. Und Gipfelfotos. Aber so nach ca. 45 Minuten hatte alle doch genug “gesehen”.
Ja dann halt wieder die Beine in Bewegung bringen um den Rest unserer Wanderung zu absolvieren. Zuerst der kurze Abstieg zurück zur Verzweigung und dann etwas langfädig hinauf zum Röti 1395m. Das Wetter hatte sich kaum geändert nur kam jetzt noch etwas kalte Biese auf diesem Gipfel dazu. Niemand hatte Lust hier lange zu verweilen. Die “Aussicht” kannten wir ja schon…
Der “difige” Abstieg zum Weissenstein verlief schneidig und problemlos. Wahrscheinlich hatte die Anziehungskraft des nahen Restaurantes auch einen beschleunigenden Effekt auf die Beine der Teilnehmer. Jedenfalls erreichten alle gesund und munter die bekannte Gaststätte. Für zum draussen Sitzen war es uns doch zu frisch, und Nebel hatten wir nun wirklich genug gesehen. So rückten wir in der hübschen und warmen Gaststube den verschiedenen Dürster zu Leibe.
Den folgenden Heimweg genossen wir dann nur noch im bequemen Sitzen. Seilbahn und ÖV.
Noch einen Nachtrag: Während des Heimreisens klarte der Himmel immer mehr auf und gab die Sicht frei auf unsere Juraberge. Sachen gibts…
Rudolf Siegenthaler
Mo 15. Sept. 2025
Wanderung Chessiloch - Stäldeli
Wenn eine Tour abgesagt werden muss, kann sich daraus ein Trostpflaster ergeben, was ungeahnt zu einem kleinen Highlight werden kann.
Die im Frühjahr abgesagte Wanderung (Chessiloch – Stäldeli) konnte nun am Montag 15.9. bei besten Bedingungen nachgeholt und reibungslos durchgeführt werden.
Teilnehmer: Siegenthaler Rudolf (Leiter), Baumann Lisabeth, Baumann Gody, Tanner Walter
Die Alternative zur abgesagten 2tägien Tour fand nicht gerade eine breite Zustimmung. Nichtsdestotrotz das kleine Grüppchen das sich dazu durchringen konnte machte sich per ÖV am Montagmorgen auf die Reise ins schöne und ruhige Entlebuch.
Kurz vor neun Uhr stiegen wir bei der Haltestelle Hüttlenen in Flühli aus dem Bus. Nach kurzem “zwägnuschen” trappeten wir ruhigen Schrittes los. Das Wetter zeigte sich von seiner allerbesten Seite. Blauer Himmel garniert mit einigen weissen Wattebäuschchen und bester Wandertemperatur. Dem Rotbach entlang führte uns die (leider geteerte) Talstrasse Richtung Chragen. Unterwegs konnte man sich noch über vergangene Gewerbeformen informieren. Vor gut 200 Jahren blühte hier in diesem abgelegenen Tal unter anderem ein florierendes Glasmachergewerbe, bis ihnen die Energie (Holz) ausgieng. Raubbau an der Natur in früheren Zeiten…
Kurz nach dem letzten Anwesen standen wir vor der Abzweigung und der Wahl direkt hoch zur Hinteren Rüchi? Oder sollten wir doch zuerst ins Chessiloch… Nach kurzem Abwägen nahmen wir den steilen Anstieg durch den wilden Bergwald in Angriff. Gute 200hm wollten so überwunden weden. Der Weg entpuppte sich in einem erstaunlich guten Zustand, trotz offensichtlich wenigen Gebrauchs. Schritt für Schritt schaffte das kleine Grüppchen fiter SAC-Senioren dieses prachtvolle Wegstück als wäre es gar nichts. Aber das hübsch gelegene Bänkli kurz vor erreichen unserer Höhenlimite, kam uns dann doch sehr gelegen für eine kurze Verschnauf- und Trinkpuse. (Phuuu) Der Rest des Aufstieges nahmen wir im “Schnutz”… Über einen letzten sauber abgeweideten Grashang erreichten wie die Hütte Vorder Rüchi 1336m. Das gröbste an Aufstiegsmeter hatten wir nun hinter uns.
Der Weiterweg verlief nun mit wenigen leichten Auf- und Abstiegen über Hinter Rüchi durch die grosse Mulde der Grönschwand Richtung Stäldeli. Eine wunderbare unberührte Hochmoorlandschaft konnten wir hier bewundern und geniessen. In ein paar Wochen wäre alles noch viel farbiger… aber alles kann man nun mal nicht haben. Der Tag war wenigsten hammermässig schön!
Das geschlossene Rest. Stäldeli liessen wir nun links liegen und setzten uns bei dem namenlosen Haus pt. 1352m zum Mittagessen in die strahlende Herbstsonne, und liessen es uns gut gehen. Ja das Bergwandern hat halt viele schöne Momente und Facetten. Die Uhr zeigte auch so um die Mittagszeit. Zur Eile bestand also überhaupt gar kein Anlass.
Doch wie sollte es auch anders sein, ein Abstieg steht einem halt fast immer bevor, wenn man unsere schöne Alpenwelt ein wenig erkundet. Nun so machten wir uns nach einer ausgiebigen Pause auf die Socken. Und siehe da der Weg entpuppte sich als recht angenem und kurweilig durch einen fast märchenhaften Hochmoorwald. Im nu erreichten wir die luftige und neckische Hängebrücke die sich über das enge Tal des Seebaches vor dem Chessiloch spannt.
Nach besagter Hängebrücke folgen noch ein paar meter Abstieg bevor man den engen Chrachen zum Chessiloch erreicht. In 10 minuten durch den Graben erreichten wir auf gutem Weg besagtes und eindrückliches Chessiloch. Ein kleines Hängebrücklein ermöglicht einem den Talboden vor dem Wasserfall zu erreichen. Staunend schaut man ringsum in die Höhe. Felswände, Felswände, Felswände… Und der Wasserfall tosst, dass man sich kaum unterhalten kann. Man befindet sich hier wirklich in einem Loch oder Kessel, eben Chessiloch!
Der Rückweg nach Flühli ergibt dann keine grossen Erreignisse mehr über die es sich zu berichten lohnen würde. Ich nenne es mal Pflicht und nicht Kür. Das “getäpper” der Asphaltstrasse entlang erledigten wir auch noch mit guter Laune.
Bei unserer Bushaltestelle stellten wir fest, dass wir noch fast eine Dreiviertelstunde bis zur Busabfahrt warten mussten. Was ein guter Grund war noch 10 Minuten weiter zu marschieren bis zum offenen Rest. Fürstei. Der Durst hatte absolut keinen Einwände dagegen.
So konnten wir doch eine gut gelungene Seniorenwanderung Stilvoll abschlissen.
Rudolf Siegenthaler
So 7. Sept. 2025
Salbit Chumm Mit
Do 4. Sept. 2025
Bergtouren Albigna-Hütte /Forno-Hütte
Do 4. Sept. 2025
Bergwanderung Piz Terri
Begleitet von Guido und Ruedi, beginnt unsere 3-tägige Tour in die Greinaebene. Guido hat seine Tour ins Bergell, dem Wetter etwas angepasst und um ein paar Tage verschoben, deshalb ist unsere Gruppe bis Chur etwas grösser. Wir fahren weiter bis zu hinterst ins Val Lumnezia. Ab da geht es zu Fuss, nun von der Sonne begleitet, in den Pass Diesrut. Gemütlich geht es hinunter in die Plaun la Greina und über die doch recht eindrückliche Hängebrücke, wo uns den Zugang zur Terrihütte vermittelt.
Das Wetter am Morgen war etwa gleich gut wie die Laune des Hüttenteams, trotz leichtem Regen machen wir uns auf den Weg zum Piz Terri. Schon kurz nach dem Start lockert sich die Bewölkung etwas auf und einige blaue Flecken sind am Himmel zu sehen. Wir steigen stetig aber ohne Eile durchs Val Canal hinauf und gelangen zum Laghet la Greina, wo wir eine Pause machen. Wir ahnen noch nicht das sich die Welt um uns in der nächsten halben Stunde stark verändern wird. Nun geht es dem Seeufer entlang, als plötzlich starker Rieselregen einsetzt, innerhalb kürzester Zeit wird die Gegend um uns weiss. Die Wegfindung wird schwieriger. Im Sattel auf 2750m, am Fuss der Nordflanke des Piz Terri entscheiden wir uns für den Abstieg zur Cabanna Motterascio wo wir willkommen sind und sehr freundlich empfangen werden. Der Piz Terri bleibt ein weiteres mal unbestiegen.
Ausgeschlafen und die Betriebstemperatur, nach dem Kälteeinbruch von gestern, wieder normal, wandern wir durch die wunderschöne Landschaft. Schon bald verlassen wir den Wanderweg und folgen Pfadspuren über den unausgeprägten Rücken. Erst zuletzt wird der Grat etwas schmaler und wir stehen auf dem Gipfel des Pizzo Corói. Der Abstieg gestaltet sich etwas schwieriger und interessanter als die Karte erahnen liess. Immer wieder hatte es Stufen und steile Hänge in einem sehr unübersichtlichen Gelände. Wir finden den Weg durch das Labyrinth und stehen schon bald unter dem Felsenbogen des Arco della Greina. Es bleibt noch Zeit für in der Cabanna Scalleta den Durst zu löschen, bevor unsere lange Heimreise beginnt.
Däm guete Grüppeli äs Dankeschön!
FW
Mi 3. Sept. 2025
Wanderung ab Les Prés-d'Orvin Neues Datum 3. 9. !
Auf Grund der Wettersituation habe ich diese Wanderung vom Dienstag auf den Mittwoch verschoben. Um 09.30 konnte ich 9 TeilnehmerInnen in Prés d’ Orvin begrüssen. Die An- und Rückreise erfolgte mit ÖV. Beim Ferienhaus der Eisenbahner gabs den ersten Znünihalt. Nach weiteren 300 HM Aufstieg erreichen wir den Bergkamm und folgen diesem zur Métairie Jobert, wo wir das Mittagessen au dem Rucksack geniessen. Nach einer Stunde wandern durch typische Juraweiden erreichen wir die Métairie du Bois Raiguel, das einzige Restaurant, das an einem Mittwoch geöffnet hat. Via Zentralplatz wandern wir zurück nach Prés d’ Orvin, wo wir noch eine Weile auf den Bus warten mussten.
Paul
Sa 23. Aug. 2025
Tourenleiter Fortbildung
Bei durch die Restfeuchte etwas verhangenem Himmel, starteten die Tourenleiter ihren Aufstieg zur Glecksteinhütte pünktlich um 07:00 beim Hotel Wetterhorn, wobei sich etwa die Hälfte durch Davids Taxidienst einen Vorsprung verschaffte. Nach gut 2.5 Stunden trafen alle bei der Hütte ein und genossen ein kleines Willkommens Apéro.
David und Adrian, die Leiter des anstehenden Fortbildungswochenendes, gaben Infos zum Ablauf weiter und wir teilten uns in Zweiergruppen auf. Gehen am kurzen Seil war das Thema des Vormittags und somit wurde bei der Hütte angeseilt. Unter stetiger Beobachtung und mit kurzen Tipps ging es über den Wanderweg zu den flachen Kletterplatten. Dort wurde das Halten eines Sturzes mit kurzem Seil geübt und auf die Gefahren aufmerksam gemacht. Gut hinter sichert durfte jeder auf den glatten Platten in der Praxis testen, wie schwierig und anspruchsvoll die ganze Thematik ist. Nach der Mittagsrast ging es auf einen kleinen Grat hinter der Hütte. Dort setzen wir das geübte in die Praxis um konnten in einfachem Gelände wertvolle Erfahrungen sammeln. Nach dem Abseilen vom "Gipfel" ging es zurück zur Hütte. Nächstes Thema war Selbstaufstieg und Flaschenzüge. Nach ein paar Instruktionen konnte sich jeder selbst daran versuchen und es wurde fleissig geübt.
Das Nachtessen wurde durch die Ankunft einer Herde Steinböcke unterbrochen und nach einem Jass mit den "falschen" Karten ging es auch schon ins Bett.
Am nächsten Morgen starteten wir früh Richtung Oberer Grindelwaldgletscher um dort das Können im Eis zu festigen. Auch hier wurden in mehreren Gruppen diverse Themen behandelt. Verankerungen im Eis, Selbstaufstieg, Flaschenzüge und alles weitere konnte direkt in der Praxis unter sicheren Bedingungen ausprobiert werden. Parallel dazu wurde ein Parkour im Eis eingerichtet, um das Bewegen im Steil Eis zu festigen. Dabei war voller Einsatz der Pickel und Steigeisen gefragt. Für den Pickel von Adrian war die Belastung jedoch zu gross und die Schaufel des Pickels verabschiedet sich in einer Gletscherspalte. Auch ein Smartphone fiel einer Spalte zum Opfer, aber konnte gerettet werden. Zum Schluss wurde noch der T-Schlitz, eine Verankerung im Firn, gezeigt, und vorgeführt mit wie wenig sich damit eine solide Verankerung realisieren lässt. Bei prächtigem Sonnenschein kehrten wir nach dem Mittag zur Hütte zurück, stärkten uns nochmals und machten uns an den Abstieg.
Vielen Dank an die Leiter für das gut organisierte, lehrreiche Wochenende.
Fr 22. Aug. 2025
chumm mit, Sciora-Hütte
Chumm-mit Projekt Sciorahütte 22./23. August 2023.(Senioren)
Zum Glück haben wir die Tour um einen Tag geschoben, so genossen wir 2 Tage herrlichstes Bergwetter. Manfred und Hans-Jürg starteten in Langenthal bereits um 5.12 Uhr, vereinbarter Treff war 10.00 Uhr St. Moritz oder Promontogno 10.53 Uhr, ich kam von Madulain dazu. Unser Ziel war der neue Hüttenweg zur Sciorahütte, und am 2. Tag die Traversierung des Pass Cacciabella Süd und Abstieg zur Albignabahn. Wir starteten nach einem Trunk, wenig vor 12.00 Uhr Richtung Val Bondasca. Anfangs ist der Weg identisch wie früher, d.h. vor dem verheerenden Bergsturz von 2017, bei Porchera verliessen wir die Fahrstrasse, nun befanden wir uns auf dem neu erstellten Weg mit seinen 4 impossanten Hängebrücken. Der neue Weg befindet sich zu 2 Dritteln im Wald, so herrschte eine angenehme Temperatur. Immer wieder gab es interessante Ausblicke ins wilde Val Bondasca, sowie zu den Kletterbergen Sciora, Cengalo und Badile. Auch die immensen Schuttkegel des Bergsturzes beeindruckten uns sehr. Ca 17.00 Uhr erreichten wir, positiv überrascht des neuen Weges mit vielen Fotohalten und staunen, die Sciorahütte 2119 m. ü. Meer Am 2.Tag starteten wir 7.30 Uhr zum Cacciabella-Pass, in gemütlichem Schritt gings bis an den Fuss der Felsen von P. Eravedar. Die restlichen 150 Höhenmeter bis zum Pass Cacciabella-Süd 2895 m.ü. M. fanden wir in solidem Fels und gut abgesichert mit Ketten und Steigbügeln, Schwierigkeit T4. Auf unserem Anstieg fanden wir immer wieder Zeit die umliegenden Wände und Pfeiler zu betrachten welche sich im Morgenlicht präsentierten. Den einen oder andern Kletterer beobachteten wir per Fernglas. Vor einigen Jahren hatten sie uns etliche Schweisstropfen und Nerven gekostet, heute gings auf unserem Weg doch wesentlich gemütlicher zu. Der riesige Abbruch am Piz Cengalo war von hier deutlich sichtbar und sehr beeindruckend.10.00 Uhr begannen wir den Abstieg auf der Albignaseite mit Ziel Staumauer Albignasee, die nötigsten Stellen war auch hier gut abgesichert. Bereits wenige Minuten nach 12.00 Uhr befanden wir uns bei der Bahn Pranzaira-Albigna, da die nächste Bahn erst 13.15 Uhr fuhr hatten wir genügend Zeit das Klettereldorado ringsum zu betrachten, Namen wie Spazzacaldeira, Fiamma, Punt Albigna usw. Interessant waren auch die Erläuterungen des Bergeller Rettungschefs, so erfuhren wir, dass demnächst wieder der alte Weg zur Sasc-Furä Hütte eröffnet wird, ebenfalls per Hängebrücke. Hiermit endete eine weitere chumm-mit Tour in einer von uns etwas abgelegenen interessanten Gegend. Leiter Guido Akermann Teilnehmer: Manfred Loosli und Hans-Jürg Liechti
Mo 18. Aug. 2025
Velo und E-Bike Woche
Velo und E-Bike Tourenwoche Kirchberg SG vom 18. Bis 23. August 2025
Im Hotel Toggenburgerhof sind wir bestens aufgehoben. Das Essen (Halbpension) ist reichlich und sehr gut, das Personal freundlich, zuvorkommend und aufmerksam. Ideale Voraussetzungen für unsere Touren.
Montag:
Individuelle Anreise nach Kirchberg SG mit PW, Zimmerbezug und Znünisandwich im Hotel. Um 11.00 Uhr starten wir zur ersten Tour: Kirchberg, Oberwangen TG, Aadorf, Matzingen, Wil und zurück nach Kirchberg
Dienstag:
Heute fahren wir via Bazenheid über die Thur und auf dem Radweg nach Lichtensteig, dann auf der Herzroute nach Krinau und Libingen hinauf. Weiter nach Mosnang zum Mittagessen. Dann über Mühlrütti zum Kloster Fischingen und zurück nach Kirchberg.
Mittwoch:
Am Vormittag regnet es permanent. Einige machen einen Ausflug nach Appenzell, andere vergnügen sich beim Jassen und 2 Wanderleiter planen die nächste Wanderwoche. Am Nachmittag bessert sich das Wetter und eine Gruppe wandert zur Iddaburg hoch über Gähwil.
Donnerstag:
Am Morgen glaubten wir, dass sich das Wetter während das Tages bessern würde. Wir wagten den Start zu einer Rundtour in den Kanton Thurgau. Doch bereits nach Zuzwil begann es richtig zu regnen. Bei einem Bauernhof stürzten wir uns in die Regenkleider und fuhren noch zum Restaurant Ochsen in Schönholzerswilen. Da keine Besserung in Sicht war, radelten wir auf dem gleichen Weg zurück ins Hotel und verbrachten den Rest des Tages mit Jassen und Spielen.
Freitag
Heute ist es trocken, aber eher noch etwas kühl. Wir fahren mit den Autos nach Weinfelden und starten dort eine Rundtour via Bürglen TG nach Altnau, über den Seerücken bis Reckenwil, dann via Müllheim und Märstetten zurück nach Weinfelden.
Samstag
Unsere letzte Tour führte uns über Bazenheid nach Henau, dann auf gutem Naturweg der Thur entlang nach Bischofszell und Schönenberg an der Thur. Weiter über Schönholzerswilen und Wil zurück nach Kirchberg.
Robi als einziger mit dem Velo ohne Unterstützung ist auf allen Touren mitgefahren! Das ist eine super Leistung. Bravo Robi.
Paul
Sa 16. Aug. 2025
MSL Grimsel Fliegender Teppich & Momo5
Um 8.00 Uhr besammelten wir uns beim Parkplatz Kunzentännlein. Zu viert machten wir uns über einen kurzen, 15-minütigen Zustieg auf den Weg zum Startpunkt der Mehrseillänge «Fliegender Teppich». Die Kletterei war leicht, doch teils auch etwas rutschig. So stellten wir fest, dass die Gummimischung der Kletterfinken einen grossen Unterschied machte. Nach 2.5 Stunden und 10 Seillängen waren wir bereits am Ziel angekommen. Nach einer kleinen Stärkung war klar, dass wir nochmals in eine Route einsteigen wollten. Der Abstieg führte uns über eine alte Aarebrücke zum Einstieg in die Route «Momo 5». Diese Mehrseillänge passte besser zu unseren Kletter-Vorlieben und so waren die kommenden 8 Seillängen abwechslungsreich und schön. Oben angekommen, wurde wie immer das Material sortiert und alles verstaut, bevor es wieder runter zum Parkplatz ging. Bei einem kalten Bier konnten wir die grossartige Felswand nochmals bestaunen und den Tag Revue passieren lassen. Wieder einmal ging ein toller Klettertag zu Ende.
Do 14. Aug. 2025
E-MTB Tour Latrejefeld
Leiter: Zürcher Andreas
Teilnehmer: Ueli & Margrit Sommer, Martin Schär, Res Kleeb, Joni v. Känel, Ruedi Kleeb, Peter Heiniger
Pünktlich um 8:30 starteten wir in Aeschiried. Schon nach knapp 4 km gabs den ersten Kaffeehalt im Rest. Suld. Danach ging es nur noch aufwärts bis Alp Latrejefel. Nach einer Verschnaufpause auf derselben ging es steil bergab über Weiden Richtung Kiental. Auf dem höchsten Pkt. des letzten Abschnitts gönnten wir uns die verdiente Mittagspause. Anschliessend fuhren wir in leichtem Auf und Ab über Route Nr.1 zurück über Suld nach Aeschiried.
Es war eine schöne, abwechslungsreiche Tour.
Mi 13. Aug. 2025
Bergwanderung Gerihorn 2129m neues Datum: 13.08.2
Die Verschiebung der Tour auf Mittwoch war dem Bahnbetrieb Kiental-Ramslauenen geschuldet. Kurz nach 9.00Uhr starten wir die Wanderung von der Bergstation Ramslauenen. Gleich gehts zur Sache.Nach einem Zick und einem Zack erreichen wir über P. 1504m den Grat bei Rüderigs. Weiter folgen wir dem Grat. Ein mässiger Ostwind sorgt für etwas Abkühlung. Der Blick in die Weite reicht zum Thunersee und über das Mittelland bis zum Jura. Kurz vor Mittag erreichen wir den Gipfel des Gehrihorns auf 2130m ü.M. Wir geniessen die Ruhe und die imposante Aussicht, erlaben uns am wolverdienten Pic-Nic und lauschen den wiedergegebenen Erlebnisberichten aus früheren Touren. Der Abstieg zur Grathütte ist teilweise ausgesetzt und ist wo nötig mit Ketten und Seilen gesichert. Weiter steigen wir über Oberbachli – Obers Chüematti zurück nach Ramslauenen. Im Berghaus Ramslauenen gönnen wir uns ein kühles Bier und lassen uns bequem im “Sessel” zu Tale fahren. Als Folge der sehr gemütlichen Talfahrt verpassen wir das Postauto in Kiental und kommen so zu einer fast 2-stündigen Auszeit. 17.34 besteigen wir in Reichenbach den gut gefüllten Lötschberger. Hier endet die unfallfrei verlaufene, schöne und interessante Wanderung. WT.
Sa 9. Aug. 2025
Klettern, Region Dent de Ruth
Leiter: Zürcher Andreas
Teilnehmer: Simone Käser, Guido Akermann, Tomas Steffen
Eine Interessante und recht abwechslungsreiche Wasserrillenkletterei erwartete uns mit der Route «L`avenue des chamois».
Die ersten zwei SL konnten wegen Gras und Buschwerk übersprungen werden. 50m neben und etwas über dem Einstieg zur Dent de Ruth «Diehlkante», begannen wir mit der Kletterei. 10 SL bestens abgesichert.
Unseren Kniegelenken zuliebe seilten wir 7x über die Route ab, wobei die ersten zwei Abseilstellen nicht ganz klar waren. Dank Tom, der die restlichen Abseilstellen gut fand, verlief der Rest der abseilerei reibungslos.
Auf dem Rückweg machten wir bei der Grübenberghütte noch einen verdienten Einkehr, bevor wir auf steilem Bergweg zu unserem Auto abstiegen.
Sa 9. Aug. 2025
Überschreitung Strahlegghorn - "chumm mit..."
Bei bestem Wetter konnten wir zu siebt in einem Auto nach Grindelwald fahren. Trotz Eiger Bike-Challenge ergatterten wir noch einen Parkplatz bei der Pfingstegg-Bahn. Nach der kurzen fahrt mit der Bahn, und somit einer Stunde Wegersparnis, nahmen wir den langen Weg zur Schreckhornhütte in Angriff. Auf der Bäregg machten wir kurz Rast und kehrten im Restaurant auf einen Kaffee ein. Für den Mittagshalt fand sich auf dem der Sonne ausgesetzten Weg ein Schattiges Plätzchen unter einem Felsvorsprung. Ansonsten bot sich vor der angesagten Hitze keine Zuflucht. Nur bei den Bachquerungen konnten wir uns etwas abkühlen. Nach gut vier Stunden war die Hütte erreicht und das obligate Foto geschossen. Somit konnten wir uns unbeschwert dem verdienten Bier widmen.
Am nächsten Morgen ging es im Schein des Vollmondes früh los. Zuerst runter auf den Gletscher und dann mit den Steigeisen auf dem blanken Eis ca. 1 km zum Einstieg. Dieser war in der Dunkelheit etwas schwierig zu finden und wir sind etwas zu hoch zu den fixen Ketten gekommen. Nach der Überwindung dieser steilen Stufen im geschliffenen Fels ging es auf guten Wegspuren weiter hoch durch ein Schuttfeld. In diesem konnten wir in der Dämmerung einige Steingeissen beobachten.
Beim erreichen des “Gaagg” passierten wir einen einsamen Biwakierer. Von hier an ging es im Firnfeld weiter zum Strahleggpass. Der eisige Wind liess und nicht allzu lange herumtrödeln. Wir seilten an und stiegen zügig in den Nord-Grat des Strahlegghorns ein. Auf dem schönen, unschwierigen Grat vermochte uns ab und an die Sonne etwas zu wärmen. 45 min später standen wir auf dem Gipfel und konnten bei fast windstillen Verhältnissen unser Znüni geniessen.
Der Abstieg über den SW-Grat war trotz etwas weichem Schnee problemlos. Nur über den Gletscherschliff war die Wegfindung nicht ganz intuitiv. Vorbei an den Grundmauern der alten Strahlegghütte zweigten wir bald wider in den Weg von heute Morgen ein. Der Abstieg entlang der Ketten zurück auf das Geröll der Moräne erwies sich als etwas mühsam, wurde aber von allen gemeistert. Den Rückweg über den Gletscher zur Schreckhornhütte konnten wir ohne Steigeisen begehen, da sich das Eis in der Sonne aufgeraut hat.
Während wir uns in der Hütte stärkten, konnten die Schuhe und Socken noch etwas trocknen. Anschliessend ging es in der Mittagshitze zurück auf die Pfingstegg. Dort kühlen wir und mit Glace und kaltem Getränk etwas ab, bevor es durch den Rückreisestau zurück nach Huttwil ging.
Eine anstrengende aber schöne und lohnende Tour.
Danke an die Teilnehmer für die Disziplin und an Silvan für das Fahren.
Lüku
Fr 8. Aug. 2025
Gaulihütte
Am Freitag um 9:30 Uhr trifft sich die 7-köpfige Gruppe in Meiringen und wir fahren zusammen ins Urbachtal. Um 10 Uhr starten wir Richtung Gaulihütte und es gibt viel zu erzählen da sich noch nicht alle kennen. Zwei sind zum ersten Mal auf einer Tour des SAC Huttwil. Auf der Höhe von 1560 m ü.M. wurde der Hüttenweg verlegt, da die alte Streckenführung felssturzgefährdet ist. Die Heidelbeeren sind reif und wir machen in der Nähe einer privaten Hütte mit Brunnen Mittagspause. Hier können wir unsere Wasservorräte auffüllen, was wir bei diesen Temperatouren sehr schätzen. Noch haben wir einige steile Aufstiege vor uns bis wir den Übergang auf der Krete erreichen. Von hier aus schaffen wir es dann locker zur Hütte, welche man erst zu Gesicht bekommt, wenn man fast vor ihr steht. Hier genissen wir es sehr den Durst auch noch mit anderem als Wasser zu löschen. Wer Lust hat kann nun im nahen Bach ein Bad nehmen.
Die Gaulihütte wurde 2023 renoviert und sie ist sehr schön und praktisch eingerichtet. Das Essen schmeckt nach dieser langen Tour vorzüglich und wir würfeln uns durch den Hüttenabend.
Am Samstagmorgen direkt zum Mattenalpsee abzusteigen, scheint uns nun doch etwas schade. So lassen wir uns beraten, ob die Wasserfallrundtour trotz T4 für uns machbar wäre. Aufgrund der stabilen Wettersituation, der trittsicheren Gruppe und der Empfehlung des Hüttenwarts entscheiden wir uns für die Tour mit Kettenweg und Wasserfall. Der Weg ist ausgesetzt, anspruchsvoll und mit Ketten und Eisenstiften ausgestattet. Ohne Zeitdruck und bei trockenen Felsen schaffen wir den Abstieg über den Kettenweg gut und die Aussicht auf den Gauligletscher und die darunterliegende Seenlandschaft ist überwältigen. Die Seilbrücke über das Ürbachwasser ist eindrücklich und es kommen Erinnerungen auf, als der Bach auf einer Hochtourenwoche vor vielen Jahren nur über eine Tyrolienne überquert werden konnte. Die Seilbrücke lassen wir dann rechts liegen, und steigen über die Felsstufe bei den Wasserfällen ab. Die Wucht des Wassers ist beeindruckend und der feine Wassernebel ist angenehm erfrischend. Nun folgt der Abstieg zum Mattenalpsee und der Gegenanstieg zurück zum Hüttenweg. Hier wissen wir, wo der nächste Brunnen zu finden ist und wir können unser Wasservorräte wieder auffüllen. Der Abstieg zieht sich hin und wir sind froh, ab der Waldgrenze viel im Schatten absteigen zu können. Zurück in Meiringen treffen wir uns zum Abschiedstrunk und freuen uns über die gelungene Tour.
Di 5. Aug. 2025
Bergtour Ammertenspitz 2613m - Aeugigrat
Do 31. Juli 2025
Bergtour Wirzweli - Arvigrat - Gummenalp, NEU
Di 29. Juli 2025
Griesalp - Moränenweg - Gamchi - Griesalp
Fr 25. Juli 2025
ET Klettern Aostatal
Wetterbedingt haben wir statt dem Weisshorn via Schaligrat dem Aostatal einen Besuch abgestattet.
Auf dem tollen Camping Gran Paradiso haben wir zwei Nächte verbracht.
Am Samstag haben wir am Parete del Nivolet die beiden Merseillängen “Di Fronte al Paradiso” und “Il Barba” geklettert.
Am Sontag haben wir auf dem Heimweg im Sportklettergebiet “Falesia del Priorato” in Saint-Pierre einen Zwischenstopp gemacht.
Di 22. Juli 2025
Durch die Cholereschlucht zum Schwandfäldspitz
- Juli 2025 Bahnhofplatz Frutigen, Kante A: 11 wanderfreudige SAC SeniorInnen steigen in den Bus Richtung Adelboden. In Marchbach-Tregel starten wir unsere Tour. Wir steigen ab zur Cholereschlucht. Ein gesicherter Steig, ausgerüstet mit Leitern, Rampen und Metalltreppen, führt durch die Schlucht. Für alle Teilnehmer ausser mir, ist der Durchstieg der “Cholere” eine Premiere. Nach einem kurzen Verhauer, als Folge eines Orientierungsdefizits seiten des Leiters, überqueren wir auf einer Stahlbrücke den Tschentbach. Wir folgen dem Bachlauf, erreichen die Fahrstrasse und folgen ihr bis zum Chalberweidli. Der Weiterweg existiert nur noch auf der Landkarte. Eine Tafel kein Durchgang ist am Weidegatter angebracht. Wir ignorieren den Hinweis und steigen weglos hoch zum Alpengarten. Hier gib es eine ausgedehnte Trinkpause. Die restlichen 500 Höhenmeter legen wir auf gut markierten Bergwegen zurück. Die Aussicht Talaus und hinüber zum Lohner ist gewaltig und auch die Alpenflora hat noch einiges zu bieten. Kurz nach Mittag erreichen wir den Schwandfälspitz 2025m.ü.M. Nach ausgiebiger Gipfelrast und dem wohlverdienten Kaffee im Restaurant, bringt uns die Gondelbahn zurück nach Adelboden. Hier endet die Tour mit nochmaligem Einkehrschwung im Hotel Adler. W.T.
Fr 18. Juli 2025
Rheinwaldhorn - "Chumm mit"
Wir trafen uns auf dem Parkplatz beim Restaurant Zervreila. Da die Anmeldung aus der eigenen Sektion sehr spärlich waren (nur Lüku Kaufmann hatte sich angemeldet), wurde die Gruppe mit zwei externen Gästen erweitert: Andrina aus dem SAC Rossberg und Julia aus dem SAC Bern. Wer weiss, vielleicht erwägen sie nach dieser Tour ja eine Zweitmitgliedschaft beim SAC Huttwil. Wir entschieden uns, noch ein bisschen weiter die Strasse hochzufahren und uns die ersten paar Höhenmeter auf der Asphaltierten Strasse zu schenken. Vom Parkplatz beim Chappeli gings über die Brücke beim Zervreila-Stausee und bald steil entlang von saftigen Hügeln dem ikonischen Zervreilahorn, das während geraumer Zeit auch die Etikette des Valser-Wassers zierte, entgegen. Das Horn veränderte seine Form markant, während wir ostseitig unter der Flanke entlangwanderten, um zur Einsattelung zum Südgrat zu gelangen. Dort wurden Klettergurte, Expressen und Seile ausgepackt und der Gipfel wurde leicht, mal am Grat entlang kletternd, mal in der Flanke kraxelnd, erreicht. Der anschliessende Abstieg zur Läntahütte gestaltete sich lang und stotzig. So waren wir froh, als wir von Thomas Mier und seinem Hüttenteam kurz vor dem Abendessen begrüsst wurden. Am nächsten Tag sagte der Wetterbericht sagte mögliche Gewitter am Nachmittag voraus. Deshalb starteten wir bereits in grauer Morgendämmerung richtung Läntagletscher. Schon bald ragte das Rheinwaldhorn, oder Adula, wie der Berg von den Tessinern genannt wird, in seiner vollen Gestalt vor uns in den Morgenhimmel. Aufgrund des rapiden Gletscherrückgangs muss der Gletscher momentan über eine Schuttrampe auf der linken Seite der Nordflanke gewonnen werden. Kurz vor dem Gletscher erreichte uns das Sonnenlicht - von Anzeichen für Gewitter noch keine Spur. Über den schneebedeckten Läntagletscher gelangten wir relativ direkt auf den Gipfel. Der Ausblick war maximal und liess den Gipfelschnaps gleich doppelt so gut schmecken. Auf einem breiten Blockgrat gelangten wir zur Läntalücke und von dort weglos, steil und mühsam zum Ursprung, wo der Hinterrhein entspringt. Durch faszinierende Marmorlandschaften zog sich unser Weg dem Tal entlang zur kleinen Zapporthütte. Die Hüttenwartin Daniela ist eine richtige Powerfrau und kümmert sich alleine um die Gäste und allem Drum und Dran. Dank des frühen Aufbruchs hatten wir hier nun viel Zeit, am Tisch vor der Hütte diesen Gipfeltag ausklingen zu lassen, wobei das Gewitter immer noch auf sich warten liess. Es gewitterte dann doch noch ziemlich stark und wir fragten uns, inwiefern die Nässe unseren Weg zurück zum Zervreilasee wohl erschweren würde. Am nächsten Morgen, als wir zur Canallücke hochwanderten, konnten wir aber keine Hindernisse feststellen, nur der Wind gewann zunehmend and Kraft, je höher wir stiegen. Über weite und einsame Grashänge schlängelte sich unser Weg talwärts. Zurück beim Parkplatz nochmals ein Blick zurück zum Tiefblauen Stausee und zum Zervreilahorn - was für eine prächtige Rundtour! Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an Thomas Müller. Er konnte diese Tour letztes Jahr wegen schlechter Witterung nicht durchführen und ich konnte von seiner guten Vorbereitung profitieren.
Di 15. Juli 2025
E-Biketour Region Spiez
Durchzogene Wetteraussichten. Im Regen und mit Zweifel anfahrende Teilnehmer- / Teilnehmerinnen. Ein positiver Tourenleiter, ist doch in Spiez trockenes Wetter. Also Starten. Die Tour führt abwechslungsreich über Frutigen, zurück nach Mühlenen und über Aeschi, Aeschiried ins Suldtal. Nach dem Mittagshalt zurück über Aeschi nach Krattigen und von dort über Schleichwege mit wunderbarer Aussicht auf und über den Thunersee nach Spiez.
Einzig in Krattigen ein kurzer Regenguss. Der Mut zu fahren hat sich ausbezahlt. Die aufgestellten Teilnehmer- / Teilnehmerinnen haben die schöne Tour genossen und ohne Zwischenfall mit einem Geburtstagsapero in Spiez beendet.
Durchzogene Wetteraussichten. Im Regen und mit ...
Fr 11. Juli 2025
Hochtouren Dent Blanche
Nach einem eher kurzen Hüttenzustieg in die Moiry Hütte startete unsere Tour über den Grand Cornier und auf den Dent Blanche. In der Hütte angekommen gingen wir noch einmal die Planung für den Grand Cornier durch.
Ca. um 5.00 ging es dann los, nach 30min erreichten wir bereits den Gletscher. Mit Verhältnissen welche uns zu Gunsten waren kamen wir zeitig zum einstieg am Nordwest-grat. Kurz vor 11.00 war es soweit und wir Standen auf dem Gipfel. Der Abstieg erfolgte über den Südwest-grat zum Dent Blanche Biwak. Glücklicherweise hatten wir etwas empfang und mussten feststellen das sich das Wetter für Montag derart verschlechterte das wir die Reservierung in der Dent Blanche Hütte Stornieren mussten.
Auch am Sonntag ging es wieder um 5.00 los. Nach ca. 1000hm Abstieg trennten sich unsere Wege, Adrian und Jonathan machten noch einen kurzen Abstecher zur Dent Blanche Hütte in der Zwischenzeit machten Christoph und ich auf den direkten Heimweg.
Trotz des Tourenabruchs haben wir unser Ziel erfüllt und ein schönes Wochenende in den Walliser Alpen geniessen können.
Jannik Baumann
Besucht. Cabane de Moiry, Dent Blanche Biwack, Cabane La Dent Blanche
So 6. Juli 2025
Senioren Wanderwoche Lenzerheide
Am 6. Juli2025 treten 28 gutgelaunte SeniorInnen die Reise nach Lenzerheide an. Die Wanderwoche ist angesagt. Die Südostbahn bringt uns nach Chur, wo wir auf das Postauto umsteigen. Nach kurvenreicher Fahrt durchs Landwassertal erreichen wir am frühen Nachmittag Lenzerheide/Lantsch. Unser Hotel Sarain liegt ausserhalb von Lenz und bietet freien Blick in Richtung Oberhalbstein Sursees. Nach Zimmerbezug und Durst löschen bleibt noch Zeit, die nähere Umgebung zu erkunden.
Um 18.00Uhr erwarten uns Hansueli und Roby zum Briefing, wo wir auch gleich das Begrüssungsapero genehmigen. Die geplanten Touren werden in zwei Versionen durchgeführt. Hansueli leitet die “lange”, Roby die “gäbigere”. Jede/r kann sich jeweils entsprechend eintragen.
Montag, 7. Juli. Heute erwartet uns eine ausgedehnte Wanderung östlich von Lenzerheide. Der Himmel ist meist bedeckt. Ab und zu regnet es leicht. Wir erfreuen uns an der vielfältigen Flora, überschreiten eine luftige Hängebrücke und finden nach ungefähr 5 Stunden zum Hotel zurück.
Dienstag, 8. Juli. Heute erkunden wir die Lenzerheide in ihrer ganzen Ausdehnung. Die Wanderung führt um den Heidsee herum und zurück zum Hotel.
Mittwoch, 9. Juli. Von der Station der Rothornbahn wandern wir über Untersäss / Obersäss zum Ochsenälpli und weiter zur Alp Scharmoin . Ab Mittelstation bringt uns die Rothorn Bahn zurück ins Tal.
Donnerstag, 10. Juli. Die Wanderung beginnt mit einem langen Abstieg ins Val Caroia. Nach Querung des Rain Digl Lai (Bach) steigen wir hinauf nach Zorten und weiter nach Obervaz. Die Sonne scheint vom stahlblauen Himmel, was die Transpiration etwas anregt…
Freitag, 11. Juli. Die Sesselbahn bringt uns bequem nach Tgantieni. Der Piz Danis 2496m ist unser Ziel. Auf gutem Weg steigen wir hinauf zur June-Hütte - ein Einkehrschwung ist nicht zu vermeiden. Nach dem stärkenden Kaffee nehmen wir den rassigen Grataufstieg in Angriff und erreichen den Gipfel kurz nach 12.00 Uhr. Nach einer ausgedehnten Gipfelrast steigen wir Richtung Alp Cumascheals ab und über Alp Lavoz weiter nach Tgantieni. Mit der Sesselbahn fahren wir zu Tal.
Samstag, 12. Juli. Heute ist Abreisetag. Um 11.00 müssen wir reisefertig sein. Das heisst, wir haben noch einmal viel Zeit, das reichhaltige Z’morgebuffet zu geniessen.
Eine interessante, erlebnisreiche Woche endet heute. Im Namen aller Teilnehmer danke ich Hansueli und Roby für die wiederum seriös vorbereitet- und durchgeführte Wanderwoche. Grazia Fitsch
Fr 4. Juli 2025
Tödi/Piz Russein
Sa 28. Jun. 2025
Hochtour Schlossstock
Super, abwechslungsreiche Hochtour in der Innerschweiz. Landschaftlich traumhaft und wenig Leute unterwegs.
Nach 2700 Hm Abstieg nach Isenthal waren alle glücklich und zufrieden, aber auch müde und geschafft!
Do 26. Jun. 2025
Petanque und Genusswandern
Kurzwanderung und Petanque
Um 09.00 Uhr trafen 16 SAC-Seniorinnen und Senioren bei warmschwülem Wetter beim Schützenhaus Münchringen. Paul teilte die Teilnehmer in 2 Gruppen. Eine Gruppe ging auf eine anderthalbstündige Rundwanderung, die andere begab sich zum Petanqueplatz und spielt unter kundiger Leitung von Christian dieses unterhaltsame Spiel. Anschliessen tauschen die Gruppen die Plätze und Rösli ging mit der zweiten Gruppe auf Wanderung. Den Kommentaren zu Folge hatten alle grossen Spass an diesem Spiel. Anschliessend genossen wir im Unterstand des Schützenhauses ein feines Raclette und liessen den Tag gemütlich ausklingen.
Paul Schenk
Do 19. Jun. 2025
Kulturwanderung Wildegg Chestenberg
Eine recht kleine Gruppe der Senioren SAC Huttwil traf sich in Langenthal am obigen Datum zu einer hübschen Wanderung einmal nicht im Berggebiet sondern im sogenannten Mittelland.
Teilnehmer: Rudolf Siegenthaler (Leiter), Hugo Lanz, Salome Marti, Anna Bürgi, Walter König, Urs Wenger
Es war ein wunderschöner Sommertag dieser 19. Juni 2025 als eine kleine aber gut gelaunte Gruppe der Senioren des SAC-Huttwil in Langenthal den 9.12Uhr Zug Richtung Wildegg bestieg. Unser Ziel war eine kleine hübsche Wanderung über den Chestenberg 648m. Und dabei noch mit ein paar kleinen kulturellen Anektoden Bekanntschaft machen. Klein aber fein, dieser Hügel. Man gönnt sich ja sonst nichts…
Kurz vor zehn Uhr entstiegen wir unserem Transportmittel und standen mitten - im jetzt doch schon recht warmen Sonnenschein - auf dem Bahnhofplatz in Wildegg AG. Zuerst ein kurzes Stück führten uns die ersten Schritte der lärmigen Hauptsrasse entlang. Doch gleich nach überqueren der Bünz -bei einem Strassenkreisel zweigte unser Weg rechts ab Richtung Schloss Wildegg.
Und eben bei besagtem Kreisel fand sich auch gleich das erste “kulturelle” Kleinod. Es handelt sich um einen alten renovierten Ziehbrunnen, welcher in vergangenen Zeiten wertvolles Jodwasser hergab, was damals für die Menschen sehr wichtig für die Gesundheit war. Wie man hört ist Jod ein wichtiges Spurenelement das leider hierzulande häufig nicht in genügender Menge im Wasser oder Speisen vorhanden war. So war natürlich eine solche Quelle eine Seltenheit und für den Handel eine lukrative Ware.
Wir wanderten weiter nun bergauf Richtung Schloss. Dieses Schloss ist immer noch eine sehr imposannte Erscheinung. Warscheinlich gäbe es auch hier viel Wichtiges und Kulturelles zu berichten. Doch das würde den Rahmen dieses kleinen Berichtes sprengen. Wichtig war für uns nur das Wissen um die Einkehrmöglichkeit beim Retourweg.
Bald tauchten wird in den dichten Wald und damit in herrlichen Schatten ein. Ein ganz angenehmer Wanderweg führte über kleine Erhebungen durch zum Teil sehr interesannte Vegetation mit grossem Blumenreichtunm über den sanften Kamm des ganzen Hügelzuges. Man sah der ganzen grünen Pracht an, dass sie den regenreichen Frühling verdankte.
Ich denke, diese Wanderung machte auch den Teilnehmer gute Laune, da man sich doch noch gut unterhalten konnte und die diversen Kentnisse über Botanik und Gott und die Welt kundtun konnte. Es muss doch nicht immer “Zunge bei Fuss” bergauf gehechelt werden…
So erreichten wir frohgelaunt um ca. halb eins unseren kulturellen Höhepunkt. Eine ausgegrabenen Prähistorische Siedlung von Menschen die vor über 3000 Jahren hier oben ihre sichere Wohnstätte hatten. Zugegeben viel zu sehen ist jetzt nicht mehr. Einzig die ehemaligen Gebäudeumrisse wurden jetzt von Archäologen mit farbigen Ecken markiert. Und eine colorierte Tafel mit einem Bild stellt dar wie es damals vermutlich ausgesehen haben könnte. Ich denke, dass solche Funde hier bei uns doch auch ein kleines Mosaiksteinchen beitragen zum Gesammtbild der menschlichen Kultur. Ein klein wenig Ergriffenheit schadet hier sicher nicht.
Nach einer verdienten Mittagsrast nahmen wir den Rest des Weges unter die Füsse. Ein kurzes etwas steileres Stück Abstieg meisterten die meisten Leute problemlos. Und wer etwas Unterstützung brauchte bekam sie auch. So lag auch diese “Schlüsselstelle” bald einmal ohne Zwischenfall hinter uns und nach meinem Wissen sollte nun gar kein Hindernis mehr die Freude am Wandern trüben.
Der Weg führte uns noch bis kurz vor das Schloss Brunegg. Doch eine Besichtigung ist nur sehr “marginal” möglich, und so liessen wir es links liegen. Flotten Schrittes genossen wir den Rückweg über Chüestelli und Eichwald durch Möriken AG in Richtung Schloss Wildegg wo ja noch unser Bistro auf uns und unseren Durst wartete. Man fühlte sich ein ganz klein wenig wie ein Fürst in diesem Schlossgarten unter dem Schatten der uralten Bäume.
Doch leider wie immer, wenns gemütlich wird, vergeht die Zeit viel zu schnell. Und was folgt darauf: Die letzten Schritte zum Bahnhof und Zug besteigen.
Eine kleine Wanderung mal nicht im hohen Gebirge hat mir jedenfalls sehr Spass gemacht. Ich hoffe den andern Teilehmer auch ein wenig.
An einem solch schönen Tag.
Rudolf Siegenthaler